LearningWorld 2008

Am 19. und 20. Juni besuchte ich die LearningWorld 2008. Vieles war interessant, z.T. ergaben sich nette Gespräche und somit erste Kontakte zu den E-Learning-Profis anderer Hochschulen. Als roter Faden zog sich Themen wie „Peer Education“, „Communitybildung“  und „The wisdom of crowds“ und „Wikinomics Boom“ durch alle Vorträge.   Unternehmen und Hochschulen die vom erfolgreichen Auf- und Ausbau ihres E-Learningbereiches berichteten, betonten vor allem wieder die Bedeutung folgender Punkte:   –         die Notwendigkeit der einfachen Bedienbarkeit eines komplexen Angebotes („simplexity“, „Single-User-Login“, „…immer die einfachste Alternative“), –         die Wichtigkeit einer fundierten Planung („start low – but consistent“) –         die Dynamik, die...

Mathe in schönen Bildern

Noch bis zum 25.06.08 gibt es in den Bahnhofspassagen im Potsdamer Hauptbahnhof die interaktive Ausstellung “IMAGINARY mit den Augen der Mathematik” mit kostenloser Führung. Bilder und interaktive Installationen versinnbildlichen mathematisches Fachwissen und sollen neugierig auf die theoretischen Hintergründe machen. Zum Beispiel kann man auf einem interaktiven Bildschirm vorgegebene Formeln ändern und beobachten, was für eine Figur als Lösungsmenge der eingegebenen Gleichung entsteht. Im diesem Zusammenhang werden vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach viele freie Programme zur Verwendung im Unterricht angeboten.

Das Internet als U-Bahn-Plan

Die Unübersichtlichkeit des WorldWideWeb hat endlich ein Ende. Die Design-Agentur “Information Architects” hat einen (klickbaren) Plan für das Internet erstellt, der sich am Tokyoter U-Bahn-Netz orientiert. Wie auch im RealLife gibt es verschiedenfarbige Linien, die alle für unterschiedliche Bereiche stehen. So gibt es eine orangene File Sharing-Linie, die bei YouTube beginnt und mit TorrentMatrix endet, sowie eine Social Network-Linie mit Friendster und StudiVZ als Haltestellen. Das wichtigste aber ist die Ring-Bahn im Zentrum, auf der die wichtigsten Stationen des Internets, wie z.B. Google, Wikipedia und Ebay, liegen. Ein Blick lohnt sich!

Meine erste Tele-Vorlesung

Heute habe ich die erste Tele-Vorlesung an der FHW durchgeführt. In diesem Artikel möchte ich – ungefiltert und spontan – meine Erfahrungen damit berichten. Worum geht es? Eine Vorlesung findet statt, wobei sie Dozent und Lernende nicht physich teffen, sondern beide der Vorlesung nur am Rechner beiwohnen. Wie wurde es gemacht? Sehr einfach und kostenlos über www.wiziq.com . Ich hatte einen Account, und ich hatte einen (einzigen) Account eingericht, über den sich alle Lernenden angemeldet hatte. Jeder Lernende war mit einem Headset und natürlich mit einem Computer mit Internet-Anschluss ausgestattet. Wer nahm teil? Ungefähr 16 Stundenten. 2 davon waren im...

Digitaler Graben in der Chefetage

Eine neue Umfrage der Hochschule St. Gallen unter 200 Managern zum Lernverhalten von Führungskräften hat ergeben, dass die Manager hohe Kompetenz bei der Aneignung von Wissen haben, aber digitalen Lernmedien mehrheitlich noch sehr kritisch gegenüber stehen. Und dies, obwohl der Zeitmangel als eine der wichtigsten Ursachen für “Lernschwächen” angegeben wird – eLearning kann nach anfänglich höherem Aufwand zu deutlicher Zeitersparnis führen. Die Studie kommt weiterhin zu dem Schluss, dass “informelle Lernmethoden noch stärker mit Präsenzformen des Lernens” verzahnt werden müssen – d.h. “die weithin akzeptierte und geschätzte Form des Seminars intensiver mit informellen Lernformen zu verbinden.” Digitale Lernmedien aka eLearning...

Schöne Studien zum Thema

Wenn Ihr viel Zeit und wenig zum Lesen habt finden sich auf den Seiten von e-teaching.org sehr interessante Studien zum Thema E-Learning in Hochschulen. Unter anderem gibt es einen Ausblick, welche Trends zukünftig zu erwarten sind und gute Fallbeispiele. Außerdem findet man Referenzbeispiele, Links zu relevanten Portalen und Zeitschriften, Literaturhinweise u.v.a.

Der Email-Knigge

Während ein Geschäftsbrief zwei- bis dreimal Korrektur gelesen wird und sowohl auf die Rechtschreibung als auch auf die richtige Ausdrucksweise geachtet wird, verhält es sich bei den meisten Emails anders. Sie sind schnell getippt. Das Gedachte wird ungefiltert niedergeschrieben. Dabei sind ein sehr legerer Ton und Kleinschreibung aus Faulheit keine Seltenheit. Das macht keinen guten Eindruck auf den Empfänger. Insbesondere wenn es sich um Geschäftspartner, Kollegen oder Dozenten handelt, sollte sich beim Verfassen von Emails mehr Mühe gegeben werden. Insbesondere wenn es um den ersten Kontakt mit einem Dozenten bezüglich der Betreuung der Diplomarbeit geht, ist jedem Studenten geraten auf...

Second Universität Hamburg

Seit mehreren Jahren medial beäugt und begutachtet, werden auch “immersive” Virtuelle Welten als Lern- und Lehrumgebungen immer höher bewertet. In der bei weitem bekanntesten 3D-Welt, SecondLife, hat auch jetzt die Universität Hamburg eine Präsenz, die sie strategisch ausbauen will: hier ist ein Artikel dazu. Die FHW-Präsenz in SecondLife – nur noch eine Frage der Zeit? Ich habe bereits seit 1 Semester Sprechzeiten auch in SecondLife, in einem virtuellen Bürohaus auf einem Hügel. Auf dem Dach des Hauses gibt es einen Pool (anders als in meinem realen Büro). Um mich dort “besuchen” zu können, brauchen Sie allerdings einen SecondLife account –...