

{"id":21263,"date":"2019-10-14T17:58:29","date_gmt":"2019-10-14T15:58:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?p=21263"},"modified":"2022-03-29T15:10:27","modified_gmt":"2022-03-29T13:10:27","slug":"active-learning-labor-mit-dem-planspiel-berlinsim-das-modul-strategisches-management-im-blended-learning-studium-der-hwr-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/active-learning-labor-mit-dem-planspiel-berlinsim-das-modul-strategisches-management-im-blended-learning-studium-der-hwr-berlin\/","title":{"rendered":"Active-Learning Labor mit dem Planspiel BerlinSim: Das Modul \u201eStrategisches Management\u201c im Blended-Learning-Studium der HWR Berlin"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.22&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Gastbeitrag von Prof. Dr. Tobias Braun\u00a0 und Dipl.-Kfm. Robert Dabitz<\/p>\n<h2>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Projektauftrag und Gestaltungsziele der Modulentwicklung<\/h2>\n<p>Der <strong>didaktische Projektauftrag<\/strong> bestand darin, nicht einfach eine \u00fcbliche Planspielveranstaltung ins Blended-Learning-Format zu pressen, sondern stattdessen umgekehrt die St\u00e4rken von Blended Learning unter Zuhilfenahme eines Planspiels zur Entfaltung zu bringen.<\/p>\n<p>Als gemeinsame Vision etablierte sich in der Projektgruppe schnell die Idee eines <strong>Active-Learning Labors, <\/strong>die wir anhand von drei Gestaltungszielen konkretisierten:<\/p>\n<ol>\n<li>W\u00e4hrend Planspiele in der Regel zum Abschluss eines Lernprozesses eingesetzt werden (\u201eAnwendung des Gelernten\u201c), sollte unser Planspiel auch Erfahrungen erm\u00f6glichen, die zum <strong>Ausl\u00f6ser<\/strong> von Lernprozessen werden, die den anschlie\u00dfenden <strong>Wissenserwerb<\/strong> strukturieren und die M\u00f6glichkeiten zur <strong>Lernzielerfolgskontrolle<\/strong><\/li>\n<li>W\u00e4hrend Planspiele in der Regel eine vordefinierte Erfahrungswelt bereithalten (z.B. Waschmaschinenhersteller oder Fahrradladen), mit denen die Teilnehmer oft fremdeln, wollten wir versuchen, die simulierte Welt des Planspiels auch f\u00fcr die <strong>Verkn\u00fcpfung mit individueller Berufs- und Alltagserfahrung<\/strong> der Studierenden zu \u00f6ffnen und dadurch anschlussf\u00e4higer zu gestalten.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend Planspiele in der Regel den Schwerpunkt auf die mathematisch ermittelte Bestimmung einer unter Randbedingungen optimalen Entscheidung legen, wollten wir \u2013 der Leitidee des Labors folgend \u2013 versuchen, auch <strong>experimentelle Entscheidungsfindung<\/strong> (\u201eLernen durch Versuch und Irrtum\u201c) und <strong>diskursive Auseinandersetzungen<\/strong> zu etablieren.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auswahl des Planspiels: Kriterien<\/h2>\n<p>Nach Sichtung potenzieller Planspiele fiel unsere Wahl auf BerlinSim. Drei bis sechs Unternehmen \u2013 jeweils gef\u00fchrt von Teams aus vier bis sechs Teilnehmern \u2013 stehen hier mit je vier Gesch\u00e4ftsfeldern aus verschiedenen Dienstleistungsbranchen im direkten Wettbewerb miteinander. Als Top-Management verantworten die Teilnehmer s\u00e4mtliche Schritte des strategischen Managementprozesses \u00fcber acht simulierte Gesch\u00e4ftsjahre. Den Ausschlag f\u00fcr diese Wahl gaben:<\/p>\n<ul>\n<li>die <strong>hohe Passung<\/strong> zu den Modulinhalten aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung dieser Simulation auf eine <strong>Vielzahl wichtiger Konzepte des strategischen Managements,<\/strong><\/li>\n<li>die <strong>aktive Einbindung aller Studierenden<\/strong> aufgrund der <strong>Rollenkonzeption<\/strong> dieser Simulation: jeder Teilnehmer kann einerseits alleinverantwortlich ein Gesch\u00e4ftsfeld leiten und so eigene Erfolge feiern bzw. eigene Fehler machen; andererseits ist das Schicksal der Teammitglieder wechselseitig verwoben und der Erfolg des gesamten Teams auf Kooperation zwischen den Teammitgliedern angewiesen,<\/li>\n<li>die Betonung des <strong>unternehmerischen Charakters<\/strong> von Entscheidungen in dieser Simulation, von der wir uns die F\u00f6rderung des \u201eEntrepreneurial Mindsets\u201c der Teilnehmer erwarteten.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Operative Umsetzung: Didaktische Elemente und Ablauf<\/h2>\n<p>Von der Studiengangsplanung vorgegeben war ein zeitlicher Umfang der Veranstaltung von vier \u00fcber das Semester verteilten Pr\u00e4senzterminen (je 4 x 90 Minuten) und dazwischen f\u00fcr das Modul reservierten Selbststudienzeiten der Teilnehmer. Wir w\u00e4hlten deshalb ein klassisches Fernstudiendesign mit den Phasen \u201eVorbereitung\u201c, \u201eAnwendung und Vertiefung\u201c und \u201eNachbereitung\u201c (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<div id=\"attachment_21267\" style=\"width: 1284px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-21267\" class=\"size-full wp-image-21267\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/LV-1.png\" alt=\"\" width=\"1274\" height=\"741\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/LV-1.png 1274w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/LV-1-300x174.png 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/LV-1-768x447.png 768w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/LV-1-1024x596.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1274px) 100vw, 1274px\" \/><p id=\"caption-attachment-21267\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Lehrveranstaltung \u201eStrategisches Management\u201c: Didaktische Elemente<\/p><\/div>\n<p>Zur konkreten Umsetzung von Gestaltungsziel Nr. 1 (\u201eBegleitung des kompletten Lernprozeses\u201c) entschieden wir uns, die Simulation <strong>semesterbegleitend<\/strong> zu den \u00fcbrigen Lernaktivit\u00e4ten des Moduls einzusetzen (vgl. Abb. 1): Schon nach einer ersten kurzen Einarbeitung ins Thema \u201estrategisches Management\u201c wurden die Teilnehmer \u201eins kalte Wasser geworfen\u201c und mussten auf Basis der Planspiel-Materialien ihre Gesamtunternehmens- und Wettbewerbsstrategien entwickeln. Die dabei unweigerlich provozierten Herausforderungen (Wie mache ich das? Wie kann ich herausfinden, ob\u2026? Woher wei\u00df ich, welche Strategie erfolgreicher ist als andere? usw.) konnten dann im weiteren Modulverlauf aufgegriffen und im Rahmen der Erarbeitung der fachlichen Modulinhalte systematisch gekl\u00e4rt werden. Zum Ende des Moduls schlie\u00dflich konnten die Simulationsteilnehmer mehr und mehr erfahren, wie sich mit Hilfe der Modulinhalte \u2013 den Konzepten des strategischen Managements \u2013 Entscheidungen (im Vergleich zum Semesterbeginn) leichter strukturieren und \u00f6konomisch begr\u00fcndet treffen lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_21269\" style=\"width: 2528px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-21269\" class=\"size-full wp-image-21269\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/BerlinSim.png\" alt=\"\" width=\"2518\" height=\"1386\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/BerlinSim.png 2518w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/BerlinSim-300x165.png 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/BerlinSim-768x423.png 768w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/BerlinSim-1024x564.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2518px) 100vw, 2518px\" \/><p id=\"caption-attachment-21269\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Strategisches Management mit BerlinSim: Blended-Learning Setting<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung des Gestaltungsziels Nr. 2 (\u201eTeilnehmeridentit\u00e4t und -vorwissen f\u00fcr Lernprozesse nutzen\u201c) nutzten wir die von der Simulation vorgezeichnete Methode der <strong>Gruppenarbeit<\/strong> in Verbindung mit <strong>kontinuierlich eingestreuten Debriefing-Episoden<\/strong>. Einige Entscheidungsrunden wurden im Rahmen der Pr\u00e4senzveranstaltung durchgef\u00fchrt, so dass die in den Teams aufkommenden Diskussionen direkt durch den Lehrenden an den Vorerfahrungen der Teilnehmer und am aktuellem Wirtschaftsgeschehen gespiegelt werden konnten. Andere Entscheidungsrunden wurden von den Teilnehmern in E-Kollaboration bew\u00e4ltigt (Abb. 2). Hier waren die Teilnehmer zun\u00e4chst darauf angewiesen, die Hilfe der anderen Teammitglieder zu suchen und gruppenintern Sensemaking zu betreiben, ehe schlie\u00dflich im Rahmen einer Coaching-Session mit dem Lehrenden verbleibende Fragen gekl\u00e4rt wurden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-21285\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/bild-3.png\" alt=\"\" width=\"1516\" height=\"899\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/bild-3.png 1516w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/bild-3-300x178.png 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/bild-3-768x455.png 768w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/bild-3-1024x607.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1516px) 100vw, 1516px\" \/><\/p>\n<p>Gestaltungsziel Nr. 3 (\u201eF\u00f6rderung des Entrepreneurial Mindset\u201c) setzten wir um, indem wir uns gegen jegliche Benotung der Simulationsleistung entschieden und f\u00fcr die Gruppenarbeit immer wieder neu die <strong>Devise<\/strong> ausgaben, dass wir dem Ideal des <strong>Lernens aus Fehlern<\/strong> folgen wollen und dass der imagin\u00e4re Aufsichtsrat eine mutige Fehlentscheidung eher honoriert als eine langweilige Routineentscheidung. Parallel dazu nutzen wir die von der Simulation bereitgestellten Szenario-Impulse, um den Entscheidungsprozess mit <strong>betriebswirtschaftlichen Analysen<\/strong> zu unterf\u00fcttern und die (simulierte) \u00f6konomische Realit\u00e4t als Entscheidungskontext plastisch zu machen.<\/p>\n<h2>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Evaluation der Durchf\u00fchrung: Lessons learned<\/h2>\n<p>Die Evaluation der Veranstaltung durch die Teilnehmer erfolgte anonym durch einen Fragebogen im Rahmen der regul\u00e4ren Veranstaltungsevaluation der Hochschule sowie in Feedback-Gespr\u00e4chen zwischen Studierenden und Lehrenden sowie der akademischen Studiengangsleitung. Sie zeigte, dass der f\u00fcr das Modul der angestrebte Charakter eines Active Learning Labors alles in allem erfolgreich etabliert werden konnte:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie erhofft befruchtete die enge Verschr\u00e4nkung des Lehrstoffes und der begleitend eingesetzten Fallstudien und \u00dcbungen mit den Entscheidungen und Erfahrungen aus der Simulation die Auseinandersetzung mit den fachlichen Inhalten. Die Studierenden lobten dies in den Evaluationen als \u201epraxisnah\u201c und bezogen diese Aussage nicht nur auf die konkrete Praxis des Entscheidens in der Simulation, sondern dass es gelang, die abstrakten Themen des strategischen Managements als f\u00fcr die <strong>k\u00fcnftige eigene berufliche Praxis bedeutend <\/strong>begreifbar zu machen.<\/li>\n<li>Die in Planspielen typischerweise zu beobachtende <strong>Teilnehmeraktivierung<\/strong> \u2013 sowohl <strong>affektiv<\/strong> als auch <strong>kognitiv<\/strong> \u2013 konnte im Blended-Learning-Setting trotz E-Kollaboration ebenfalls erreicht werden. Bei der \u00fcberwiegenden Mehrheit der Teilnehmer etablierte sich im Semesterverlauf eine starke <strong>Identifikation<\/strong> mit der \u00fcbernommenen Rolle und damit einhergehend hohe intrinsische Motivation zur Fortsetzung des Simulationsgeschehens.<\/li>\n<li>Der von der Simulation ausgehende Strom an (simulierten) Ereignissen und Erfahrungen f\u00fcr die Teilnehmer verlieh der Veranstaltung \u00fcber die Semesterwochen hinweg einen eigenen treibenden <strong>Rhythmus<\/strong> (\u201eBis wann soll die n\u00e4chste Entscheidung getroffen werden?\u201c), die nicht nur die <strong>thematische Spannung<\/strong> von Pr\u00e4senztermin zu Pr\u00e4senztermin aufrechtzuerhalten half, sondern auch mit <strong>erh\u00f6htem Aktivit\u00e4tsniveau<\/strong> in den Selbststudienzeiten einherging. Wir vermuten, dass die jeweils anstehenden Entscheidungen dazu ermutigten, sich mit dem zugeh\u00f6rigen Lehrstoff auseinanderzusetzen.<\/li>\n<li>Das bei Planspielen im Pr\u00e4senzsetting regelm\u00e4\u00dfig zu beobachtende s<em>ocial loafing<\/em> einzelner Teammitglieder fiel gering aus. Wir f\u00fchren dies darauf zur\u00fcck, dass die Teilnehmer in der Simulation BerlinSim individuell verbindliche Verantwortung \u00fcbertragen bekommen (d.h. soziales Faulenzen wird hier sofort sichtbar), w\u00e4hrend zugleich unser Motto des \u201eLernens aus Fehlern\u201c einer typischen Ursache des sozialen Faulenzens, der individuellen \u00dcberforderung, den sozialen Malus nimmt.<\/li>\n<li>Im Verlauf der f\u00fcr das Modul vorgesehenen m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zeigte sich, dass die im Rahmen der Simulation \u00fcber <strong>\u201el<\/strong><strong>earning by doing\u201c<\/strong> einge\u00fcbten Konzepte <strong>hohen Erinnerungswert <\/strong>besa\u00dfen \u2013 dies jedoch nur dann, wenn die Teilnehmer auch an den <strong>zugeh\u00f6rigen Reflexionen <\/strong>und \u00dcbungen in der Pr\u00e4senz teilgenommen hatten.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>\u00dcber die Autoren:<\/h4>\n<p><em>Prof. Dr. Tobias Braun<\/em><em> ist Professor f\u00fcr Personal und Organisation an der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Recht Berlin. Er ist Diplom-Kaufmann, promovierte am Institut f\u00fcr Management der Freien Universit\u00e4t Berlin bei Prof. Dr. Georg Schrey<\/em><em>\u00f6<\/em><em>gg und war mehrere Jahre als Unternehmensberater t\u00e4tig, ehe ihn Professuren an der BSP Business School Potsdam (inzwischen: BSP Business School Berlin) und der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Dresden erneut nach Berlin f\u00fchrten. Er unterrichtet regelm\u00e4\u00dfig Nachwuchsf\u00fchrungskr\u00e4fte in den Themen Organisation, Strategisches Management, F\u00fchrung und Change Management. Er hat \u00fcber 100 Seminare mit Unternehmenssimulationen im Hochschulkontext und in der Weiterbildung durchgef\u00fchrt. <\/em><\/p>\n<p><em>Dipl.-Kfm. Robert Dabitz<\/em><em> kann eine langj\u00e4hrige Erfahrungen als Projekt-Manager im Wissenschaftsbereich (u.a. von 2016 bis 2019 Aufbau von betriebswirtschaftlichen Blended-Learning-Studienformaten an der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Recht Berlin) nachweisen. Als Organisationsberater ist er in namhaften deutschen Unternehmen t\u00e4tig. Er besitzt langj\u00e4hrige Erfahrung als Trainer und Coach von F\u00fchrungskr\u00e4ften der Finanzindustrie sowie als Lehrbeauftragter f\u00fcr verschiedene Managementmodule an <\/em><em>\u00f6<\/em><em>ffentlichen und privaten Hochschulen und Universit\u00e4ten. Er ist zertifizierter Planspiel-Seminarleiter und war mehrere Jahre als Gastdozent f\u00fcr Unternehmenssimulationen an der HWR Berlin t\u00e4tig. <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Planspiele und Unternehmenssimulationen sind seit Jahren ein wichtiger methodischer Bestandteil in der betriebswirtschaftlichen Hochschulausbildung. Sie bereiten Studierende mit realistisch \u201esimulierten Wirklichkeiten\u201c auf die Komplexit\u00e4t zuk\u00fcnftiger Entscheidungssituationen in der betrieblichen Praxis vor. Bislang werden Planspiele an Hochschulen zumeist als Pr\u00e4senzveranstaltung angeboten. Im Studiengang Business Administration an der HWR Berlin wurde f\u00fcr das Modul \u201eStrategisches Management\u201c im ersten Fachsemester in den letzten drei Jahren eine Variante im Blended-Learning-Format erprobt. Im folgenden werden das Konzept und die Erfahrungen dargestellt.<\/p>\n","protected":false},"author":114,"featured_media":21270,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"Gastbeitrag von Prof. Dr. Tobias Braun\u00a0 und Dipl.-Kfm. Robert Dabitz\r\n\r\n<strong><em>Planspiele und Unternehmenssimulationen<\/em><\/strong><em> sind seit Jahren ein wichtiger methodischer Bestandteil in der betriebswirtschaftlichen Hochschulausbildung. Sie bereiten Studierende mit realistisch \u201esimulierten Wirklichkeiten\u201c auf die Komplexit\u00e4t zuk\u00fcnftiger Entscheidungss<\/em><em>ituationen in der betrieblichen Praxis vor. Bislang werden Planspiele an Hochschulen zumeist als Pr\u00e4senzveranstaltung angeboten. Im Studiengang <\/em><em>Business Administration an der HWR Berlin wurde f\u00fcr das Modul \u201eStrategisches Management\u201c im ersten Fachsemester in den letzten drei Jahren eine Variante im <\/em><strong><em>Blended-Learning-Format <\/em><\/strong><em>erprobt. Im folgenden werden das Konzept und die Erfahrungen dargestellt.<\/em>\r\n<h2>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Projektauftrag und Gestaltungsziele der Modulentwicklung<\/h2>\r\nDer <strong>didaktische Projektauftrag<\/strong> bestand darin, nicht einfach eine \u00fcbliche Planspielveranstaltung ins Blended-Learning-Format zu pressen, sondern stattdessen umgekehrt die St\u00e4rken von Blended Learning unter Zuhilfenahme eines Planspiels zur Entfaltung zu bringen.\r\n\r\nAls gemeinsame Vision etablierte sich in der Projektgruppe schnell die Idee eines <strong>Active-Learning Labors, <\/strong>die wir anhand von drei Gestaltungszielen konkretisierten:\r\n<ol>\r\n \t<li>W\u00e4hrend Planspiele in der Regel zum Abschluss eines Lernprozesses eingesetzt werden (\u201eAnwendung des Gelernten\u201c), sollte unser Planspiel auch Erfahrungen erm\u00f6glichen, die zum <strong>Ausl\u00f6ser<\/strong> von Lernprozessen werden, die den anschlie\u00dfenden <strong>Wissenserwerb<\/strong> strukturieren und die M\u00f6glichkeiten zur <strong>Lernzielerfolgskontrolle<\/strong><\/li>\r\n \t<li>W\u00e4hrend Planspiele in der Regel eine vordefinierte Erfahrungswelt bereithalten (z.B. Waschmaschinenhersteller oder Fahrradladen), mit denen die Teilnehmer oft fremdeln, wollten wir versuchen, die simulierte Welt des Planspiels auch f\u00fcr die <strong>Verkn\u00fcpfung mit individueller Berufs- und Alltagserfahrung<\/strong> der Studierenden zu \u00f6ffnen und dadurch anschlussf\u00e4higer zu gestalten.<\/li>\r\n \t<li>W\u00e4hrend Planspiele in der Regel den Schwerpunkt auf die mathematisch ermittelte Bestimmung einer unter Randbedingungen optimalen Entscheidung legen, wollten wir \u2013 der Leitidee des Labors folgend \u2013 versuchen, auch <strong>experimentelle Entscheidungsfindung<\/strong> (\u201eLernen durch Versuch und Irrtum\u201c) und <strong>diskursive Auseinandersetzungen<\/strong> zu etablieren.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<h2>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auswahl des Planspiels: Kriterien<\/h2>\r\nNach Sichtung potenzieller Planspiele fiel unsere Wahl auf BerlinSim. Drei bis sechs Unternehmen \u2013 jeweils gef\u00fchrt von Teams aus vier bis sechs Teilnehmern \u2013 stehen hier mit je vier Gesch\u00e4ftsfeldern aus verschiedenen Dienstleistungsbranchen im direkten Wettbewerb miteinander. Als Top-Management verantworten die Teilnehmer s\u00e4mtliche Schritte des strategischen Managementprozesses \u00fcber acht simulierte Gesch\u00e4ftsjahre. Den Ausschlag f\u00fcr diese Wahl gaben:\r\n<ul>\r\n \t<li>die <strong>hohe Passung<\/strong> zu den Modulinhalten aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung dieser Simulation auf eine <strong>Vielzahl wichtiger Konzepte des strategischen Managements,<\/strong><\/li>\r\n \t<li>die <strong>aktive Einbindung aller Studierenden<\/strong> aufgrund der <strong>Rollenkonzeption<\/strong> dieser Simulation: jeder Teilnehmer kann einerseits alleinverantwortlich ein Gesch\u00e4ftsfeld leiten und so eigene Erfolge feiern bzw. eigene Fehler machen; andererseits ist das Schicksal der Teammitglieder wechselseitig verwoben und der Erfolg des gesamten Teams auf Kooperation zwischen den Teammitgliedern angewiesen,<\/li>\r\n \t<li>die Betonung des <strong>unternehmerischen Charakters<\/strong> von Entscheidungen in dieser Simulation, von der wir uns die F\u00f6rderung des \u201eEntrepreneurial Mindsets\u201c der Teilnehmer erwarteten.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Operative Umsetzung: Didaktische Elemente und Ablauf<\/h2>\r\nVon der Studiengangsplanung vorgegeben war ein zeitlicher Umfang der Veranstaltung von vier \u00fcber das Semester verteilten Pr\u00e4senzterminen (je 4 x 90 Minuten) und dazwischen f\u00fcr das Modul reservierten Selbststudienzeiten der Teilnehmer. Wir w\u00e4hlten deshalb ein klassisches Fernstudiendesign mit den Phasen \u201eVorbereitung\u201c, \u201eAnwendung und Vertiefung\u201c und \u201eNachbereitung\u201c (siehe Abbildung 1).\r\n\r\n[caption id=\"attachment_21267\" align=\"aligncenter\" width=\"1274\"]<img class=\"size-full wp-image-21267\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/LV-1.png\" alt=\"\" width=\"1274\" height=\"741\" \/> Abbildung 1: Lehrveranstaltung \u201eStrategisches Management\u201c: Didaktische Elemente[\/caption]\r\n\r\nZur konkreten Umsetzung von Gestaltungsziel Nr. 1 (\u201eBegleitung des kompletten Lernprozeses\u201c) entschieden wir uns, die Simulation <strong>semesterbegleitend<\/strong> zu den \u00fcbrigen Lernaktivit\u00e4ten des Moduls einzusetzen (vgl. Abb. 1): Schon nach einer ersten kurzen Einarbeitung ins Thema \u201estrategisches Management\u201c wurden die Teilnehmer \u201eins kalte Wasser geworfen\u201c und mussten auf Basis der Planspiel-Materialien ihre Gesamtunternehmens- und Wettbewerbsstrategien entwickeln. Die dabei unweigerlich provozierten Herausforderungen (Wie mache ich das? Wie kann ich herausfinden, ob\u2026? Woher wei\u00df ich, welche Strategie erfolgreicher ist als andere? usw.) konnten dann im weiteren Modulverlauf aufgegriffen und im Rahmen der Erarbeitung der fachlichen Modulinhalte systematisch gekl\u00e4rt werden. Zum Ende des Moduls schlie\u00dflich konnten die Simulationsteilnehmer mehr und mehr erfahren, wie sich mit Hilfe der Modulinhalte \u2013 den Konzepten des strategischen Managements \u2013 Entscheidungen (im Vergleich zum Semesterbeginn) leichter strukturieren und \u00f6konomisch begr\u00fcndet treffen lassen.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_21269\" align=\"aligncenter\" width=\"2518\"]<img class=\"size-full wp-image-21269\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/BerlinSim.png\" alt=\"\" width=\"2518\" height=\"1386\" \/> Abbildung 2: Strategisches Management mit BerlinSim: Blended-Learning Setting[\/caption]\r\n\r\nF\u00fcr die Umsetzung des Gestaltungsziels Nr. 2 (\u201eTeilnehmeridentit\u00e4t und -vorwissen f\u00fcr Lernprozesse nutzen\u201c) nutzten wir die von der Simulation vorgezeichnete Methode der <strong>Gruppenarbeit<\/strong> in Verbindung mit <strong>kontinuierlich eingestreuten Debriefing-Episoden<\/strong>. Einige Entscheidungsrunden wurden im Rahmen der Pr\u00e4senzveranstaltung durchgef\u00fchrt, so dass die in den Teams aufkommenden Diskussionen direkt durch den Lehrenden an den Vorerfahrungen der Teilnehmer und am aktuellem Wirtschaftsgeschehen gespiegelt werden konnten. Andere Entscheidungsrunden wurden von den Teilnehmern in E-Kollaboration bew\u00e4ltigt (Abb. 2). Hier waren die Teilnehmer zun\u00e4chst darauf angewiesen, die Hilfe der anderen Teammitglieder zu suchen und gruppenintern Sensemaking zu betreiben, ehe schlie\u00dflich im Rahmen einer Coaching-Session mit dem Lehrenden verbleibende Fragen gekl\u00e4rt wurden.\r\n\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-21285\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2019\/10\/bild-3.png\" alt=\"\" width=\"1516\" height=\"899\" \/>\r\n\r\nGestaltungsziel Nr. 3 (\u201eF\u00f6rderung des Entrepreneurial Mindset\u201c) setzten wir um, indem wir uns gegen jegliche Benotung der Simulationsleistung entschieden und f\u00fcr die Gruppenarbeit immer wieder neu die <strong>Devise<\/strong> ausgaben, dass wir dem Ideal des <strong>Lernens aus Fehlern<\/strong> folgen wollen und dass der imagin\u00e4re Aufsichtsrat eine mutige Fehlentscheidung eher honoriert als eine langweilige Routineentscheidung. Parallel dazu nutzen wir die von der Simulation bereitgestellten Szenario-Impulse, um den Entscheidungsprozess mit <strong>betriebswirtschaftlichen Analysen<\/strong> zu unterf\u00fcttern und die (simulierte) \u00f6konomische Realit\u00e4t als Entscheidungskontext plastisch zu machen.\r\n<h2>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Evaluation der Durchf\u00fchrung: Lessons learned<\/h2>\r\nDie Evaluation der Veranstaltung durch die Teilnehmer erfolgte anonym durch einen Fragebogen im Rahmen der regul\u00e4ren Veranstaltungsevaluation der Hochschule sowie in Feedback-Gespr\u00e4chen zwischen Studierenden und Lehrenden sowie der akademischen Studiengangsleitung. Sie zeigte, dass der f\u00fcr das Modul der angestrebte Charakter eines Active Learning Labors alles in allem erfolgreich etabliert werden konnte:\r\n<ul>\r\n \t<li>Wie erhofft befruchtete die enge Verschr\u00e4nkung des Lehrstoffes und der begleitend eingesetzten Fallstudien und \u00dcbungen mit den Entscheidungen und Erfahrungen aus der Simulation die Auseinandersetzung mit den fachlichen Inhalten. Die Studierenden lobten dies in den Evaluationen als \u201epraxisnah\u201c und bezogen diese Aussage nicht nur auf die konkrete Praxis des Entscheidens in der Simulation, sondern dass es gelang, die abstrakten Themen des strategischen Managements als f\u00fcr die <strong>k\u00fcnftige eigene berufliche Praxis bedeutend <\/strong>begreifbar zu machen.<\/li>\r\n \t<li>Die in Planspielen typischerweise zu beobachtende <strong>Teilnehmeraktivierung<\/strong> \u2013 sowohl <strong>affektiv<\/strong> als auch <strong>kognitiv<\/strong> \u2013 konnte im Blended-Learning-Setting trotz E-Kollaboration ebenfalls erreicht werden. Bei der \u00fcberwiegenden Mehrheit der Teilnehmer etablierte sich im Semesterverlauf eine starke <strong>Identifikation<\/strong> mit der \u00fcbernommenen Rolle und damit einhergehend hohe intrinsische Motivation zur Fortsetzung des Simulationsgeschehens.<\/li>\r\n \t<li>Der von der Simulation ausgehende Strom an (simulierten) Ereignissen und Erfahrungen f\u00fcr die Teilnehmer verlieh der Veranstaltung \u00fcber die Semesterwochen hinweg einen eigenen treibenden <strong>Rhythmus<\/strong> (\u201eBis wann soll die n\u00e4chste Entscheidung getroffen werden?\u201c), die nicht nur die <strong>thematische Spannung<\/strong> von Pr\u00e4senztermin zu Pr\u00e4senztermin aufrechtzuerhalten half, sondern auch mit <strong>erh\u00f6htem Aktivit\u00e4tsniveau<\/strong> in den Selbststudienzeiten einherging. Wir vermuten, dass die jeweils anstehenden Entscheidungen dazu ermutigten, sich mit dem zugeh\u00f6rigen Lehrstoff auseinanderzusetzen.<\/li>\r\n \t<li>Das bei Planspielen im Pr\u00e4senzsetting regelm\u00e4\u00dfig zu beobachtende s<em>ocial loafing<\/em> einzelner Teammitglieder fiel gering aus. Wir f\u00fchren dies darauf zur\u00fcck, dass die Teilnehmer in der Simulation BerlinSim individuell verbindliche Verantwortung \u00fcbertragen bekommen (d.h. soziales Faulenzen wird hier sofort sichtbar), w\u00e4hrend zugleich unser Motto des \u201eLernens aus Fehlern\u201c einer typischen Ursache des sozialen Faulenzens, der individuellen \u00dcberforderung, den sozialen Malus nimmt.<\/li>\r\n \t<li>Im Verlauf der f\u00fcr das Modul vorgesehenen m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zeigte sich, dass die im Rahmen der Simulation \u00fcber <strong>\u201el<\/strong><strong>earning by doing\u201c<\/strong> einge\u00fcbten Konzepte <strong>hohen Erinnerungswert <\/strong>besa\u00dfen \u2013 dies jedoch nur dann, wenn die Teilnehmer auch an den <strong>zugeh\u00f6rigen Reflexionen <\/strong>und \u00dcbungen in der Pr\u00e4senz teilgenommen hatten.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h4>\u00dcber die Autoren:<\/h4>\r\n<em>Prof. Dr. Tobias Braun<\/em><em> ist Professor f\u00fcr Personal und Organisation an der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Recht Berlin. Er ist Diplom-Kaufmann, promovierte am Institut f\u00fcr Management der Freien Universit\u00e4t Berlin bei Prof. Dr. Georg Schrey<\/em><em>\u00f6<\/em><em>gg und war mehrere Jahre als Unternehmensberater t\u00e4tig, ehe ihn Professuren an der BSP Business School Potsdam (inzwischen: BSP Business School Berlin) und der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Dresden erneut nach Berlin f\u00fchrten. Er unterrichtet regelm\u00e4\u00dfig Nachwuchsf\u00fchrungskr\u00e4fte in den Themen Organisation, Strategisches Management, F\u00fchrung und Change Management. Er hat \u00fcber 100 Seminare mit Unternehmenssimulationen im Hochschulkontext und in der Weiterbildung durchgef\u00fchrt. <\/em>\r\n\r\n<em>Dipl.-Kfm. Robert Dabitz<\/em><em> kann eine langj\u00e4hrige Erfahrungen als Projekt-Manager im Wissenschaftsbereich (u.a. von 2016 bis 2019 Aufbau von betriebswirtschaftlichen Blended-Learning-Studienformaten an der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Recht Berlin) nachweisen. Als Organisationsberater ist er in namhaften deutschen Unternehmen t\u00e4tig. Er besitzt langj\u00e4hrige Erfahrung als Trainer und Coach von F\u00fchrungskr\u00e4ften der Finanzindustrie sowie als Lehrbeauftragter f\u00fcr verschiedene Managementmodule an <\/em><em>\u00f6<\/em><em>ffentlichen und privaten Hochschulen und Universit\u00e4ten. Er ist zertifizierter Planspiel-Seminarleiter und war mehrere Jahre als Gastdozent f\u00fcr Unternehmenssimulationen an der HWR Berlin t\u00e4tig. <\/em>\r\n\r\n&nbsp;","_et_gb_content_width":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[739],"tags":[157],"class_list":["post-21263","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-didaktik","tag-planspiel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/users\/114"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21263"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35141,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21263\/revisions\/35141"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21270"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}