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Articles in the Sicherheit Category

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[ Katja Drasdo | 1 Mrz 2018 | No Comment ]

Heute, mit dem 01.03.2018 tritt das neue „Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“ kurz das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz in Kraft. Den vollständigen Gesetzestext finden Sie hier.

§60 UrhWissG

§ 60a UrhWissG gestattet die Bereitstellung von Teilen urheberrechtlich geschützter Werke in elektronischen Semesterapparaten für den Unterricht, § 60c UrhWissG beinhaltet Regelungen für die eigene Forschung und Forschergruppen. Der bisher geltende § 52a UrhG wird damit abgelöst.

In einem Erklärvideo vom E-Learning Academic Network e.V. (ELAN) werden die Unterschiede zwischen § 60a UrhWissG und § 52a UrhG sehr anschaulich erläutert.

Welche Materialien dürfen in der Hochschullehre elektronisch zur Verfügung gestellt werden?

Hierzu hat die E-Learning Arbeitsgruppe der TU Darmstadt das bekannte Schaubild der Uni Osnabrück (VIRTOUS Projekt) angepasst.

§60a UrhWissG im Schaubild

§60a UrhWissG im Schaubild, www.e-learning.tu-darmstadt.de

Angehörige der HWR Berlin finden weitere Informationen in Moodle im Informationskurs zum Urheberrecht in Lehre und Studium.

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[ Vickry Mukhtar | 14 Jan 2018 | No Comment ]

Große Buchstaben und nur fünf Tasten:

Eine Vielzahl von Herstellern bietet mittlerweile “spezielle Telefone” für Senioren an. Doch was genau können diese Geräte und was macht sie so besonders?

Wenn die “Mini-Schrift” des Handy-Displays vor den eigenen Augen verschwimmt und die Fingergelenke schon bei geringfügiger Belastung anfangen wehzutun, kann die Smartphone-Nutzung schnell zur wahren körperlichen Herausforderung werden. Somit ändern sich, mit steigendem Alter, natürlich auch die technischen Anforderungen der Geräte. Im Vordergrund steht nun nicht mehr die beste Kamera oder die längste Akkulaufzeit, sondern die einfache Handhabung und Nutzung der Geräte.

Nicht zu vernachlässigen bleibt jedoch der Fakt, dass nicht alle Menschen in gleicher Weise altern und somit sind auch die Bedürfnisse der Senioren und die Anforderungen an deren Mobiltelefone so verschieden sind wie die Personen selbst. Daher kann ich mich der Meinung von Nicola Röhricht vom Bundesverband der Seniorenorganisationen (BAGSO) nur anschließen, welcher nicht nur die Gruppe der Senioren selbst, sondern auch deren Bedürfnisse und Ansprüche an Telefone und Smartphones als sehr heterogen beschreibt. Und so gibt es nicht nur etliche Optionen um herkömmliche Mobilgeräte an die Bedürfnisse der Älteren anzupassen, sondern auch speziell für Senioren angefertigte Smartphones. Der Schwerpunkt liegt hier auf genau den Dingen, die vielen Menschen mit dem Alter schwerfallen wie etwa das Tasten, das Sehen und das Hören.

Weitverbreitet und durchaus beliebt ist auch das Konzept eines Fünf-Tasten-Seniorenhandys. Hier wird neben den Schlagwörtern „Riesen Display“ und „Großtastentelefone“ in erster Linie mit der Einfachheit der Systemstruktur geworben. Diese Geräte heben sich oft, durch spezielle Funktionen, von den bei der Jüngeren Smartphone-Nutzern beliebten Smartphones ab. Solche Geräte sind oft auch mit einer Notruf- und Ortungsfunktion ausgestattet, was den Älteren im Alltag mehr Sicherheit gibt. Herr Röhricht (von der BAGSO) beschreibt das Fünf-Tasten-Handy als übersichtlich und einfach. Er hebt hervor, dass diese Geräte auf jeglichen „Schnickschnack“ verzichten und in Fokus die Ansprüche der Senioren haben, analog und einfach zu bleiben.

Meine Online-Recherche zeigte schnell, dass eine Funktion von ganz besonderer Bedeutung ist und das ist nicht etwa die Internetfähigkeit des Geräts, sondern vielmehr die Notruf-Funktion. Oft handelt es sich dabei sogar um eine gesonderte Taste, die durch einfachen Druck der gesonderten Taste, Anrufe zu den voreingestellten Notfallkontakt-Nummern absetzt. Wichtig hierbei ist vor allem, dass das Handy erkennt, ob die gewünschte Person wirklich erreicht wird oder es sich nur um einen Anrufbeantworter/ Mailbox abnimmt, und dann gleich die nächste Notfall-Nummer aus der abgespeicherten Liste anwählt. Wie zu vermuten, lässt sich Schlussfolgen, dass die größte Gruppe der Senioren, das Handy vor allem zum Telefonieren verwenden und daher einfache Geräte bevorzugen.

Nicht zu vernachlässigen bleibt jedoch der Wunsch der Senioren, am digitalen Leben teilzunehmen. Sei es aus dem Interesse an den eigenen Enkeln oder gar das Streben danach auf dem „neusten“ Stand zu bleiben. Und wo Computer viele Ältere eher abschrecken, seien speziell entwickelte Smartphones mit großen Displays und intuitiver Bedienung ideal für Senioren.

Welche der vielen möglichen  Funktionen das Telefon haben sollte, darf letztendlich jeder für sich entscheiden und am besten schnappt man sich einfach die Omi oder den Opi und entscheidet direkt vor Ort. Durch die passende Beratung und das gemeinsame Ausprobieren erlangt die Omi/Opi dann auch schnell die nötige Sicherheit und wird den gemeinsamen Einkauf bestimmt als positiven Schritt zum digitalen Leben empfinden.

 

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[ Kristina Kuznetcova | 17 Jan 2017 | No Comment ]

Die schwierige Verhandlungen der Hochschulen mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben uns zum Ende des Jahres auf die Relevanz des Themas „Urheberrechte im Internet“ aufmerksam gemacht.

Das ist leider nur die Spitze des Eisbergs. Dieses brisante Thema umfasst viel mehr und betrifft nicht nur die Hochschulen und deren Angehörige, sondern alle Internet-Nutzer/Innen. Heutzutage gibt es keinen Mangel an Informationen und über das Suchfeld lässt sich fast alles finden: Bilder, Bücher, Musik etc. Nie zuvor war für so viele Menschen verlustfreie Nachnutzung zu so geringen Kosten möglich wie heute. Alles ist verfügbar, jedoch nicht alles ist verwendbar, da viele Informationen urheberrechtlich geschützt sind. Das bedeutet, es bestehen gewisse Reglementierungen zur Bearbeitung, Verwertung und öffentliche Widergabe dieser geschützten Informationen. Der automatische gesetzliche Vollschutz für solche Werke heißt also „Alle Rechte vorbehalten“. Read more »

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[ Autorengemeinschaft | 19 Dez 2016 | One Comment ]

Unser Artikel “VG Wort – ein Wechselbad der Hoffnung” ist nach nur einer Woche überholt, aus dem Büro des Vorsitzenden der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten heißt es nun im Schreiben vom 16.12.:

Bis zum 30. September 2017 können die Hochschulen ihre digitalen Semesterapparate wie bisher weiterverwenden, ohne dem Rahmenvertrag beitreten zu müssen oder ihren Beitritt verbindlich erklären zu müssen. Eine Abschaltung der entsprechenden Lernplattformen bis zum 31.12.16 ist damit nicht mehr erforderlich. In der Zeit bis zum 30. Septermber 2017 werden beide Parteien ein System entwickeln und modelhaft in einigen Hochschulen erproben, welches den Bedürfnissen beider Seiten Rechnung trägt. Dieses neue System soll dann ab dem 1. Oktober 2017 zum Einsatz kommen.

Für die Zeit vom 1. Januar bis zum 3o. September 2017 wird die VG Wort den Ländern wie in den Vorjahren eine pauschale Summe in Rechnung stellen.

Wir freuen uns über diese Entwicklung und danken den beteiligten Parteien für Ihren Einsatz.

 

Allerdings sind damit nicht alle Probleme vom Tisch. Alle Hochschulen wurden noch einmal darauf hingewiesen, dass der § 52a des UrhG sich ausschließlich auf die Zugänglichmachung “im Unterricht” richtet und damit nach dem Abschluss der Veranstaltung (d.h. am Ende des Semesterns) ausläuft. Die Hochschulen sollen Sorge dafür tragen, dass die urheberrechtsgeschützten Lernmaterialen nach dem Ende des Semesters nicht mehr zugänglich sind.

Für die HWR Berlin bedeutet das leider, dass wir alle alten Kurse erst mal ausblenden müssen. Lehrende können die Kurse nach der Überprüfung und dem Entfernen der nach §52a UrhG relevanten Materialien wieder manuell freischalten. Sollten Sie dafür Unterstützung brauchen, kommen Sie gern auf uns zu.

Susanne Mey, Katja Drasdo
E-Learning Team der HWR Berlin
Nachtrag: Es gibt einen neuen Gesetzesentwurf. Gut beschrieben und kommentiert in diesem Blog: https://netzpolitik.org/2017/referentenentwurf-zum-wissenschaftsurheberrecht-keine-generalklausel-kein-grosser-wurf/?xing_share=news

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[ Marco Gut | 18 Nov 2016 | 2 Comments ]

Es gehört zu den eher peinlichen IT-Momenten im Studentenalltag. Da hat man zahlreiche Accounts zu lauter hilfreichen und komplexen IT-Angeboten und kann mit diesen sogar recht adäquat umgehen und plötzlich steht man vor verschlossenen Türen. Genauer gesagt vor dem Login-Fenster, denn das Passwort will einem nicht mehr einfallen. Oft gibt es dann noch die Möglichkeit das Passwort per E-Mail sich zurücksetzen zu lassen. Manchmal ist es aber auch der E-Mail Account selber oder wie bei Moodle, nur mit zeitaufwändigen AntragsformularenRead more »

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[ Marco Gut | 24 Okt 2016 | 2 Comments ]

Wir stellen uns einmal vor wir hätten heute Abend um 20 Uhr ein Geschäftsessen. Es ist 19 Uhr und der Weg dorthin dauert ca. 30 Minuten, genug Zeit also, normalerweise. Durch einen Unfall vor ein paar Minuten auf der A100 hat sich allerdings bereits ein Stau gebildet, welcher die Anfahrtszeit um mehr als 45 Minuten verzögern wird. Der Digitale Assistent meldet sich unaufgefordert und gibt mir diese

Informationen über den gekoppelten Lautsprecher, dass ich unverzüglich aufbrechen sollte, um nicht all zu spät anzukommen. Ich akzeptiere mit einem kurzen „O.K.“ und sofort schickt eben dieser an alle Teilnehmer eine vorgefertigte Benachrichtigung aus, dass ich mich um ca. 15 Minuten verspäten würde.

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[ Adam Balitzki | 26 Nov 2015 | No Comment ]

Teil 2

Nicole Quevillon - Lightbulb

Nicole Quevillon – Lightbulb

So lautete der Titel einer Präsentation auf dem EduCamp 2015 in Berlin.
Dieser eigentlich unscheinbare Titel brachte mich zum Nachdenken…

Maschinen wissen schneller Bescheid als wir?

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[ Adam Balitzki | 21 Okt 2015 | 4 Comments ]

Teil 1

Nicole Quevillon - Lightbulb

Nicole Quevillon – Lightbulb

 

So lautete der Titel einer Präsentation auf dem EduCamp 2015 in Berlin.
Dieser eigentlich unscheinbare Titel brachte mich zum Nachdenken…

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[ Marco Gut | 30 Aug 2015 | 4 Comments ]

Da wir uns gerade in einer großen Wechselsaison für Betriebssysteme (kurz: OS) befinden (Release von Windows 10 von Microsoft), würde ich gerne mal euren Blick auf eine durch seinen Marktanteil recht kleine aber trotzdem sehr interessante Alternative lenken.

Viele von euch haben sicherlich bereits von Linux, dem Open Source Betriebssystem gehört, entwickelt von dem legendären Pinguin – nein, Linus Torvalds natürlich. Die Vorteile seiner Kostenloskultur und Stabilität haben sich ja vielleicht schon herumgesprochen. Doch bisher war Linux für viele Nutzer mit vorinstalliertem Windows auf ihrem neu erworbenem Laptop/PC oft als etwas in die Nerd-Welt gehöriges.

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[ Sebastian Pohl | 4 Aug 2015 | 4 Comments ]

Die Idee zum Thema kam durch die TV-Sendung “Die Anstalt” vom 26.05.2015 und darin Christine Prayons Solo-Auftritt zum Thema “Vorratsdatenspeicherung”. Dabei kommt u. a. E-Mail-Verschlüsselung zur Sprache, ein Bereich, von dem ich schon länger wissen will, wie er funktioniert, auch weil es die eigene digitale Autonomie zu erhöhen verspricht. Die E-Mail ist in vielen elektronischen Lern- und Lehrumgebungen Bestandteil und damit ist ein Bezug zum E-Learning gegeben. So dann, frisch ans Werk! Durch Eingabe der Zeichenkette “verschlüssel” in das Suchfeld des Blogs zeigten sich frühere Beiträge, die thematisch verwandt sind. Zwei Beiträge sind dabei zu nennen: “Sicher im Internet – ein MOOC für Jeden”, in dem auf einen Massive Open Online Course (MOOC) des Hasso-Plattner-Instituts verwiesen wird, in dem E-Mail-Verschlüsselung behandelt wird (aber der Artikel selbst sagt darüber nichts weiter) und “Anonym surfen mit Tor”, in dem ein Netzwerk vorgestellt wird, mit dem man seine Bewegungen im Internet bei Browserbenutzung weniger sichtbar machen kann. Keiner dieser Beiträge hat “E-Mail-Verschlüsselung” bisher mehr als nur erwähnt.  Darin sehe ich die Legitimation für den vorliegenden Beitrag: Read more »