

{"id":1756,"date":"2010-07-19T21:25:28","date_gmt":"2010-07-19T20:25:28","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=1756"},"modified":"2013-10-14T22:05:52","modified_gmt":"2013-10-14T20:05:52","slug":"a-few-thoughts-about-elearning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/a-few-thoughts-about-elearning\/","title":{"rendered":"A few Thoughts about eLearning"},"content":{"rendered":"<p>Die Art und Weise, wie Studenten ihr Wissen vermittelt bekommen, hat sich von der recht eint\u00f6nigen Tafel, sowie der Tafel 2.0 &#8211; besser als Whiteboard bekannt &#8211; und dem Projektor (meistens Overhead, manchmal auch Polylux) zu einem farbenfrohen, interaktiven Medium entwickelt, welches nicht nur Wissen vermittelt sondern auch unterh\u00e4lt. Gemeint ist nat\u00fcrlich das eLearning. Doch warum ist das elektronische Lernen so viel ansprechender als die klassische Tafel, ein Blatt Papier und ein Stift?<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am markantesten sind wohl die Elemente, die das eLearning ausmachen. Klassisch hat man nur statischen Text und statische Grafiken, z.B. Tabellen und Schaubilder. Die elektronischen Medien bieten da mehr: Interaktivit\u00e4t. Neben Audio und Video, ist der grundlegende Unterschied in der Dynamik der Inhalte zu finden. Texte sind animiert und editierbar, Fragen reagieren auf Antworten, Materialien k\u00f6nnen einfach heruntergeladen werden, Zeit und Raum werden &#8222;dezentralisiert&#8220; und Kommunikation fokussiert.<\/p>\n<p>Das elektronische Lernen geht \u00fcber die Wissensvermittlung- und aufnahme hinaus. Es festigt Wissen, macht es schmackhafter, mitunter eing\u00e4ngiger und f\u00f6rdert das selbstst\u00e4ndige Erforschen der Materie. Zudem ist es in der Lage, den &#8222;nat\u00fcrlichen Feind&#8220; des Lernenden, die Faulheit, zu bek\u00e4mpfen. Ein Blatt Papier beschreibt sich viel m\u00fchevoller als ein Word-Dokument und letzteres ist zudem jederzeit wieder makellos editierbar. Statt das Wissen in einem schriftlichen Test abzufragen, kann das Erlernte in interaktiven, fast spielerischen Sequenzen \u00fcber eine Lernplattform abgefragt werden, mit sofortiger Auswertung und einem individuellen Feedback. Sogar Vorlesungen selbst k\u00f6nnen online gehalten werden. Gerade die \u00f6rtliche und zeitliche Flexibilit\u00e4t ist dabei von Vorteil. Beispielsweise profitieren Erwerbst\u00e4tige und Alleinerziehende von solchen Modellen der Bildung in besonderem Ma\u00dfe. Konnte man nicht teilnehmen, schaut man sich die Vorlesung einfach nach der Arbeit oder nach dem zu Bett bringen der Spr\u00f6sslinge als Video an.<\/p>\n<p>Oftmals negativ wird die fehlende &#8222;Sozialkompetenz&#8220; der elektronischen Medien angemerkt. Jedoch geht es beim eLearning nicht, wie beim Fernsehgucken, um &#8222;Single-Entertainment&#8220;, sondern &#8211; im Gegenteil &#8211; um den Kooperationseffekt. ELearning ist nicht zwangsl\u00e4ufig mit einer Einzelk\u00e4mpferstrategie gleichzusetzen. Vielmehr ist gerade das eLearning auf Kooperation ausgerichtet. Nicht nur sogenannte Social Networks, wie z.B. Facebook, zeigen die M\u00f6glichkeiten kommunikativer, elektronischer Kooperation, sondern auch eLearning-Plattformen, wie ILIAS oder Moodle, bieten umfangreiche Kommunikations- bzw. Kooperationsfunktionen. Studenten k\u00f6nnen ihren Kommilitonen Nachrichten schicken, Gruppen gr\u00fcnden, in denen sie diskutieren und Materialien austauschen k\u00f6nnen oder auch Beitr\u00e4ge in einem Forum schreiben, um z.B. etwas Studienorganisatorisches zu erfragen. Dar\u00fcber hinaus verhindert eLearning nicht den &#8222;Live-Kontakt&#8220; von Studenten, sondern effektuiert, strukturiert und unterst\u00fctzt ihn.<\/p>\n<p>ELearning ist noch weit mehr als die erw\u00e4hnten Aspekte. Doch reichen allein diese schon aus, dass der Trend wohl dahin gehen wird, dass eLearning forciert von Bildungsst\u00e4tten eingesetzt und ausgebaut wird. Das wirft langfristig auch neue Fragen auf, wie etwa, ob Studenten von der Hochschule mit einem Computer (z.B. Note- oder Netbook) ausgestattet werden sollten oder inwieweit sich Vorlesungen in den Cyberspace &#8222;outsourcen&#8220; lassen. Ein spannendes Themenfeld f\u00fcr mich, sowohl als Student als auch als Mitarbeiter des eLearning-Dept. der HWR Berlin.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<object width=\"480\" height=\"385\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/dGCJ46vyR9o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><embed width=\"480\" height=\"385\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/dGCJ46vyR9o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1\" allowFullScreen=\"true\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" \/><\/object><\/p>\n<p><object width=\"425\" height=\"350\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/6gmP4nk0EOE\" \/><embed width=\"425\" height=\"350\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/6gmP4nk0EOE\" \/><\/object><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Art und Weise, wie Studenten ihr Wissen vermittelt bekommen, hat sich von der recht eint\u00f6nigen Tafel, sowie der Tafel 2.0 &#8211; besser als Whiteboard bekannt &#8211; und dem Projektor (meistens Overhead, manchmal auch Polylux) zu einem farbenfrohen, interaktiven Medium entwickelt, welches nicht nur Wissen vermittelt sondern auch unterh\u00e4lt. 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