

{"id":17998,"date":"2019-03-04T10:23:31","date_gmt":"2019-03-04T09:23:31","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?p=17998"},"modified":"2019-07-18T09:50:46","modified_gmt":"2019-07-18T07:50:46","slug":"erfahrungsbericht-studentische-hilfskraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/erfahrungsbericht-studentische-hilfskraft\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht studentische Hilfskraft"},"content":{"rendered":"<div><em>Gastbeitrag von Jacob Rohner<\/em><\/div>\n<div>Meine positiven Erwartungen an eine Stelle als studentische Hilfskraft im Bereich Accounting und Controlling wurden in jeder Hinsicht best\u00e4tigt. Nach meiner Bewerbung im September letzten Jahres wurde ich zu einem kurzen Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen und konnte den Professor von mir \u00fcberzeugen, der mir anschlie\u00dfend die Stelle anbot. Ich hatte im vorherigen Semester bereits einen Kurs bei dem Professor belegt und war mir daher sicher, dass sich ein gutes Arbeitsverh\u00e4ltnis entwickeln w\u00fcrde.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Meine Hauptaufgabe lag darin f\u00fcr den Kurs Grundlagen des internen Rechnungswesen\/ Controllings Online Lehrinhalte in Moodle zu erstellen, da dieser im Blended Format stattgefunden hat. Das Blended Format bedeutet, dass Teile der Lehrinhalte nur online verf\u00fcgbar sind und somit weniger Zeit in der Uni verbracht werden muss. Da ein gr\u00f6\u00dferer Fokus auf dem Selbststudium liegt. Meine Auftr\u00e4ge konnte ich flexibel an meinem Computer erledigen, welche w\u00f6chentlich abgeglichen wurden. Die Absprache, die Anfang des Semesters getroffen wurde, bestand darin sich regelm\u00e4\u00dfig zu einer vorher vereinbarten Zeit in der HWR zu treffen, um die Aufgaben f\u00fcr die kommenden Wochen zu besprechen. Es ging dabei besonders um eine Glossarerstellung auf welcher weiterf\u00fchrende Aktivit\u00e4ten, wie Spiele basieren sollten. Diese Spiele sollten die Inhalten auf einer interaktiven Ebene vermitteln. Neben einfacheren Spielen sollte ich allerdings auch komplexere Formate erstellen, wie beispielsweise Fragen bei denen pro Aufruf neue Werte generiert werden. Trotz anfangs mangelnder Erfahrung wurde ich nach eigener Anleitung durch Recherche im Internet immer sicherer in der Materie und konnte mich zus\u00e4tzlich stets darauf verlassen bei meinem zust\u00e4ndigen Professor m\u00f6gliche unbeantwortete Fragen zu besprechen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Neben der Erstellung von neuen Lehrinhalten durfte ich auch bei der wissenschaftlichen Arbeit unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6rte auch das Erstellen von Grafiken und Korrigieren von Materialien. Gerade solche Aufgaben gaben mir mit die spannendsten Einblicke und konnten meinen Wissensstand erheblich erweitern. Ich bin r\u00fcckblickend sehr froh die Stelle angenommen zu haben, da mein fachliches Wissen und meine bis dahin bereits erworbenen Kenntnisse weiter vertieft wurden und<\/div>\n<div>zus\u00e4tzlich neue Kompetenzen, wie beispielsweise besser strukturierte Literaturrecherche erwerben konnte. Das Arbeiten an der HWR kann einem auch weitere T\u00fcren \u00f6ffnen und hat mir unter anderem eine Empfehlung f\u00fcr eine weiterf\u00fchrende Stelle im gleichen Fachbereich erm\u00f6glicht. Die Professoren haben durch ihre Praxiserfahrung gute Kontakte in die Arbeitswelt und sind ein guter Start f\u00fcr eine Empfehlung. R\u00fcckblickend ist die Zeit voller positiverer Erfahrungen gewesen und kann jedem der sich in seiner Forschungsrichtung weiterbilden oder engagieren will nur empfohlen werden.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Doch wie funktioniert so ein Arbeitsleben im Unikontext mit Abgaben, Pr\u00e4sentationen oder anderen Verpflichtungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen?<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ich denke der beste Weg ist ein transparenter Umgang mit seinem zust\u00e4ndigen Professor und geschicktes Zeitmanagement. Ich habe stets offen \u00fcber meine Abgaben gesprochen und kam dadurch nie in Verzug, weil wir die Arbeit so besprochen hatten, dass mir m\u00f6gliche Deadlines weit im Voraus bewusst waren und ich somit meinen unterschiedlichen Verpflichtungen nachgehen konnte, ohne in Bedr\u00e4ngnis zu geraten. Die Arbeit kann umfangreich sein, aber wie schon erw\u00e4hnt auf alle F\u00e4lle zu bew\u00e4ltigen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Zusammenfassend besteht die T\u00e4tigkeit aus viel eigenst\u00e4ndigem Arbeiten und ist denke ich eine gute M\u00f6glichkeit, um erste Erfahrungen zu sammeln. Die meist unbetreute Arbeit zwingt einen mit einem eigenen System die Auftr\u00e4ge zu erledigen und fordert selbstst\u00e4ndiges Planen und Einsch\u00e4tzen des jeweiligen Arbeitsumfangs. Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck oft meine eigenen Meinungen mit einbringen zu d\u00fcrfen und konnte somit auch entscheiden welchen Aufgabentyp ich pers\u00f6nlich als passend fand oder welche Informationen bei jeglichen Themen die zutreffendsten waren.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das Arbeiten als HiWi an der HWR ist jedem Studenten und jeder Studentin zu empfehlen, der\/diesich weiterf\u00fchrend mit seinem Fachbereich auseinandersetzen will und den Vorteil der flexiblen Arbeitszeiten und des ersparten zus\u00e4tzlichen Arbeitswegs nutzen m\u00f6chte. Die Arbeit im Verh\u00e4ltnis zur Verg\u00fctung ist definitiv angemessen<\/div>\n<div>und ist eine bereichernde Erfahrung auch im Hinblick auf den Lebenslauf und kann daher f\u00fcr aufstrebende Akademiker nur von Vorteil sein.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag von Jacob Rohner Meine positiven Erwartungen an eine Stelle als studentische Hilfskraft im Bereich Accounting und Controlling wurden in jeder Hinsicht best\u00e4tigt. Nach meiner Bewerbung im September letzten Jahres wurde ich zu einem kurzen Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen und konnte den Professor von mir \u00fcberzeugen, der mir anschlie\u00dfend die Stelle anbot. 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