

{"id":35529,"date":"2022-06-13T13:41:12","date_gmt":"2022-06-13T11:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/?p=35529"},"modified":"2022-07-04T14:22:38","modified_gmt":"2022-07-04T12:22:38","slug":"human-factors-im-egovernment-die-hwr-berlin-im-egov-campus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/human-factors-im-egovernment-die-hwr-berlin-im-egov-campus\/","title":{"rendered":"Human Factors im eGovernment &#8211; die HWR Berlin im eGov-Campus"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;]<\/p>\n<p><span style=\"color: #d50c2f; font-family: Roboto, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-size: 35px;\">\u00dcber das Projekt<\/span><\/p>\n<p>Der IT-Planungsrat ist ein zentrales politisches (Steuerungs)Gremium zwischen Bund und L\u00e4ndern in Fragen der Digitalisierung der Verwaltung. Ein daraus entstandenes Teilprojekt betraf die Entstehung einer verwaltungs\u00fcbergreifenden digitalen Hochschulplattform eGov-Campus. Dort werden innovative Lehrkonzepte aus unterschiedlichen Hochschulen kuratiert und zusammengef\u00fchrt, um eine breite Nutzung zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem geht es darum, Hochschulakteure (besonders aus dem Bereich der Verwaltungsinformatik) zu vernetzen und neue Wege der Kooperation zu etablieren.<\/p>\n<p>Die entstehenden Inhalte der Lernplattform sollen Mitarbeitenden der Verwaltung neue Fortbildungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen und \u00fcberregional, einheitlich und \u00fcbersichtlich alle relevanten Themen anbieten.<\/p>\n<h1>\u00dcber die Zusammenarbeit<\/h1>\n<p>Konkret beteiligt sind 5 Bundesl\u00e4nder und ein Beirat aus 18 Hochschulen, die inhaltliche Koordinierung erfolgt durch die Hochschule Rhein-Main. Teil der gemeinsamen Arbeit sind u.a. Videokonferenzen in gr\u00f6\u00dferen Runden und das Graduiertenkolleg, in dem alle Doktorant:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende vernetzt sind und gemeinsam die Arbeit koordinieren. Die Plattform basiert auf der Software-Entwicklung OpenHPI.<\/p>\n<p>Im Rahmen verschiedener Ringvorlesungen wird das Thema E-Government aus den unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaft und unter dem \u00fcbergreifenden Thema der Digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t betrachtet. Prof. Dr. Dagmar L\u00fcck-Schneider von unserer Hochschule sprach dabei im Juli 2021 \u00fcber \u201eDigitale Souver\u00e4nit\u00e4t und B\u00fcndelung von Kompetenzen \u2014 Das neue IKT-Rollenkonzept f\u00fcr das Land Berlin\u201c.<\/p>\n<p>Auch die Module der verschiedenen Hochschulen haben unterschiedliche &#8211; aufeinander abgestimmte \u2013 Schwerpunkte, wie z.B.:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0\u201eKI in \u00f6ffentlichen Verwaltungen\u201c von der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck<\/li>\n<li>\u00a0\u201eOpen Government \u2013 Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln\u201c von der Zeppelin Universit\u00e4t gemeinn\u00fctzige GmbH, Friedrichshafen<\/li>\n<li>\u201eInformationsmanagement im \u00f6ffentlichen Sektor\u201c von der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und viele andere mehr, z.B. von unserer Hochschule \u2013 der HWR Berlin \u2013 das Modul:<\/p>\n<ul>\n<li>Human Factors im eGovernment-Design \u2013 Durch menschenzentrierte Gestaltung zu besseren Services<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt k\u00f6nnen schon 11 Kurse schon absolviert werden, 4 weitere Kurse folgen bis Ende des Jahres.<\/p>\n<h1>\u00dcber das HWR-Angebot<\/h1>\n<p>Das Modul der HWR Berlin r\u00fcckt die Bed\u00fcrfnisse und das Erleben digitaler B\u00fcrgerdienste in den Vordergrund. Wie ist das Nutzungserlebnis der digitalen Public Services? Wie k\u00f6nnen die Bed\u00fcrfnisse der Nutzenden systematisch in den Entwicklungsprozess einbezogen werden?<\/p>\n<p>Fehlende Akzeptanz von digitalen Verwaltungsangeboten l\u00e4sst sich oft darauf zur\u00fcckf\u00fchren, dass die Perspektive der \u201eUser\u201c nicht in die Softwareplanungszyklen eingebunden wird. Das Modul gliedert sich in 10 Lerneinheiten, die sich mit der menschzentrierten Gestaltung von eGovernment-L\u00f6sungen besch\u00e4ftigen und Grundlagen der Kognitionspsychologie, User Research und User Experience sowie Prototyping und Usability Testing behandeln. Der Aufbau des Moduls und der Lerneinheiten ist durch die Plattform in einem gewissen Rahmen vorgegeben, um Einheitlichkeit und Wiedererkennung der Lernwege zu erm\u00f6glichen, beinhaltet aber auch viele interaktive Formate. So gibt es Videosequenzen und Pr\u00e4sentationen mit eingebetteten Lernzielkontrollen durch verschiedene digitale Aufgabentypen. Anwendungs\u00fcbungen sind realit\u00e4tsnah gestaltet. Das begleitende Lerntagebuch f\u00f6rdert die Reflexion und aktive Auseinandersetzung mit dem Gelernten.<\/p>\n<p>Die Nutzung des Materials ist in unterschiedlichen Szenarien denkbar. Grunds\u00e4tzlich l\u00e4uft der Kurs als unbegleitetes Lernangebot. Die Inhalte sind didaktisch so aufbereitet, dass sie zum Selbstlernen anregen und eigenst\u00e4ndig abrufbar sind. Allerdings k\u00f6nnen sie auch vertiefend\/erg\u00e4nzend oder ersetzend von anderen Lehrenden in die eigene Veranstaltung eingebaut werden. So laufen in diesem Semester zwei Lehrveranstaltungen an der HWR Berlin in unterschiedlichen Studieng\u00e4ngen, die auf die Campus-Materialien zur\u00fcckgreifen. Die Inhalte sind klar gegliedert, ein einbezogenes komplexes \u00dcbungsszenario kann beispielsweise in einem Workshop die Selbstlernphasen erg\u00e4nzen und das Wissen festigen.<\/p>\n<h1>Wie war die Arbeit im Projekt?<\/h1>\n<p>Die Realisierung eines solch komplexen Vorhabens ist sehr ambitioniert. Das an der HWR eigens gegr\u00fcndete Projektteam musste zusammenfinden, die Kooperation mit den anderen Hochschulen, das Graduiertenkolleg \u2013 von allen Seiten gab es Termine und Informationen, die koordiniert und miteinander geteilt werden mussten. Als g\u00fcnstig erwies sich der regelm\u00e4\u00dfige Austausch in gemeinsamer Runde. Die Pandemie hatte dabei keinen nachteiligen Einfluss. Treffen in kleiner Runde (z.B. bei den Videoaufnahmen) konnten stattfinden und bei vielen Beteiligten l\u00e4sst sich eine Videokonferenz schneller unterbringen, als ein regelm\u00e4\u00dfiges Treffen vor Ort an einem der beiden Hochschulstandorte. Auch \u00fcberregional funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, hervorheben m\u00f6chten wir an dieser Stelle Sebastian Halsbenning von der Westf\u00e4lische Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster, der uns bei der Einarbeitung und Nutzung der Plattform unterst\u00fctzte und Prof. Dr. J\u00f6rn von Lucke von der Zeppelin Universit\u00e4t, mit dem sich im Laufe des Projekts die Zusammenarbeit intensivierte.<\/p>\n<p>Wir sehen einige Vorteile bei der Nutzung der bestehenden Plattform, h\u00e4tten uns pers\u00f6nlich aber ein etwas offeneres Format gew\u00fcnscht. Es gibt viele etablierte Open-Source-Plattformen mit guten Export\/Importm\u00f6glichkeiten, Standards und Kennzeichnungen einzelner Materialien mit CC-Lizenzen. Dies h\u00e4tte die M\u00f6glichkeiten der Weiterverbreitung und Wiederverwendung gest\u00e4rkt.<br \/>Auch die F\u00fclle des Materials und die damit verbundenen Abstimmungsprozesse waren eine Herausforderung. Aber bis auf kleinere Pannen gab es dabei keine \u201eReibungsverluste\u201c und wir finden unseren Kurs gut gelungen. Wir hoffen, dass sich Wege finden, eine nachhaltige Kurspflege f\u00fcr alle Kursinhalte \u2013 nicht nur unser Modul &#8211; langfristig zu sichern.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Links<\/p>\n<ul>\n<li>Vorstellung des Kurs \u201eHuman Factors im eGovernment-Design \u2013 Durch menschenzentrierte Gestaltung zu besseren Services\u201c <a href=\"https:\/\/egov-campus.org\/courses\/humanfactors_hwr_2021-1\">https:\/\/egov-campus.org\/courses\/humanfactors_hwr_2021-1<\/a><\/li>\n<li>Hochschule RheinMain (inhaltliche Projektkoordination) &#8211; <a href=\"https:\/\/www.hs-rm.de\/de\/fachbereiche\/design-informatik-medien\/forschung\/egov-campus\">https:\/\/www.hs-rm.de\/de\/fachbereiche\/design-informatik-medien\/forschung\/egov-campus<\/a><\/li>\n<li>eGov-Campus-Projektuebersicht &#8211; <a href=\"https:\/\/www.witi-innovation.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Praesentation-Prof-Dr-Huenemohr-Das-Projekt-eGov-Campus-Projektuebersicht.pdf\">https:\/\/www.witi-innovation.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Praesentation-Prof-Dr-Huenemohr-Das-Projekt-eGov-Campus-Projektuebersicht.pdf<\/a><\/li>\n<li>IT-Planungsrat Beschluss 2019-62 zur Weiterbildungsplattform- <a href=\"https:\/\/www.it-planungsrat.de\/fileadmin\/beschluesse\/2019\/Beschluss2019-62_Weiterbildungsplattform.pdf\">https:\/\/www.it-planungsrat.de\/fileadmin\/beschluesse\/2019\/Beschluss2019-62_Weiterbildungsplattform.pdf<\/a><\/li>\n<li>Vortrag \u201eDigitale Souver\u00e4nit\u00e4t und B\u00fcndelung von Kompetenzen \u2014 Das neue IKT-Rollenkonzept f\u00fcr das Land Berlin\u201c von Prof. Dr. Dagmar L\u00fcck-Schneider &#8211; <a href=\"https:\/\/youtu.be\/vT-sf0rnOok\">https:\/\/youtu.be\/vT-sf0rnOok<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel entstand aus der Zusammenarbeit der Projektbeteiligten Prof. Dr. Dagmar L\u00fcck-Schneider; Simone Carrier; Amelie Piepenbring; Judith Sch\u00fctze; Anne Voigt; Susanne Mey; Tim Gehrmann; Matthias Hoffmann.<\/p>\n<p>Die HWR Berlin war im letzten Jahr Teil des Projektes \u201eeGov-Campus\u201c und entwickelte dabei einen MOOC zum Thema \u201eHuman Factors im eGovernment\u201c. In unserem Artikel m\u00f6chten wir diesen Kurs kurz vorstellen und auf die gemeinsame Arbeit zur\u00fcckblicken.<\/p>\n","protected":false},"author":129,"featured_media":35884,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<em>Der Artikel entstand aus der Zusammenarbeit der Projektbeteiligten Prof. Dr. Dagmar L\u00fcck-Schneider; Simone Carrier; Amelie Piepenbring; Judith Sch\u00fctze; Anne Voigt; Susanne Mey; Tim Gehrmann; Matthias Hoffmann<\/em>\r\n\r\nDie HWR Berlin war im letzten Jahr Teil des Projektes \u201eeGov-Campus\u201c und entwickelte dabei einen MOOC zum Thema \u201eHuman Factors im eGovernment\u201c. In unserem Artikel m\u00f6chten wir diesen Kurs kurz vorstellen und auf die gemeinsame Arbeit zur\u00fcckblicken.\r\n<h1>\u00dcber das Projekt<\/h1>\r\nDer IT-Planungsrat ist ein zentrales politisches (Steuerungs)Gremium zwischen Bund und L\u00e4ndern in Fragen der Digitalisierung der Verwaltung. Ein daraus entstandenes Teilprojekt betraf die Entstehung einer verwaltungs\u00fcbergreifenden digitalen Hochschulplattform eGov-Campus. Dort werden innovative Lehrkonzepte aus unterschiedlichen Hochschulen kuratiert und zusammengef\u00fchrt, um eine breite Nutzung zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem geht es darum, Hochschulakteure (besonders aus dem Bereich der Verwaltungsinformatik) zu vernetzen und neue Wege der Kooperation zu etablieren.\r\n\r\nDie entstehenden Inhalte der Lernplattform sollen Mitarbeitenden der Verwaltung neue Fortbildungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen und \u00fcberregional, einheitlich und \u00fcbersichtlich alle relevanten Themen anbieten.\r\n<h1>\u00dcber die Zusammenarbeit<\/h1>\r\nKonkret beteiligt sind 5 Bundesl\u00e4nder und ein Beirat aus 18 Hochschulen, die inhaltliche Koordinierung erfolgt durch die Hochschule Rhein-Main. Teil der gemeinsamen Arbeit sind u.a. Videokonferenzen in gr\u00f6\u00dferen Runden und das Graduiertenkolleg, in dem alle Doktorant:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende vernetzt sind und gemeinsam die Arbeit koordinieren. Die Plattform basiert auf der Software-Entwicklung OpenHPI.\r\n\r\nIm Rahmen verschiedener Ringvorlesungen wird das Thema E-Government aus den unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaft und unter dem \u00fcbergreifenden Thema der Digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t betrachtet. Prof. Dr. Dagmar L\u00fcck-Schneider von unserer Hochschule sprach dabei im Juli 2021 \u00fcber \u201eDigitale Souver\u00e4nit\u00e4t und B\u00fcndelung von Kompetenzen \u2014 Das neue IKT-Rollenkonzept f\u00fcr das Land Berlin\u201c.\r\n\r\nAuch die Module der verschiedenen Hochschulen haben unterschiedliche - aufeinander abgestimmte \u2013 Schwerpunkte, wie z.B.:\r\n<ul>\r\n \t<li>\u00a0\u201eKI in \u00f6ffentlichen Verwaltungen\u201c von der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck<\/li>\r\n \t<li>\u00a0\u201eOpen Government \u2013 Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln\u201c von der Zeppelin Universit\u00e4t gemeinn\u00fctzige GmbH, Friedrichshafen<\/li>\r\n \t<li>\u201eInformationsmanagement im \u00f6ffentlichen Sektor\u201c von der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/li>\r\n<\/ul>\r\nUnd viele andere mehr, z.B. von unserer Hochschule \u2013 der HWR Berlin \u2013 das Modul:\r\n<ul>\r\n \t<li>Human Factors im eGovernment-Design \u2013 Durch menschenzentrierte Gestaltung zu besseren Services<\/li>\r\n<\/ul>\r\nInsgesamt k\u00f6nnen schon 11 Kurse schon absolviert werden, 4 weitere Kurse folgen bis Ende des Jahres.\r\n<h1>\u00dcber das HWR-Angebot<\/h1>\r\nDas Modul der HWR Berlin r\u00fcckt die Bed\u00fcrfnisse und das Erleben digitaler B\u00fcrgerdienste in den Vordergrund. Wie ist das Nutzungserlebnis der digitalen Public Services? Wie k\u00f6nnen die Bed\u00fcrfnisse der Nutzenden systematisch in den Entwicklungsprozess einbezogen werden?\r\n\r\nFehlende Akzeptanz von digitalen Verwaltungsangeboten l\u00e4sst sich oft darauf zur\u00fcckf\u00fchren, dass die Perspektive der \u201eUser\u201c nicht in die Softwareplanungszyklen eingebunden wird. Das Modul gliedert sich in 10 Lerneinheiten, die sich mit der menschzentrierten Gestaltung von eGovernment-L\u00f6sungen besch\u00e4ftigen und Grundlagen der Kognitionspsychologie, User Research und User Experience sowie Prototyping und Usability Testing behandeln. Der Aufbau des Moduls und der Lerneinheiten ist durch die Plattform in einem gewissen Rahmen vorgegeben, um Einheitlichkeit und Wiedererkennung der Lernwege zu erm\u00f6glichen, beinhaltet aber auch viele interaktive Formate. So gibt es Videosequenzen und Pr\u00e4sentationen mit eingebetteten Lernzielkontrollen durch verschiedene digitale Aufgabentypen. Anwendungs\u00fcbungen sind realit\u00e4tsnah gestaltet. Das begleitende Lerntagebuch f\u00f6rdert die Reflexion und aktive Auseinandersetzung mit dem Gelernten.\r\n\r\nDie Nutzung des Materials ist in unterschiedlichen Szenarien denkbar. Grunds\u00e4tzlich l\u00e4uft der Kurs als unbegleitetes Lernangebot. Die Inhalte sind didaktisch so aufbereitet, dass sie zum Selbstlernen anregen und eigenst\u00e4ndig abrufbar sind. Allerdings k\u00f6nnen sie auch vertiefend\/erg\u00e4nzend oder ersetzend von anderen Lehrenden in die eigene Veranstaltung eingebaut werden. So laufen in diesem Semester zwei Lehrveranstaltungen an der HWR Berlin in unterschiedlichen Studieng\u00e4ngen, die auf die Campus-Materialien zur\u00fcckgreifen. Die Inhalte sind klar gegliedert, ein einbezogenes komplexes \u00dcbungsszenario kann beispielsweise in einem Workshop die Selbstlernphasen erg\u00e4nzen und das Wissen festigen.\r\n<h1>Wie war die Arbeit im Projekt?<\/h1>\r\nDie Realisierung eines solch komplexen Vorhabens ist sehr ambitioniert. Das an der HWR eigens gegr\u00fcndete Projektteam musste zusammenfinden, die Kooperation mit den anderen Hochschulen, das Graduiertenkolleg \u2013 von allen Seiten gab es Termine und Informationen, die koordiniert und miteinander geteilt werden mussten. Als g\u00fcnstig erwies sich der regelm\u00e4\u00dfige Austausch in gemeinsamer Runde. Die Pandemie hatte dabei keinen nachteiligen Einfluss. Treffen in kleiner Runde (z.B. bei den Videoaufnahmen) konnten stattfinden und bei vielen Beteiligten l\u00e4sst sich eine Videokonferenz schneller unterbringen, als ein regelm\u00e4\u00dfiges Treffen vor Ort an einem der beiden Hochschulstandorte. Auch \u00fcberregional funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, hervorheben m\u00f6chten wir an dieser Stelle Sebastian Halsbenning von der Westf\u00e4lische Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster, der uns bei der Einarbeitung und Nutzung der Plattform unterst\u00fctzte und Prof. Dr. J\u00f6rn von Lucke von der Zeppelin Universit\u00e4t, mit dem sich im Laufe des Projekts die Zusammenarbeit intensivierte.\r\n\r\nWir sehen einige Vorteile bei der Nutzung der bestehenden Plattform, h\u00e4tten uns pers\u00f6nlich aber ein etwas offeneres Format gew\u00fcnscht. Es gibt viele etablierte Open-Source-Plattformen mit guten Export\/Importm\u00f6glichkeiten, Standards und Kennzeichnungen einzelner Materialien mit CC-Lizenzen. Dies h\u00e4tte die M\u00f6glichkeiten der Weiterverbreitung und Wiederverwendung gest\u00e4rkt.\r\nAuch die F\u00fclle des Materials und die damit verbundenen Abstimmungsprozesse waren eine Herausforderung. Aber bis auf kleinere Pannen gab es dabei keine \u201eReibungsverluste\u201c und wir finden unseren Kurs gut gelungen. Wir hoffen, dass sich Wege finden, eine nachhaltige Kurspflege f\u00fcr alle Kursinhalte \u2013 nicht nur unser Modul - langfristig zu sichern.\r\n\r\nWeiterf\u00fchrende Links\r\n<ul>\r\n \t<li>Vorstellung des Kurs \u201eHuman Factors im eGovernment-Design \u2013 Durch menschenzentrierte Gestaltung zu besseren Services\u201c <a href=\"https:\/\/egov-campus.org\/courses\/humanfactors_hwr_2021-1\">https:\/\/egov-campus.org\/courses\/humanfactors_hwr_2021-1<\/a><\/li>\r\n \t<li>Hochschule RheinMain (inhaltliche Projektkoordination) - <a href=\"https:\/\/www.hs-rm.de\/de\/fachbereiche\/design-informatik-medien\/forschung\/egov-campus\">https:\/\/www.hs-rm.de\/de\/fachbereiche\/design-informatik-medien\/forschung\/egov-campus<\/a><\/li>\r\n \t<li>eGov-Campus-Projektuebersicht - <a href=\"https:\/\/www.witi-innovation.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Praesentation-Prof-Dr-Huenemohr-Das-Projekt-eGov-Campus-Projektuebersicht.pdf\">https:\/\/www.witi-innovation.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Praesentation-Prof-Dr-Huenemohr-Das-Projekt-eGov-Campus-Projektuebersicht.pdf<\/a><\/li>\r\n \t<li>IT-Planungsrat Beschluss 2019-62 zur Weiterbildungsplattform- <a href=\"https:\/\/www.it-planungsrat.de\/fileadmin\/beschluesse\/2019\/Beschluss2019-62_Weiterbildungsplattform.pdf\">https:\/\/www.it-planungsrat.de\/fileadmin\/beschluesse\/2019\/Beschluss2019-62_Weiterbildungsplattform.pdf<\/a><\/li>\r\n \t<li>Vortrag \u201eDigitale Souver\u00e4nit\u00e4t und B\u00fcndelung von Kompetenzen \u2014 Das neue IKT-Rollenkonzept f\u00fcr das Land Berlin\u201c von Prof. Dr. Dagmar L\u00fcck-Schneider - <a href=\"https:\/\/youtu.be\/vT-sf0rnOok\">https:\/\/youtu.be\/vT-sf0rnOok<\/a><\/li>\r\n<\/ul>","_et_gb_content_width":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[2666],"tags":[368,2706,1191,358,860,226],"class_list":["post-35529","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lehre_studium","tag-digitalisierung","tag-egovernment","tag-kursentwicklung","tag-lehre","tag-mooc","tag-video"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/users\/129"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35529"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36060,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35529\/revisions\/36060"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}