Word Clouds – Wie sinnvoll sind Wortwolken?

Quelle: eigene Darstellung; Kolesnik, M.

Word Clouds – Wortwolken

Was ist das?

Quelle: eigene Darstellung; Kolesnik, M.
Wortwolken sind Ansammlungen von Schlagwörtern zur Visualisierung eines bestimmten Themas, Begriffs oder Wortes. Die Häufigkeit und Relevanz der verwendeten Begriffe bestimmen die Größe der einzelnen Wörter.


Wozu ist das gut?

In erster Linie kann durch eine schlichte Wortwolke schnell die Aufmerksamkeit des Betrachters erhöht werden. Im Gegensatz zu einem Fließtext, welchen man erstmal lesen und verstehen muss, hat man bei Wortwolken einen sehr schnellen Überblick über die wichtigsten Schlagwörter zum Thema und kann somit leichter Zusammenhänge erkennen. Allgemein sind Wortwolken auch sehr praktisch um schlicht Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Darüber hinaus eignen sie sich dazu, andere in ein Thema einzuführen, sei es in einer Präsentation, Moodle-Kursen, Webseiten oder wie hier – in einem Blogartikel. Durch die Visualisierung der wichtigsten Schlagwörter zum Thema Wortwolken gleich zu Beginn des Blogartikels konnte ich die Aufmerksamkeit des Lesenden erregen und gleichzeitig eine Vorschau des Themas geben.

Ein weiteres Beispiel: Man hält einen Vortrag über die agile Projektmethode „Scrum“ und möchte keine langweilige Präsentation laufen lassen, während man das Publikum langsam an das Thema heranführt. Die Lösung? Einfach eine anschauliche Wortwolke abbilden – somit hat das Publikum was zum Anschauen und zum Entdecken (nämlich die ganzen Wörter. welche während des Vortrags verwendet werden). So hat man mit geringem Aufwand einen Weg gefunden, das Publikum bei Laune zu halten. Und was kommt wohl besser an? – 5 Stichpunkte auf weißem Hintergrund oder folgende Abbildung?

Quelle: eigene Darstellung; Kolesnik, M.

Eine weitere interessante Verwendungsmöglichkeit ist folgende: Da man seine Wortwolken ganz einfach erstellen kann, indem man Artikel oder beliebige Texte komplett einfügt, erkennt man durch die Größe der jeweiligen Begriffe auf einen Blick, ob man die richtigen Schlüsselwörter benutzt hat. Man kann also selber überprüfen, ob man die wichtigen Schlagwörter oft genug verwendet, aber auch wie häufig man (oft überflüssige) Füllwörter benutzt. Auf eine gewisse Art und Weise kann man dadurch seinen Text aus der “Google-Sicht” betrachten und gegebenenfalls nochmal Verbesserungen vornehmen.

Wo gibt’s das?

Ich habe für alle hier verwendeten Wortwolken die Seite https://wordart.com/ verwendet und bin von der Handhabung und vom Handlungsspielraum begeistert!

Es gibt kostenpflichtige Optionen, die je nach Anzahl der „High Quality Downloads“ von $9,99 bis $99,99 variiert, jedoch reicht die Standardqualität vollkommen aus und ist komplett kostenfrei.

Weitere nützliche Tools?

Fazit:

Leider kann man nicht mit Sicherheit feststellen, wie effektiv und sinnvoll solche Wortwolken sind, jedoch sind sie meiner Meinung nach optisch ansprechend und abwechslungsreich. Abschließend kann ich nur sagen, dass (wie alles im Leben) auch Wortwolken Geschmackssache sind und jeder selber entscheiden kann ob diese wirklich hilfreich oder eher eine Spielerei sind.

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Bildquellen

  • Word-Cloud-300×144: eigene Darstellung, Kolesnik,M.

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