Nicht alles glauben!

In Zeiten von Web 2.0 fällt die Unterscheidung zwischen wahren und falschen, sowie objektiven und subjektiven Inhalten schwer. Kritisch bleiben und Inhalte hinterfragen sollte die Devise sein, wenn man als User Wiki-Artikel nutzen will. Die große Freiheit Inhalte als Internet-User selbst mitzugestlaten und somit der (Internet-)Welt ein Stück weit seinen eigenen Stempel aufzudrücken, hat leider auch Schattenseiten… Viele Institutuonen nutzen diese Freiheit für die eigenen Ziele aus. Es ist keine Seltenheit mehr, dass Firmen oder Parteien Wiki-Einträge zu Gunsten Ihrer Institution verändern, weil Ihnen der Inhalt nicht gefällt oder weil für sie noch zu wenig Werbung gemacht wird. Das Problem:...

Hör mal wer da spricht – Die FHW Podcasts sind online

Seit Anfang des Wintersemesters 2008 bieten wir erstmals Podcasts (Mediendateien über das Internet) an. Mit zwei Podcasts stehen wir derzeit noch am Anfang, jedoch wird sich im Laufe der Zeit mehr und mehr ansammeln, welche wir dann auf dem eLerner veröffentlichen. Derzeit möchten wir Ihnen zwei Podcasts zum aktuellen Thema der Finanzkrise vorstellen. Das Thema des ersten Podcasts ist: Podiumsdiskussion “Die Finanzmärkte vor dem Kollaps – Ende einer Ära? Dieser wurde am 26. Juni 2008 aufgenommen und handelt über Ursachen und soziale Folgen der Finanzmarktkrisen. Hier die Liste der Diskussionsteilnehmer: Trevor Evans, Professor für Volkswirtschaftslehre, FHW Berlin Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis,...

Neues Design für ILIAS an der FHW

Als das ILIAS-Team (heute eLearning-Team) der FHW Berlin Mitte 2006 den schrittweisen Umstieg auf die neue Version 3 des eLearning-Systems ILIAS wagte, stand aufgrund der neuen Möglichkeiten der Plattform die Frage nach dem zu wählenden Design im Raum. Da gleichzeitig an der FHW ein neues Corporate Design eingeführt wurde und die personellen Möglichkeiten wie auch Fähigkeiten im Team vorhanden waren, entschied das Team nicht das Standard-Template von ILIAS 3 (“Delos”) zu benutzen, sondern ein eigenes Design zu entwerfen, auf Basis des Templates eines Dritt-Herstellers. Die Einarbeitung in die verwendete Technik gestaltete sich als Herausforderung, führte aber dennoch im Ergebnis zu einer sehr ansehnlichen...

Summer of love?

Sommerloch Das Sommerloch hat sich auch unter dem Elerner geöffnet … damit wir nicht gänzlich darin verschwinden, hier unser Tip, um auch im August dazuzulernen: von Macon State College in den USA kommt eine preisgekrönte Sammlung von Web Tutorials zu verschiedenen Themen (HTML/CSS, XML, ASP), die schön gestaltet sind und interessant für alle, die sich für Web-Technologie interessieren. Kundenmanagement Im Sommer bleiben auch viele Kunden weg – eine gute Gelegenheit, sich mit Customer Relationship Management (CRM) Systemen zu beschäftigen: freeCRM und sugarCRM sind Open Source CRM Systeme, die viel eingesetzt werden, und zu denen es gute Demos online gibt (besonders...

Online Prüfen – Klippen die umschifft werden müssen

Nachdem Elearning seit einiger Zeit an vielen Hochschulen nicht nur Trendwort ist, sondern tatsächlich praktische Umsetzungen nach sich zog, wurden die oft propagierten Vorteile, die dieses mit sich bringen sollte näher beleuchtet. Oft wurde die Onlineprüfung, wegen ihrer leichten Zugänglichkeit für Teilnehmende und dem geringen Korrekturaufwand für Korrektoren, gelobt. Nun zeigen sich natürlich auch Stolperfallen, Dilbert wusste das übrigens schon 2006! Möchte man nämlich den Vorteil der hohen Erreichbarkeit nicht verlieren indem man die Prüflinge zur Onlineprüfung in einen Raum an Computer setzt, sondern tatsächlich diese Prüfung auch Weltweit online verfügbar halten will, muss man sich intensiv mit der Identitätsbestätigung...

LearningWorld 2008

Am 19. und 20. Juni besuchte ich die LearningWorld 2008. Vieles war interessant, z.T. ergaben sich nette Gespräche und somit erste Kontakte zu den E-Learning-Profis anderer Hochschulen. Als roter Faden zog sich Themen wie „Peer Education“, „Communitybildung“  und „The wisdom of crowds“ und „Wikinomics Boom“ durch alle Vorträge.   Unternehmen und Hochschulen die vom erfolgreichen Auf- und Ausbau ihres E-Learningbereiches berichteten, betonten vor allem wieder die Bedeutung folgender Punkte:   –         die Notwendigkeit der einfachen Bedienbarkeit eines komplexen Angebotes („simplexity“, „Single-User-Login“, „…immer die einfachste Alternative“), –         die Wichtigkeit einer fundierten Planung („start low – but consistent“) –         die Dynamik, die...

Digitaler Graben in der Chefetage

Eine neue Umfrage der Hochschule St. Gallen unter 200 Managern zum Lernverhalten von Führungskräften hat ergeben, dass die Manager hohe Kompetenz bei der Aneignung von Wissen haben, aber digitalen Lernmedien mehrheitlich noch sehr kritisch gegenüber stehen. Und dies, obwohl der Zeitmangel als eine der wichtigsten Ursachen für “Lernschwächen” angegeben wird – eLearning kann nach anfänglich höherem Aufwand zu deutlicher Zeitersparnis führen. Die Studie kommt weiterhin zu dem Schluss, dass “informelle Lernmethoden noch stärker mit Präsenzformen des Lernens” verzahnt werden müssen – d.h. “die weithin akzeptierte und geschätzte Form des Seminars intensiver mit informellen Lernformen zu verbinden.” Digitale Lernmedien aka eLearning...

Schöne Studien zum Thema

Wenn Ihr viel Zeit und wenig zum Lesen habt finden sich auf den Seiten von e-teaching.org sehr interessante Studien zum Thema E-Learning in Hochschulen. Unter anderem gibt es einen Ausblick, welche Trends zukünftig zu erwarten sind und gute Fallbeispiele. Außerdem findet man Referenzbeispiele, Links zu relevanten Portalen und Zeitschriften, Literaturhinweise u.v.a.

Der Email-Knigge

Während ein Geschäftsbrief zwei- bis dreimal Korrektur gelesen wird und sowohl auf die Rechtschreibung als auch auf die richtige Ausdrucksweise geachtet wird, verhält es sich bei den meisten Emails anders. Sie sind schnell getippt. Das Gedachte wird ungefiltert niedergeschrieben. Dabei sind ein sehr legerer Ton und Kleinschreibung aus Faulheit keine Seltenheit. Das macht keinen guten Eindruck auf den Empfänger. Insbesondere wenn es sich um Geschäftspartner, Kollegen oder Dozenten handelt, sollte sich beim Verfassen von Emails mehr Mühe gegeben werden. Insbesondere wenn es um den ersten Kontakt mit einem Dozenten bezüglich der Betreuung der Diplomarbeit geht, ist jedem Studenten geraten auf...