

{"id":2733,"date":"2011-02-16T14:56:16","date_gmt":"2011-02-16T13:56:16","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=2733"},"modified":"2013-10-14T22:18:41","modified_gmt":"2013-10-14T20:18:41","slug":"media-meets-it","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/media-meets-it\/","title":{"rendered":"Media meets IT"},"content":{"rendered":"<p>Verlagswesen im Umbuch &#8211; am 25.1. hat die<a href=\"http:\/\/www.potsdam.ihk24.de\/produktmarken\/startseite\/index.jsp\" target=\"_blank\"> IHK Potsdam<\/a> zur Diskussionsrunde zum Thema Media meets IT eingeladen.\u00a0Mit der Digitalisierung der Medien und der Medialisierung von IT bewegen sich die Medien- und IT-Branchen immer schneller aufeinander zu. Das enorme Innovationspotential, das in dieser Begegnung steckt kann nur durch eine gemeinsame Sprache und einer Plattform f\u00fcr den professionellen Austausch genutzt werden. Was k\u00f6nnen diese Branchen voneinander lernen? Was k\u00f6nnen sie f\u00fcreinander tun? Und wie k\u00f6nnen sie voneinander profitieren? Diese Themen wurden im Rahmen des ersten Brandenburger Forums pr\u00e4sentiert und diskutiert.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<div><strong>Highlights:<\/strong><\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.axelspringer.de\" target=\"_blank\">Axel Springer<\/a>, Electronic Media<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.nowtilus.tv\/website_main\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=13&amp;Itemid=14&amp;lang=en\" target=\"_blank\">Nowtilus<\/a>, Video on demand<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/\">Apple Deutschland GmbH<\/a>, Strategic Accounts &amp; Media<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.grundyufa.de\/\">GrundyUFA TV<\/a> Produktions GmbH<\/div>\n<div><strong><a href=\"http:\/\/www.axelspringer.de\/\" target=\"_blank\">Axel Springer<\/a><\/strong> hat dargestellt, in welcher Form sie ihren Content ihren Kunden zur Verf\u00fcgung stellen. Sie nutzen Apps f\u00fcr die Visualisierung in iPhone, iPad, da diese Technologie von ihrer Zielgruppe am meisten genutzt wird. Nat\u00fcrlich gibt es auch andere Technologien, die in der Lage w\u00e4ren, Content optisch gut aufbereitet f\u00fcr Smartphones bereitzustellen. Nach wie vor sind dies jedoch geringe Umsatzquellen, die jedoch \u00a0&#8211; besonders bei noch steigender Verbreitung des iPads &#8211; als gro\u00dfer Wachstumsmarkt gesehen werden. Gro\u00dfe Umsatzsteigerungen wurden in den letzten 2 Jahren mit transaktionsbasierten Gesch\u00e4ftsmodellen (z.B. <a href=\"http:\/\/www.idealo.de\/\" target=\"_blank\">idealo<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.immonet.de\/\" target=\"_blank\">Immonet<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.zanox.com\/de\/\" target=\"_blank\">Zanox<\/a>) erreicht. Erfahrungen nach dem Misserfolg mit <a href=\"http:\/\/www.epapers.org\/main\/\" target=\"_blank\">ePapers<\/a> in den letzten Jahren: Die Kunden erwarten Lesbarkeit, Usability, die Ihnen iPhone und iPad bieten. Haptik ist alles! Ein reines ePaper \u00fcber Computer\/Laptop war nicht das Erfolgsmodell.<\/div>\n<div><strong><a href=\"http:\/\/www.nowtilus.tv\/website_main\/index.php\" target=\"_blank\">Nowtilus<\/a><\/strong> baut die Onlinedistribution f\u00fcr Videos on Demand aus. Auch in mehren anderen Vortr\u00e4gen wurde \u00fcbereinstimmend dargestellt, dass der Anteil von Videos am Internet Traffic in den n\u00e4chsten Jahren auf 90% steigen wird. Damit ist nicht Youtube gemeint, sondern redaktionell aufbereiteter, professionell produzierter Content, der durch h\u00f6here Bandbreiten, Verf\u00fcgbarkeit und zus\u00e4tzlichen Ger\u00e4ten, die die Videos abspielen (HD Fernseher, iPad &#8230;.) steigen wird.<\/div>\n<div><strong><a href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/ipad\/\" target=\"_blank\">Apple<\/a><\/strong> mutete eher an eine Verkaufsveranstaltung &#8230;(wie Steve Jobs wanderte der Redner stets frei auf und ab auf der B\u00fchne und hat seine High-End-Pr\u00e4si als Show pr\u00e4sentiert) nachdem die ersten beiden Redner nun auch noch Apple Produkte gut in ihre Pr\u00e4sentation eingebunden hatten, hatte dieser Redner ein leichtes Spiel, den Apfel-Hype noch ein bisschen zu pushen &#8230; Ergebnis: Apple macht sich keine Sorgen um die Zukunft. Es werden noch mehr Apple Produkte in noch k\u00fcrzeren Zyklen verkauft werden und sie freuen sich, wenn die Medien ihre Produkte als Distributions-channel nutzen und einbinden! Noch erfreulicher: An jeder App verdient Apple mit. Beispiel Axel Springer, Welt-Online Abo, Umsatzverteilung 70:30 (70 AS, 30 Apple). Zukunft DSL\/VDSL -&gt; LTE -&gt;\u00a0Borderless Collaboration &#8211; anytime, anywhere, anyone.\u00a0Slogan of the day: &#8222;I don&#8217;t need to predict the future, I create it&#8220;<\/div>\n<div><strong><a href=\"http:\/\/www.grundyufa.de\/\" target=\"_blank\">GrundyUFA<\/a>:<\/strong> Produktionsfirma (z.B. Gute Zeiten, Schlechte Zeiten) sehen die Zukunft ebenfalls im Video on Demand und haben praxisnah beschrieben, wie Grundy Media meets IT heute in der Realit\u00e4t lebt als KMU Unternehmen (70 Personen): Sie haben letztes Jahr die letzen Polaroid-Film Best\u00e4nde aufgekauft, weil sie ihre Kost\u00fcme mit Polaroids fotografiert und am Set verwendet haben. Das &#8222;Skript-Girl&#8220;, das die Drehzeiten am Set notiert und mit diesen Zetteln abends ins Controlling rennt &#8230; Der Kopierraum, der mit Stapeln unterschiedlichster Farb-Papiere bereit steht, um die unterschiedlichen Versionen des Drehbuchs zu kopieren und an die Mitarbeiter\/Darsteller auszuh\u00e4ndigen &#8230; Das ist die Realit\u00e4t, wie in vielen kleineren Unternehmen, die nicht IT als Kernkompetenz haben. Sie sind dabei, viele Prozesse und Abl\u00e4ufe auch intern mit effizienterer IT auszustatten. Aber nat\u00fcrlich nur, wenn sich Hard\/Softwarekosten rentieren. Auch die Filmrollen wurden bis vor kurzem noch &#8222;per Kurier&#8220; von A nach B geschickt und noch nicht auf digitalem Weg, da es sich bei den Filmen um riesige Datenmenge dreht. Ein Transport auf digitalem Weg ist jedoch geplant, da die h\u00f6heren erforderlichen Bandbreiten mittlerweile zur Verf\u00fcgung stehen.<\/div>\n<div><strong>Fazit:<\/strong> In allen Vortr\u00e4gen wurde deutlich, dass die neuen Medienm\u00f6glichkeiten durch viel bereits vorhandene IT zwar theoretisch umsetzbar w\u00e4re, jedoch die praktische Umsetzung l\u00e4ngst nicht soweit ist. F\u00fcr alle Medien-Produzenten nimmt die Komplexit\u00e4t durch die x-fachen Distributionswege zu. Da f\u00fcr alle unterm Strich der Output, also der Gewinn, z\u00e4hlt, wird nur in Gesch\u00e4ftsmodelle investiert, die einen Mehrwert bieten f\u00fcr Kunde und Verlag\/Produktion. Da die Printmedien jedoch eher stagnieren\/r\u00fcckl\u00e4ufig sind, wird die Zukunft ganz klar im Online-Gesch\u00e4ft gesehen. F\u00fcr die Verlage ist z.B. auch das Werbegesch\u00e4ft komplett auf den Kopf gestellt. Fr\u00fcher wurde eine Kampagne von Agenturen geplant und eingebucht, heute finden bisher fast ausschlie\u00dflich individuelle Anzeigen-Kampagnen statt, die Agentur und Verlag passgenau f\u00fcr den Kunden aushandeln. Hier fehlen noch Standards, um das Anzeigengesch\u00e4ft auch im Online-Segment zu optimieren. Wie bei Grundy pragmatisch dargestellt, m\u00fcssen IT, Controlling und Produktion eine &#8222;Sprache&#8220; finden, die Ihnen eine schmale, flexbile L\u00f6sung bietet, gerade f\u00fcr Mittelst\u00e4ndler.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlagswesen im Umbuch &#8211; am 25.1. hat die IHK Potsdam im Rahmen des Brandenburger Forum zur Diskussionsrunde zum Thema Media meets IT eingeladen. Mit der Digitalisierung der Medien und der Medialisierung von IT bewegen sich die Medien- und IT-Branchen immer schneller aufeinander zu. Das enorme Innovationspotential, das in dieser Begegnung steckt kann nur durch eine gemeinsame Sprache und einer Plattform f\u00fcr den professionellen Austausch genutzt werden. Was k\u00f6nnen diese Branchen voneinander lernen? Was k\u00f6nnen sie f\u00fcreinander tun? Und wie k\u00f6nnen sie voneinander profitieren? 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