

{"id":16993,"date":"2018-12-19T14:28:51","date_gmt":"2018-12-19T13:28:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?p=16993"},"modified":"2018-12-26T14:53:59","modified_gmt":"2018-12-26T13:53:59","slug":"oki-vom-chatten-zum-wissenschaftlichen-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/oki-vom-chatten-zum-wissenschaftlichen-arbeiten\/","title":{"rendered":"OKI: vom Chatten zum wissenschaftlichen Arbeiten"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-16993\"  class=\"panel-layout\" >\n<div id=\"pg-16993-0\"  class=\"panel-grid panel-has-style\"  data-style=\"{&quot;padding&quot;:&quot;0px 0px 0px 0px&quot;,&quot;background&quot;:&quot;#ffffff&quot;,&quot;background_image_attachment&quot;:false,&quot;background_display&quot;:&quot;tile&quot;,&quot;cell_alignment&quot;:&quot;flex-start&quot;}\"  data-ratio=\"1\"  data-ratio-direction=\"right\" >\n<div class=\"panel-row-style panel-row-style-for-16993-0\" >\n<div id=\"pgc-16993-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\"  data-weight=\"1\" >\n<div id=\"panel-16993-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" data-style=\"{&quot;padding&quot;:&quot;10% 20% 5% 20%&quot;,&quot;mobile_padding&quot;:&quot;20px 20px 20px 20px&quot;,&quot;background_image_attachment&quot;:false,&quot;background_display&quot;:&quot;tile&quot;,&quot;margin&quot;:&quot;0px 0px 0px 0px&quot;}\" >\n<div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-16993-0-0-0\" >\n<div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\">\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n<h4 style=\"font-size: 1.6em; text-transform: uppercase; letter-spacing: 5px; text-align: center;\">OKI: vom Chatten zum wissenschaftlichen Arbeiten<\/h4>\n<h4><\/h4>\n<div id=\"attachment_16998\" style=\"width: 718px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/photo\/adult-blur-books-close-up-261909\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-16998\" class=\"wp-image-16998 \" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Fragen.png\" alt=\"\" width=\"708\" height=\"501\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Fragen.png 913w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Fragen-300x212.png 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Fragen-768x543.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-16998\" class=\"wp-caption-text\">Vorlage von Pexels.com, CC0-Lizenz<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Studierenden kennen sie bereits pers\u00f6nlich: die viel gef\u00fcrchtete wissenschaftliche Arbeit in Form von Seminar-, Haus- oder Abschlussarbeit. Sie ist zwar h\u00e4ufig mit wochen- oder gar monatelanger Anstrengung, viel Disziplin und Selbstmotivation verbunden, trotzdem aber gar nicht so schlimm, wie ihr Ruf\u2026<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4 style=\"font-size: 1.6em; text-transform: uppercase; letter-spacing: 5px; text-align: center;\">Fragen, fragen, fragen &#8230;<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche Literatur gibt es zu einem bestimmten Thema und wo kann ich sie finden? Wie soll ich in der Informationsflut den \u00dcberblick bewahren? Wie komme ich am schnellsten an meine Literaturquellen?&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Wenn man erstmals davorsteht, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, mag das vielleicht un\u00fcberschaubar oder \u00e4u\u00dferst kompliziert erscheinen. Eine monstr\u00f6se Menge an Literatur, Theorien und Methoden kommt einem entgegen.<\/p>\n<p><em>Wie organisiere ich mich selbst? Welche Schritte muss ich wann und wie gehen?&#8230; <\/em>Oft sieht man die Arbeit als einen riesigen Berg. Dabei liegen die Antworten auf der Hand: der \u201emagische Schl\u00fcssel\u201c ist immer, diesen Berg in kleine, \u00fcberschaubare \u201eH\u00fcgel\u201c zu unterteilen, die man nacheinander bew\u00e4ltigen kann\u2026<\/p>\n<p>Aber wie?<\/p>\n<h4 style=\"font-size: 1.6em; text-transform: uppercase; letter-spacing: 5px; text-align: center;\">Hier kann OKI helfen!<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist schon (fast) soweit: man hat am FB 2 der HWR einen klugen digitalen Assistenten entwickelt, der die Studierenden nicht nur bei der Literaturrecherche und -organisation, sondern auch bei dem Zeitmanagement und bei der Planung und Strukturierung von wissenschaftlichen Arbeiten unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><em>Doch wie funktioniert das genau? <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/oki2019.de\/\">OKI<\/a> besteht aus einem Chat als Client und einem Server mit verschiedenen Komponenten. <strong>Der Server<\/strong> enth\u00e4lt insbesondere Schnittstellen zu verschiedenen Datenbanken, z. B. dem Directory of Open Access Journals (DOAJ), <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/\">SpringerLink<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.ebsco.com\/products\/ebscohost-platform\">EBSCOhost<\/a>. Eine KI-basierte Zugriffslogik und vorgefertigte Projektkontexte, wie z. B. zum Bearbeiten einer Bachelor- oder Masterthesis, helfen bei der Kommunikation mit dem Benutzer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_16994\" style=\"width: 404px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-16994\" class=\"wp-image-16994\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/OKI-Client-Chatfenster-576x1024.png\" alt=\"\" width=\"394\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/OKI-Client-Chatfenster-576x1024.png 576w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/OKI-Client-Chatfenster-169x300.png 169w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/OKI-Client-Chatfenster.png 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><p id=\"caption-attachment-16994\" class=\"wp-caption-text\">eigenes Bild<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Client<\/strong> ist als Chat konzipiert und kann von einer Vielzahl von Endger\u00e4ten wie Smartphones, Tablets oder Desktop-PCs genutzt werden. Die nat\u00fcrlich-sprachliche Interaktion erm\u00f6glicht eine einfache Nutzung, die auch mobiles und verteiltes Arbeiten unterst\u00fctzt. In OKI schreibt der Nutzer freitextlich seine Anfrage als ob er mit einer \u201eechten\u201c Person chatten w\u00fcrde. Der eingegeben freie Text wird dann mithilfe einer NLP (Natural Language Processing) Komponente ausgewertet. NLP sind Techniken und Methoden zur maschinellen Verarbeitung nat\u00fcrlicher Sprache. Der Einsatz von maschinellem Lernen tr\u00e4gt dazu bei, dass der hilfsbereite Assistent (also seine \u201eIntelligenz\u201c) umso besser wird, je mehr man ihn verwendet. Schlie\u00dflich lernt er immer besser, die genauen Absichten des Benutzers zu erkennen und einen echten Ansprechpartner zu simulieren.<\/p>\n<p>In OKI sind allgemeine wissenschaftliche Projektpl\u00e4ne, d.h. die typischen Schritte bei der Erstellung einer bestimmten Hausarbeit, integriert. Der Assistent gibt aber dem Nutzer die M\u00f6glichkeit, die vordefinierten Projektpl\u00e4ne genauer auf seine jeweiligen Anforderungen und Bed\u00fcrfnisse zuzuschneiden. Dazu bekommt man eine Weboberfl\u00e4che angezeigt, wo man die vordefinierten Termine und Projektschritte ver\u00e4ndern kann:<\/p>\n<div id=\"attachment_17002\" style=\"width: 666px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17002\" class=\"wp-image-17002 \" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat.png\" alt=\"\" width=\"656\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat.png 1031w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-300x202.png 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-768x518.png 768w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-1024x690.png 1024w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-272x182.png 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 656px) 100vw, 656px\" \/><p id=\"caption-attachment-17002\" class=\"wp-caption-text\">eigenes Bild<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Will der Benutzer noch eine zus\u00e4tzliche spezifische Aufgabe zu seinem Projektplan hinzuf\u00fcgen, so kann er das zu jedem beliebigen Zeitpunkt machen, indem er eine kurze Beschreibung und eine voraussichtliche Dauer eingibt. Der freundliche Assistent f\u00fcgt die Aufgabe zum Projektplan hinzu und erinnert daran, wenn es f\u00e4llig ist. Oft bekommt man, passend zum jeweiligen Projektschritt, auch n\u00fctzliche Tipps und Hinweise rund um das Thema \u201ewissenschaftliches Arbeiten\u201c.<\/p>\n<p>Neben dem Projektmanagement, unterst\u00fctzt OKI den Benutzer auch bei einem Teil der <strong>Literaturrecherche<\/strong>. Dabei konzentriert er sich auf die thematische Suche: man gibt passende zu seinem Thema Suchbegriffe ein und bekommt die verschiedenen Suchergebnisse in ein einheitliches und mobil optimiertes Format angezeigt. Daraus ergibt sich auch einer der gro\u00dfen Vorteile des Assistenten: man kann ihn ganz bequem und zeitsparend z.B. unterwegs, in der Bahn, im Bus, im Caf\u00e9 usw. nutzen und sich Abstracts von wissenschaftlichen Artikeln anzeigen oder sogar vorlesen lassen. Auch kleinste Zeitfenster werden somit effektiv f\u00fcr die wissenschaftliche Arbeit nutzbar.<\/p>\n<p>Hat man einmal seine Suchbegriffe eingegeben, so sucht OKI im Hintergrund t\u00e4glich nach geeignete Literatur und informiert den Nutzer, sobald etwas Neues gefunden wurde. Man kann die passenden Vorschl\u00e4ge als interessant markieren und bekommt so eine Literaturliste mit Links zu unterschiedlichen Artikeln erstellt, die jederzeit aufrufbar ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_17003\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17003\" class=\"wp-image-17003 \" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-2.png\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-2.png 720w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-2-169x300.png 169w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2018\/12\/Oki-Chat-2-576x1024.png 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><p id=\"caption-attachment-17003\" class=\"wp-caption-text\">eigenes Bild<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"font-size: 1.6em; text-transform: uppercase; letter-spacing: 5px; text-align: center;\">Es klingt alles zu sch\u00f6n, um wahr zu sein, aber &#8230;<\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><em>\u2026Verlernt man durch die Nutzung des digitalen Assistenten nicht grundlegende Recherchef\u00e4higkeiten? Bleibt einem \u201edas Handwerk\u201c des wissenschaftlichen Arbeitens auf diese Weise nicht erspart?<\/em><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Fragen w\u00fcrde sich manch einer Leser bestimmt stellen. Der Einsatz einer \u201eKI-Hilfe\u201c beim Erstellen einer wissenschaftlichen Hausarbeit klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas verwirrend, wenn nicht sogar unangemessen und fast schon kriminell. Doch wenn man die Funktionalit\u00e4ten und die Arbeitsweise von OKI n\u00e4her kennenlernt, erkennt man, dass der virtuelle Assistent die Bef\u00e4higung zum wissenschaftlichen Arbeiten zu einem gewissen Grad sogar verbessern kann!<\/p>\n<p>Weil Projektmanagement und Unterst\u00fctzung bei der Literaturrecherche es m\u00f6glich machen, dass man sich auf die wesentlichen Aufgaben (wie die inhaltliche Bewertung und die Auswahl und Nutzung von Quellen, die Erhebung eigener Daten sowie die leserorientierte Aufbereitung der Forschungsergebnisse usw.) konzentriert. Diese anspruchsvollen T\u00e4tigkeiten will und kann man dem Benutzer nicht abnehmen und schon gar nicht mit KI ersetzen: es ist nach heutigem Stand der Technik (zum Gl\u00fcck) auch noch nicht machbar&#8230;<\/p>\n<p>Die tiefergehende Auseinandersetzung mit der Literatur bleibt dem Benutzer von OKI also nicht erspart. Er kann aber seine knappe Zeit weniger mit Irrelevantem vergeuden und seine Aufmerksamkeit zielgerichteter den wirklich interessanten Artikeln widmen. Auch die n\u00fctzlichen Tipps, die er regelm\u00e4\u00dfig von seinem freundlichen Begleiter bekommt, sind in den meisten guten B\u00fcchern zum Thema \u201ewissenschaftliches Arbeiten\u201c zu finden: mit OKI kommen sie nur eben kurz und b\u00fcndig zusammengefasst, und zum richtigen Zeitpunkt \u201eserviert\u201c: genau dort, wo man sie braucht.<\/p>\n<p>So kann man auch viel mehr Literaturquellen sichten \u2013 eine durchaus sinnvolle Unterst\u00fctzung in Zeiten von Informations\u00fcberflutung. Denn je mehr Quellen man hat, desto eher findet man die Informationen, die ihm bei seiner Forschung voranbringen.<\/p>\n<p>Und forschen, kritisch betrachten und analysieren &#8211; das alles k\u00f6nnen wir Menschen (immer noch) besser als jeder Algorithmus\u2026<\/p>\n<div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OKI: vom Chatten zum wissenschaftlichen Arbeiten &nbsp; Die meisten Studierenden kennen sie bereits pers\u00f6nlich: die viel gef\u00fcrchtete wissenschaftliche Arbeit in Form von Seminar-, Haus- oder Abschlussarbeit. 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