

{"id":2713,"date":"2011-02-14T10:15:27","date_gmt":"2011-02-14T09:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=2713"},"modified":"2013-10-14T22:19:19","modified_gmt":"2013-10-14T20:19:19","slug":"warum-eigentlich-moodle-loslassen-um-neu-anzufangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/warum-eigentlich-moodle-loslassen-um-neu-anzufangen\/","title":{"rendered":"Warum eigentlich Moodle? &#8211; Loslassen um neu anzufangen"},"content":{"rendered":"<p>Wer ein System einmal lieb gewonnen hat, der m\u00f6chte nicht so gerne auf ein anderes System wechseln. Es gibt verschiedenste Lernmanagementsysteme auf dem Bildungsmarkt. (Ich pers\u00f6nlich bevorzuge den Begriff <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lernplattform\">Lernplattform<\/a>. Er klingt nicht ganz so hochtrabend.) An der HWR Berlin wurden in den letzten Jahren gleich drei eingesetzt. Vor allem den NutzerInnen der, zugegeben, sch\u00f6nen Lernplattform ILIAS, die rheinische Frohnatur, blutete das Herz bei der Vorstellung, sie aufgeben zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>Aber neben der Fairness \u2013 alle NutzerInnen der drei unterschiedlichen Systeme ILIAS, CLIX und ipool mussten und m\u00fcssen sich neu auf ein allen unbekanntes System einstellen \u2013 spricht auch ein weiteres gewichtiges Argument f\u00fcr diesen Wechsel: Moodle besitzt das Potenzial, sich zu einem Standard zu entwickeln.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Allein diese <a href=\"http:\/\/blog.e-learning.tu-darmstadt.de\/2010\/04\/09\/moodle-instanzen-an-deutschsprachigen-hochschulen\/\">Aufstellung Moodle nutzender Hochschulen<\/a> im deutschsprachigen Raum aus dem Fr\u00fchjahr 2010 z\u00e4hlt mehr als 100 Hochschulen auf. Dort hat man sich allerdings auf diejenigen beschr\u00e4nkt, die Moodle voll nutzen und nicht nur in einigen Fachbereichen einsetzen. Die Liste ist also nicht abschlie\u00dfend. Dabei ist vor allem bemerkenswert, dass scheinbar gerade Fachhochschulen das System sch\u00e4tzen gelernt haben. Aber auch der Vorreiter im Fernstudium, die <a href=\"https:\/\/moodle.fernuni-hagen.de\/\">Fernuniversit\u00e4t Hagen<\/a>, hat seinen Wert bereits seit mehreren Jahren erkannt.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>Im Raum Berlin-Brandenburg nutzen mindestens 16 private und \u00f6ffentliche Hochschulen Moodle, darunter s\u00e4mtliche Universit\u00e4ten von <a href=\"https:\/\/moodle.uni-potsdam.de\/\">Potsdam<\/a>, \u00fcber <a href=\"http:\/\/moodle.mi.fu-berlin.de\/moodle\/\">FU<\/a> (teilweise), <a href=\"https:\/\/www.isis.tu-berlin.de\/\">TU<\/a> (dort nennt man es Isis) und <a href=\"http:\/\/moodle.hu-berlin.de\/\">HU<\/a> bis <a href=\"https:\/\/moodle.uni-potsdam.de\/\">Frankfurt (Oder)<\/a>. Die Plattform zieht sich wie eine Perlenschnur durch die Region.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>So stellt der Wechsel zu Moodle die Chance dar, nicht nur f\u00fcr eine HWR-interne Vereinheitlichung zu sorgen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass ein Gro\u00dfteil der DozentInnen, die zuk\u00fcnftig einen Lehrauftrag an der HWR \u00fcbernehmen, bereits woanders Erfahrungen mit Moodle gesammelt haben und keine Zeit darauf verwenden m\u00fcssen, ein neues System zu erlernen. Sie haben dann auch die M\u00f6glichkeit, fr\u00fcher erstellte Inhalte m\u00fchelos am neuen Standort zu importieren, anzupassen und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>Das ist aber noch nicht das Ende vom Lied: <a href=\"http:\/\/www.lernraum-berlin.de\/start\/\">Moodle wird vermehrt an Schulen eingesetzt<\/a>. <a href=\"http:\/\/lehrerfortbildung-bw.de\/moodle-info\/schule\/\">Sofern sich dieser Trend verfestigt<\/a>, werden zuk\u00fcnftig Generationen von Sch\u00fclerInnen schon mit Moodle vertraut sein, wenn sie ihr Studium beginnen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>Dass Moodle dabei au\u00dferordentlich benutzerfreundlich ist, muss eigentlich angesichts seiner Beliebtheit nicht extra erw\u00e4hnt werden. Zwar ist verst\u00e4ndlich, wenn man die liebgewonnenen Funktionen \u201eseines Systems\u201c vermisst und die unvertraute Umgebung zun\u00e4chst abschreckt. Aber man sollte diese anf\u00e4ngliche Abneigung nicht \u00fcberbewerten. Es ist die Gewohnheit, die einem den Einstieg in das Neue erschwert. Gleiche Funktionen finden sich an einem anderen Ort, mit neuen Funktionen kann man umgehen lernen. Denn die Bedienung erschlie\u00dft sich schnell.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>Der E-Learning Service m\u00f6chte Hilfestellung bieten, sich vom Vergangenen zu l\u00f6sen und dem Neuen zu \u00f6ffnen. Nach und nach entstehen kurze Leitf\u00e4den, in denen s\u00e4mtliche Funktionen von Moodle beschrieben werden und Tipps und Tricks Anregungen bieten, die neue Lernplattform zu \u201eseinem\u201c oder \u201eihrem\u201c neuen Liebling avancieren zu lassen:<\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/moodle.hwr-berlin.de\/course\/view.php?id=240\">https:\/\/moodle.hwr-berlin.de\/course\/view.php?id=240<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-top: 20px;\">\n<p>Jochen | E-Learning Team<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer ein System einmal lieb gewonnen hat, der m\u00f6chte nicht so gerne auf ein anderes System wechseln. Es gibt verschiedenste Lernmanagementsysteme auf dem Bildungsmarkt. (Ich pers\u00f6nlich bevorzuge den Begriff Lernplattform. Er klingt nicht ganz so hochtrabend.) An der HWR Berlin wurden in den letzten Jahren gleich drei eingesetzt. 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