

{"id":38592,"date":"2023-02-16T12:05:56","date_gmt":"2023-02-16T11:05:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?page_id=38592"},"modified":"2023-02-16T12:05:59","modified_gmt":"2023-02-16T11:05:59","slug":"das-zitatrecht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/das-zitatrecht\/","title":{"rendered":"Das Zitatrecht"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_post_title meta=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4ufig werden Zitate in Lehrmaterialien oder anderen Schriften eingebaut, um eine These zu belegen oder das Geschriebene zu untermauern. Dies ist nach dem Urheberrecht auch gestattet, doch ist hierbei auf einige Punkte zu achten, um das Zitatrecht nicht zu verletzen und somit dem Vorwurf des Plagiats zu entgehen. Das Gesetz hat daf\u00fcr einige wichtige Anforderungen normiert, die hier geschildert werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Text wird bei Personenbezeichnungen die im zugrundeliegenden Gesetz verwendete Formulierung beibehalten,\u00a0 d. h., es wird keine geschlechtsspezifische Bezeichnung verwendet, wenn dies im Gesetz nicht so vorgesehen ist. Selbstverst\u00e4ndlich sind damit auch Urheberinnen und andere gemeint.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2022\/03\/Fotolia_54305633_XS-e1648072621745.jpg&#8220; alt=&#8220;Dekobild&#8220; title_text=&#8220;3d small people &#8211; Paragraph&#8220; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; prev_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; next_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#F0F0F1&#8243; min_height=&#8220;113px&#8220; top_divider_style=&#8220;mountains2&#8243; bottom_divider_style=&#8220;mountains2&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h1>Das Zitatrecht aus \u00a7 51 UrhG<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus \u00a7 51 UrhG ergibt sich, dass die Vervielf\u00e4ltigung, Verbreitung und \u00f6ffentliche Wiedergabe eines ver\u00f6ffentlichten Werkes zum Zweck des Zitates, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist, m\u00f6glich ist.<br \/>Zul\u00e4ssig sind Zitate dann, wenn<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>einzelne Werke nach der Ver\u00f6ffentlichung in ein selbst\u00e4ndiges wissenschaftliches Werk zur Erl\u00e4uterung des Inhaltes aufgenommen werden<\/li>\n<li>Stellen eines Werkes nach der Ver\u00f6ffentlichung in einem selbst\u00e4ndigen Sprachwerk angef\u00fchrt werden<\/li>\n<li>einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbst\u00e4ndigen Werk der Musik angef\u00fchrt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sofern es sich um Inhalte handelt, die nicht urheberrechtlich gesch\u00fctzt sind, k\u00f6nnen diese ohne weiteres verwendet werden. Dabei handelt es sich um folgende Werke:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Gemeinfreie Werke, also Texte, Bilder, Musik, deren Sch\u00f6pfer bereits 70 Jahre tot ist<\/li>\n<li>Amtliche Werke wie Gesetze, Verordnungen, Urteile und Erlasse<\/li>\n<li>Wissenschaftliche oder historische Daten, Fakten und Erkenntnisse.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gesch\u00fctzt ist jedoch die Darstellungsform bzw. Art der Formulierung.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_blurb url=&#8220;https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/urheberrecht\/&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#xf129;||fa||900&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#C4C5C7&#8243; custom_padding=&#8220;10px|2px|2px|10px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?page_id=38311&amp;preview=true\">Hier<\/a> finden Sie weitergehende Informationen zum Urheberrecht.<\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Zitatarten<\/h2>\n<p>Das UrhG nennt drei verschiedene Arten, wie zitiert werden kann:<\/p>\n<ul>\n<li>das wissenschaftliche Gro\u00dfzitat (Nr.1)<\/li>\n<li>das Kleinzitat (Nr. 2)<\/li>\n<li>\u00a0das Musikzitat (Nr. 3).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Folgenden werden die einzelnen Zitatarten n\u00e4her beschrieben:\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Das wissenschaftliche Gro\u00dfzitat<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die umf\u00e4nglichste Art, ein Werk zu zitieren, wird durch das sog. Gro\u00dfzitat erm\u00f6glicht. Dieses ist definiert in \u00a7 51 S. 2 Nr. 1 UrhG, wonach ganze Werke in ein neues wissenschaftliches Werk zu Erl\u00e4uterung aufgenommen werden w\u00fcrden. Die Aufnahme in das neue Werk muss der Erl\u00e4uterung des Inhalts dienen. Der Begriff der Wissenschaft ist dabei weit zu verstehen und wird definiert als die ernsthafte, methodisch geordnete Suche nach Erkenntnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da der an Hochschule gelehrte Inhalt in der Regel unter den Wissenschaftsbegriff f\u00e4llt, sind in diesem Zusammenhang erstellte Materialien als Werke im Sinne der Vorschrift anzusehen. Wichtig dabei ist jedoch, dass eine Auseinandersetzung mit den Inhalten stattfindet. <\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Das Kleinzitat<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Kleinzitat im Sinne des \u00a7 51 Nr. 2 UrhG ist zul\u00e4ssig, wenn nur einzelne Stellen eines fremden Werks in das eigene Werk \u00fcbernommen werden sollen. Entscheidend dabei ist das Verh\u00e4ltnis der Zitatl\u00e4nge zur L\u00e4nge des zitierten Werkes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Bildern oder kurzen Gedichten ist es kaum m\u00f6glich, nur einzelne Teile zu verwenden, sodass in diesen F\u00e4llen die \u00dcbernahme des ganzen Werkes in Form eines Gro\u00dfzitats notwendig wird. In diesen F\u00e4llen ist von einem zul\u00e4ssigen Gro\u00dfzitat auszugehen. Zu beachten sind jedoch auch hier die weiteren Voraussetzungen des Zitatrechts, wie beispielswiese die Benennung der Quelle. <\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Das Musikzitat<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem Musikzitat nach \u00a7 51 S. 2 Nr. 3 UrhG d\u00fcrfen einzelne Stellen eines fremden, bereits erschienenen Musikwerks unentgeltlich und ohne Zustimmung des Urhebers in ein selbstst\u00e4ndiges Musikwerk eingef\u00fcgt werden. Dies unterliegt sehr engen Grenzen, da Melodien umfassenden Schutz genie\u00dfen und dieser nur in sehr geringem Ma\u00df Ausnahmen zul\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier ist zu erw\u00e4hnen, dass Musikzitate f\u00fcr Lehrmaterialien den Regeln des bereits genannten \u00a7 51 Satz 1 unterfallen, da Lehrmaterialien in der Regel kein ausschlie\u00dfliches Musikwerk sind. In diesem Fall werden Teile eines Musikwerks in einem Sprachwerk angef\u00fchrt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; prev_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; next_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#F0F0F1&#8243; top_divider_style=&#8220;mountains2&#8243; bottom_divider_style=&#8220;mountains2&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Voraussetzungen f\u00fcr das Zitatrecht\u00a0<o:p><\/o:p><\/h2>\n<p>Das richtige Zitieren bedarf der Einhaltung verschiedener Voraussetzungen, auf die im Einzelnen eingegangen wird.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Ver\u00f6ffentlichtes Werk<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein fremdes, urheberrechtlich gesch\u00fctztes Werk darf nur dann zitiert werden, wenn es vorab mit Zustimmung des Berechtigten ver\u00f6ffentlicht wurde (vgl. \u00a7 6 Abs. 1 UrhG).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wurde das Werk erstmals bei Vorlesungen, Seminaren oder Vortr\u00e4gen in Hochschulen zug\u00e4nglich gemacht mit auf die Hochschulmitglieder begrenzten Teilnehmenden, liegt keine Ver\u00f6ffentlichung im Sinne des Urhebergesetzes vor, sodass die \u00dcbernahme von Inhalten Veranstaltungen dieser Art nicht erlaubt sind bzw. der vorherigen Zustimmung des Urhebers bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver\u00f6ffentlichte Inhalte sind beispielsweise solche, die im Internet oder In Fachaufs\u00e4tzen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich sind. In diesen F\u00e4llen kann eine Nutzung erlaubt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Zitatzweck<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum zul\u00e4ssigen Zitieren bedarf es eines Zitatzwecks. Dieser liegt vor, wenn ein innerer Zusammenhang zwischen den zitierenden Materialien und den zitierten fremden Inhalten besteht und eine Auseinandersetzung mit dem fremden Werk stattfindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein innerer Zusammenhang liegt in der Regel dann vor, wenn das fremde Werk<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">zur Erl\u00e4uterung des eigenen Inhalts erforderlich ist<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">als Nachweis dient, um die eigenen Sichtweise bzw. den eigenen Standpunkt zu festigen<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">um Lehrinhalte verst\u00e4ndlich zu vermitteln oder<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">geboten ist, um sich kritisch mit seinem eigenen Werk auseinanderzusetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Demgegen\u00fcber liegt kein Zitatzweck liegt vor, wenn das fremde Werk<\/p>\n<ul>\n<li>nur als Blickfang eingef\u00fcgt wird<\/li>\n<li>nur zur Ausschm\u00fcckung dient oder<\/li>\n<li>eigene Ausf\u00fchrungen ersparen soll.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Umfang des Zitats<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zul\u00e4ssige Umfang eines Zitats bemisst sich nach den Umst\u00e4nden des Einzelfalls, muss jedoch laut \u00a7 51 S. 1 UrhG durch den Zitatzweck gerechtfertigt sein. Soll das Zitat der Unterst\u00fctzung des eigenen Werks dienen, m\u00fcssen die eigenen Inhalte \u00fcberwiegen. Das eigene Werk soll demnach im Mittelpunkt stehen und das fremde Werk als Hilfsmittel unterst\u00fctzend bzw. erg\u00e4nzend eingesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter bestimmten Umst\u00e4nden ist jedoch auf die \u00dcbernahme des gesamten Werkes m\u00f6glich, etwa bei Bildzitaten, die ein Aufteilen des Bildes nicht sinnvoll erscheinen l\u00e4sst. <\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Quellenangabe<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Zitat muss mit einer Quellenangabe versehen werden (vgl. \u00a7 63 UrhG). Handelt es sich jedoch beispielsweise um ein anonymes Werk oder ist die Quellenangabe aus technischen oder rein praktischen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich, kann von einer Quellenangabe abgesehen werden (\u00a7 63 Absatz 1 Satz 3, \u00a7 63 UrhG Abs. 2 Satz 2 UrhG). Den Verwender des Werkes trifft jedoch vorab die Pflicht, sich im Rahmen des Zumutbaren zu bem\u00fchen, die Quelle ausfindig zu machen, woran jedoch keine allzu hohen Anforderungen gekn\u00fcpft werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine korrekte Quellenangabe beinhaltet die Urheberbezeichnung (Vor- und Nachname des Urhebers) und die genaue Fundstelle (z.B. Titel des Buches\/der Zeitschrift, Erscheinungsjahr, Seitenzahl und ggf. auch Verlag) umfassen. Bei Inhalten aus dem Internet sollte auch die entsprechende URL sowie das Abrufdatum angegeben werden. Sie sollte eindeutig sichtbar platziert werden, beispielsweise neben dem Werk, welches benutzt wurde oder zumindest in unmittelbarer N\u00e4he dazu.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>\u00c4nderungsverbot<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zitierte Inhalte d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich nicht ver\u00e4ndert werden. Nicht unter diese Regel fallen folgende \u00c4nderungen (\u00a7 62 Absatz 2 &#8211; 4 UrhG):<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">\u00c4nderung der Gr\u00f6\u00dfe (Format\u00e4nderung): bei Werken der bildenden K\u00fcnste (z.B. Gem\u00e4lde) und Fotografien<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ma\u00dfnahmen, die das Vervielf\u00e4ltigungsverfahren mit sich bringt (z.B. die Reproduktion von Farbfotografien in Schwarz-Wei\u00df-Fotografien; \u00a7 62 Absatz 3 UrhG)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">K\u00fcrzungen von Textpassagen<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">\u00c4nderung von direkter in indirekte Rede beim Zitieren von Sprache<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00c4nderungen m\u00fcssen aber hinreichend gekennzeichnet werden. <\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammengefasst erlaubt das Urheberrecht das Zitieren fremder, urheberrechtlich gesch\u00fctzter Werke oder einzelner Teile, wenn die Voraussetzungen eingehalten werden. Diese sind zusammengefasst:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ver\u00f6ffentlichtes Werk<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Vorliegen eines Zitatzwecks<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Umfang des Zitats<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ver\u00e4nderungsverbot<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Quellenangabe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Weiterf\u00fchrende Links<\/h3>\n<p>Das <span>Gesetz \u00fcber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz): <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\">https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG<\/a><\/span><\/p>\n<p><span>BeckOK UrhR\/Gr\u00fcbler, 36. Ed. 15.10.2022<\/span><\/p>\n<p><span>Dreier\/Schulze\/Dreier, 7. Aufl. 2022<\/span><\/p>\n<p><span>HK-UrhG\/Thomas Wirth, 4. Aufl. 2022<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>BMBF, <\/span>Urheberrecht in der Wissenschaft, Stand: August 2019, S. 12-20: <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/upload_filestore\/pub\/Handreichung_UrhWissG.pdf\">https:\/\/www.bmbf.de\/upload_filestore\/pub\/Handreichung_UrhWissG.pdf<\/a><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_blurb title=&#8220;Haben Sie Fragen?&#8220; use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#xe010;||divi||400&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; _builder_version=&#8220;4.16.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#F0F0F1&#8243; custom_margin=&#8220;||||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;10px|10px|10px|10px|false|false&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen wir Ihnen als Lehrende zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>rechtsinformation-padll[at]hwr-berlin.de<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4ufig werden Zitate in Lehrmaterialien oder anderen Schriften eingebaut, um eine These zu belegen oder das Geschriebene zu untermauern. Dies ist nach dem Urheberrecht auch gestattet, doch ist hierbei auf einige Punkte zu achten, um das Zitatrecht nicht zu verletzen und somit dem Vorwurf des Plagiats zu entgehen. Das Gesetz hat daf\u00fcr einige wichtige Anforderungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":166,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-38592","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/38592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/users\/166"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38592"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/38592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38599,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/38592\/revisions\/38599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}