

{"id":4926,"date":"2012-06-08T14:04:40","date_gmt":"2012-06-08T12:04:40","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=4926"},"modified":"2018-10-29T17:43:34","modified_gmt":"2018-10-29T16:43:34","slug":"call-for-paper-%e2%80%9emobiles-lernen-fur-studenten-%e2%80%93-nachhaltige-lern-und-entwicklungsprozesse-ermoglichen%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/call-for-paper-%e2%80%9emobiles-lernen-fur-studenten-%e2%80%93-nachhaltige-lern-und-entwicklungsprozesse-ermoglichen%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Call for Papers: \u201eMobiles Lernen f\u00fcr Studenten \u2013 nachhaltige Lern- und Entwicklungsprozesse erm\u00f6glichen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>von Julia Gunnoltz<\/p>\n<p>Das Bed\u00fcrfnis und die Notwendigkeit sich in immer k\u00fcrzerer Zeit st\u00e4ndig neues Wissen anzueignen ist bekannt. Die Bedingungen, unter denen Lernen in Unternehmen stattfindet, haben sich \u00fcber die Jahre ver\u00e4ndert. Neue Lernans\u00e4tze, die auf die Bed\u00fcrfnisse nach flexiblem und mobilem Lernen eingehen werden entwickelt. Aber auch die Rahmenbedingungen unter denen Studenten heute lernen haben sich ge\u00e4ndert. Die zeitliche Straffung des Studiums im Zuge des Bologna-Prozesses l\u00e4sst Studenten kaum Zeit f\u00fcr nachhaltige Lern- und Entwicklungsprozesse. Wissen wird in Pr\u00e4senzveranstaltungen komprimiert vermittelt und danach wenig eingesetzt. Dabei kann durch Nachbereitung der Lehre und Einbezug von au\u00dferuniversit\u00e4rem Engagement die Vertiefung von Lern- und Entwicklungsprozessen gef\u00f6rdert werden. Dementsprechend wird auch hier die Anpassung der Lernumgebung an die sich ver\u00e4ndernden Bed\u00fcrfnisse notwendig, damit Studenten Lehrveranstaltungen effektiv nachbereiten k\u00f6nnen und Zeit finden sich in studentischen Initiativen zu engagieren.<\/p>\n<p><!--more-->Ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem <a href=\"http:\/\/www.bdsu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e.V.<\/a> hat den Versuch unternommen Lern- und Entwicklungsprozesse durch die Ber\u00fccksichtigung der Rahmenbedingungen im Zusammenspiel von Studium und au\u00dferuniversit\u00e4rem Engagement zu vereinfachen. Hierzu wurde ein didaktisch-methodisches Konzept f\u00fcr ein Bildungsangebot der Initiative entwickelt, welches sich am Blended Learning orientiert. Die E-Learning Komponente besteht dabei aus der Methodik des Microlearning und Mobile Learning. Diese Kombination erm\u00f6glicht die Nachbereitung einer Lehreinheit vor Ort durch kleine Lerneinheiten, die die Teilnehmer mit mobilen Endger\u00e4ten bearbeiten k\u00f6nnen. Als mobile Endger\u00e4te werden dabei Smartphones, Tablet PC\u2019s sowie Laptops, Netbooks oder Notebooks mit kabellosem Internetzugang verstanden.<\/p>\n<p><!--more-->Prozessbegleitend wurde das Projekt auf Grundlage eines eigens f\u00fcr dieses Projekt erstelltem Evaluationskonzept auf folgende Fragestellungen hin evaluiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie wirkt sich die eingesetzte Methodik auf den Lernerfolg der Teilnehmer aus?<\/li>\n<li>Wie zufrieden sind die Teilnehmer mit dem Angebot?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt konnte der Lernerfolg, gemessen an vorher definierten Lernzielen, gesteigert werden. Teilnehmer des Projektes best\u00e4tigen den Einsatz der Konzeption mit einer guten Zufriedenheit und Akzeptanz des Angebotes. Allerdings stellte sich die Usability der verwendeten Moodle-Plattform als Barriere f\u00fcr die Nutzung des Angebotes dar. Dabei fiel auf, dass in der Zielgruppe die Benutzung von Notebooks, Netbooks und Laptops gegen\u00fcber Smartphones und Tablet PC\u2019S bevorzugt wurde.<\/p>\n<p>Das Pilotprojekt zeigt, das sich studentische Initiativen bereits der Herausforderung stellen, f\u00fcr die sich ver\u00e4ndernden Rahmenbedingungen des Lernens von Studenten L\u00f6sungen anzubieten. Diese Eigeninitiative kommt aber bisher nur wenigen Studenten zu Gute. Daher liegt der Gedanke nahe die entwickelte Konzeption nicht nur im Rahmen von Studentischen Initiativen, sondern\u00a0 auch im Bereich der Hochschullehre einzusetzen. Dabei ergeben sich auf Grund der nicht hundertprozentigen Adaptierbarkeit des Konzeptes folgende Fragestellungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie kann das Konzept auf die Weiterbildungsinstitution Hochschule angewendet werden?<\/li>\n<li>Welche Barrieren ergeben sich f\u00fcr Studierende und Lehrende (z.B. Medienkompetenz, Besitz von Endger\u00e4ten) und wie kann man diese beheben?<\/li>\n<li>Welche mobilen Endger\u00e4te kommen in Frage und wie gestaltet sich die Usability?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf Grund des Potenzials des Konzeptes f\u00fcr die Realisation von nachhaltigen Lern- und Entwicklungsprozessen f\u00fcr Studenten lohnt sich eine Diskussion dieser Fragestellung in einer gr\u00f6\u00dferen Fachrunde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Julia Gunnoltz<\/p>\n<p>Bachelor of Business Administration,<\/p>\n<p>Studentin der Erwachsenenp\u00e4dagogik\/ Lebenslanges Lernen<\/p>\n<p>Trainerin und Unternehmensberaterin<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:julia.gunnoltz@web.de\">julia.gunnoltz@web.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<\/p>\n<p>Gunnoltz, J. (2011): Microlearning unter der Einbindung von mobilen Endger\u00e4ten am Beispiel des BDSU e.V., Bachelor Thesis<\/p>\n<p>HWR Berlin: <a href=\"http:\/\/www.hwr-berlin.de\/nc\/aktuelles\/neuigkeiten\/einzelansicht\/studentin-der-hwr-berlin-gewinnt-dgfp-bachelor-preis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studentin gewinnt DGFP Bachelorpreis<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Julia Gunnoltz Das Bed\u00fcrfnis und die Notwendigkeit sich in immer k\u00fcrzerer Zeit st\u00e4ndig neues Wissen anzueignen ist bekannt. Die Bedingungen, unter denen Lernen in Unternehmen stattfindet, haben sich \u00fcber die Jahre ver\u00e4ndert. Neue Lernans\u00e4tze, die auf die Bed\u00fcrfnisse nach flexiblem und mobilem Lernen eingehen werden entwickelt. 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