

{"id":10801,"date":"2015-08-17T03:07:03","date_gmt":"2015-08-17T01:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?p=10801"},"modified":"2018-07-20T15:24:49","modified_gmt":"2018-07-20T13:24:49","slug":"auflade-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/auflade-buecher\/","title":{"rendered":"Auflade-B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p>Jeder Student kennt ein Problem, B\u00fccher. Sie nehmen nicht nur Platz weg, sondern sind zu allem \u00dcberdruss auch noch ziemlich schwer. Erst recht, wenn man die Vielzahl\u00a0bedenkt, mit der jeder Student im Laufe seines studentischen Daseins konfrontiert wird. B\u00fccher sind etwas ganz besonderes und deswegen verursachen sie auch ganz besondere Probleme. Probleme, die so mannigfaltig sind, dass ich mich nur auf einen\u00a0Teil\u00a0beschr\u00e4nke. Platzmangel, R\u00fcckenprobleme aufgrund des Gewichtes und das Styling-Problem, das man offensichtlich hat, wenn man die B\u00fccher im Rucksack verstaut.<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_10803\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/jamesclay\/4690593088\/in\/photolist-89uvUC-brivK6-88HmLx-dKPRgn-5QgvqV-dMQfRy-raCPcA-qfVe5Q-qg8qXn-edBpx5-raSYwc-7rSGV1-iirdaZ-bxx4jY-9KTKoQ-qHtCJb-9qMGmM-9qMGqi-nvdozn-iirdyV-a5LhrM-iis1S4-iirdrR-rcQymU-qVvkh6-qfVdQG-rcMmCD-qVneTj-qVtj7M-qg8qvv-qVvjW6-raCNvW-qg8qiX-qfVdp1-raCNmC-qg8q7K-raCNff-qVtiB8-rcMkRP-rcMkLZ-qVtip4-qfVcUJ-rcWc7k-qVtif6-qg8pzn-qfVcFh-rcMkhH-qVndBw-qVm9Zw-qVm9Uw\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10803\" class=\"wp-image-10803\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2015\/08\/Auflade.jpg\" alt=\"James F Clay - Sony's eBook Reader\" width=\"590\" height=\"393\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-10803\" class=\"wp-caption-text\">Flickr:<a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/jamesclay\/4690593088\/in\/photolist-89uvUC-brivK6-88HmLx-dKPRgn-5QgvqV-dMQfRy-raCPcA-qfVe5Q-qg8qXn-edBpx5-raSYwc-7rSGV1-iirdaZ-bxx4jY-9KTKoQ-qHtCJb-9qMGmM-9qMGqi-nvdozn-iirdyV-a5LhrM-iis1S4-iirdrR-rcQymU-qVvkh6-qfVdQG-rcMmCD-qVneTj-qVtj7M-qg8qvv-qVvjW6-raCNvW-qg8qiX-qfVdp1-raCNmC-qg8q7K-raCNff-qVtiB8-rcMkRP-rcMkLZ-qVtip4-qfVcUJ-rcWc7k-qVtif6-qg8pzn-qfVcFh-rcMkhH-qVndBw-qVm9Zw-qVm9Uw\"> James F Clay &#8211; Sony&#8217;s eBook Reader<\/a><\/p><\/div>\n<p>Deswegen habe ich mich diesmal dem Thema eBook-Reader angen\u00e4hert und mir freundlicherweise welche aus dem\u00a0Fachhandel zum Testen ausleihen k\u00f6nnen. F\u00fcr mehr Realismus und Praxisn\u00e4he meines Tests,\u00a0habe ich mir auch einen Teil meiner Studienliteratur als eBook besorgt.\u00a0Im Rahmen des folgenden Testes ist dar\u00fcber hinaus aufgefallen, dass die Digitalisierung im Buchhandel l\u00e4ngst\u00a0einen Siegeszug feiert. L\u00e4ngst nicht mehr nur Romane, sondern auch immer mehr der f\u00fcr uns so relevanten und wichtigen Fachb\u00fccher lassen sich mittlerweile als eBooks\u00a0 kaufen.<\/p>\n<p>Als Testger\u00e4te standen mir hierbei das Kindle Paperwhite 3 und der Sony Reader PSR-T3 zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong> Kindle Paperwhite 3<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><strong>Optik\/Haptik:<\/strong><br \/>\nIn diesem Teil m\u00f6chte ich mich auf das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild sowie die\u00a0Wertigkeit der Ger\u00e4te beschr\u00e4nken. Auch wenn im Rahmen\u00a0einer so kurzen Testphase \u00fcber die Haltbarkeit schwerlich ein abschlie\u00dfendes Urteil getroffen werden kann, wird im Folgenden, basierend auf dem ersten Eindruck, eine Prognose \u00fcber die verwendeten Materialien sowie\u00a0\u00fcber die Wertigkeit abgegeben.<\/p>\n<p>Da\u00a0sage ich\u00a0nur, WOW! Das Ger\u00e4t f\u00fchlt sich wirklich hochwertig an, es ist erstaunlich leicht und l\u00e4sst sich auch ziemlich bequem in einer Hand halten &#8211; Es wirkt sowieso\u00a0viel cooler wenn man das eBook mit einer Hand h\u00e4lt und mit der anderen den Frappuccino schl\u00fcrft &#8211; ohne das dies\u00a0auf Dauer l\u00e4stig wird.<\/p>\n<p>Nach dem Einschalten f\u00e4llt einem auch sofort das extrem scharfe Display auf. Auch hier wieder ein WOW! Die von mir getesteten eBooks, egal ob im .epub Format oder als .pdf, sind gestochen scharf und auch die Hintergrundbeleuchtung in Dunkelheit ist sehr angenehm, wenn f\u00fcr meinen Geschmack auch etwas zu wei\u00dflich.<\/p>\n<p><strong>Gebrauch:<\/strong><br \/>\nIn der Anwendung sind mir ein paar sehr angenehme Funktionen aufgefallen, die Amazon dar\u00fcber hinaus\u00a0im Kindle Paperwhite 3 \u00a0mit anschaulichen\u00a0Tutorials einf\u00fchrt. Konkret sind hier\u00a0die W\u00f6rterbuch-Funktion und vor allem die Notizfunktion in den B\u00fcchern. Ich konnte mir wirklich problemlos und ohne langes hin und her in den B\u00fcchern passende von mir selbst erstellte Notizen setzen. Eine sehr sch\u00f6ne Funktion. Im Zusammenhang mit der Funktionalit\u00e4t des Ger\u00e4ts habe ich auch die Kompatibilit\u00e4t mit anderen Anbietern von eBooks ausprobiert und ja, es funktioniert. Ich habe mir ein eBook bei Thalia gekauft und konnte es problemlos via USB-Kabel auf das Kindle Paperwhite laden. Damit w\u00e4re dann wohl auch mit dem Vorurteil aufger\u00e4umt, mann k\u00f6nne die Kindle eBook-Reader nur mit Amazon B\u00fcchern bespielen.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nAls Student wei\u00df ich nur zu gut,\u00a0dass ein\u00a0Preis von 119 Euro nicht immer\u00a0dem\u00a0vorhandenen Budget entspricht. Daf\u00fcr\u00a0aber bietet gerade die Notizfunktion in ihrer derzeitigen Form einen klaren Vorteil gegen\u00fcber den Vorg\u00e4ngermodellen. Zum einen\u00a0sind die eBooks in der Regel etwas g\u00fcnstiger als ihre\u00a0gebundenen Verwandten, und zum anderen ist ein eBook deutlich leichter und einfacher zu transportieren als ein Laptop es w\u00e4re. Schon deswegen gebe\u00a0ich dem Preis\/Leistungsverh\u00e4ltnis beim Kindle Paperwhite 3 eine\u00a0positive Bewertung. Da es au\u00dferdem scheinbar\u00a0sehr hochwertig verarbeitet ist und man bei der Wahl der\u00a0Inhalte\u00a0nicht nur an Amazon gebunden ist, kann hier in jedem Fall eine positive Bewertung ausgesprochen werden.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">Sony PRS-TS3<\/span><\/h3>\n<p><strong>Optik\/Haptik:<\/strong><br \/>\nHier sollte gesagt werden,\u00a0dass das Ger\u00e4t sich sehr hochwertig anf\u00fchlt. Zwar aus Plastik, dennoch fest und frei von Knarren, erscheint der eBook-Reader von Sony\u00a0ordentlich verarbeitet.\u00a0Ein weiteres klares Plus ist die\u00a0Schutzh\u00fclle, die dem Ger\u00e4t beiliegt, perfekt passt und einen sehr robusten Eindruck macht.<\/p>\n<p>Negativ fallen allerdings\u00a0die Buttons am unteren Rand des Readers auf. Sie sind mit silberner Farbe bedruckt, was allerdings nicht ordentlich geschehen zu sein scheint und daher einen eher billigen Eindruck vermittelt.<\/p>\n<p><strong>Gebrauch:<\/strong><br \/>\nAuch beim Gebrauch f\u00e4llt etwas Negatives auf. Es gibt keine Hintergrundbeleuchtung. Zwar kann man optional eine Leselampe hinzu kaufen, dies erscheint allerdings weder zeitgem\u00e4\u00df noch angemessen.<\/p>\n<p>Ein Vorteil allerdings, der die Alltagstauglichkeit gegen\u00fcber dem Kindle deutlich erh\u00f6ht, ist der vorhandene SD-Karten-Slot. Durch diesen l\u00e4sst sich der\u00a0der\u00a0Speicher des Readers deutlich\u00a0erweitern und die \u00dcbertragung von eBooks wird wesentlich vereinfacht. Ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist: Das eBook von Sony wirkt flotter.\u00a0Selbst wenn der vorhandene Speicher restlos mit studienrelevanten Inhalten, wie z. B. Comics voll geladen wird\u00a0*hust hust*, l\u00e4uft das eBook rundum\u00a0z\u00fcgig\u00a0und es ist keine\u00a0Verz\u00f6gerung in den Zugriffszeiten zu bemerken.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nDer Sony Reader PSR-T3 ist ein guter eBook-Reader, vor allem der erweiterbare Speicher und die Schnelligkeit bereiteten w\u00e4hrend des Tests\u00a0gro\u00dfes Vergn\u00fcgen. Dem steht allerdings\u00a0der\u00a0Preis von knapp 190 Euro im starken Kontrast\u00a0entgegen.\u00a0Mit einem begrenzten Budget sollte man sich den Kauf\u00a0daher gut \u00fcberlegen und abw\u00e4gen, ob Schnelligkeit und Bequemlichkeit den erh\u00f6hten Preis im Vergleich\u00a0zum\u00a0Pendant von Amazon rechtfertigen.<\/p>\n<p>Trotz der Tatsache, dass mir in der K\u00fcrze der Zeit nur diese zwei Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung gestellt wurden, glaube ich die Frage, ob ein reiner eBook-Reader Sinn macht, beantworten zu k\u00f6nnen. Diese Frage w\u00fcrde ich mit einem klaren \u201eJa\u201c beantworten. Nat\u00fcrlich ersetzt ein eBook-Reader keinen Laptop und bietet nicht ann\u00e4hernd so viele Funktionen. Ein Reader aber ist noch kompakter, leichter und was eigentlich am genialsten ist, man\u00a0muss nicht einmal auf den Akku achten, denn der h\u00e4lt eine gef\u00fchlte Ewigkeit. Der Reader hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu beschr\u00e4nken. Keine eigehenden Nachrichten oder Anrufe lenken ab und die Gr\u00f6\u00dfe ist perfekt. Nicht zu gro\u00df als das es st\u00f6ren w\u00fcrde und nicht zu klein als das man sich\u00a0Gedanken \u00fcber seine\u00a0Sehst\u00e4rke machen m\u00fcsste. Man k\u00f6nnte die Antwort auf die Frage nach dem Sinn also noch erg\u00e4nzen. &#8222;Ja, das macht er, denn er ist eine wirklich gute und logische Erg\u00e4nzung zur technischen Ausstattung eines jeden Studenten.&#8220;<\/p>\n<p>Ich habe meinen Reader jetzt immer dabei und so Zugriff auf knapp 75% der B\u00fccher, die ich f\u00fcr mein Studium brauche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder Student kennt ein Problem, B\u00fccher. Sie nehmen nicht nur Platz weg, sondern sind zu allem \u00dcberdruss auch noch ziemlich schwer. Erst recht, wenn man die Vielzahl\u00a0bedenkt, mit der jeder Student im Laufe seines studentischen Daseins konfrontiert wird. B\u00fccher sind etwas ganz besonderes und deswegen verursachen sie auch ganz besondere Probleme. 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