

{"id":6271,"date":"2012-09-24T14:24:59","date_gmt":"2012-09-24T12:24:59","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=6271"},"modified":"2018-10-22T17:40:41","modified_gmt":"2018-10-22T15:40:41","slug":"educamp-workshop-anforderungen-an-ein-zukunftiges-e-learning-im-kontext-hochschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/educamp-workshop-anforderungen-an-ein-zukunftiges-e-learning-im-kontext-hochschule\/","title":{"rendered":"EduCamp Workshop: \u201eAnforderungen an ein zuk\u00fcnftiges E-Learning im Kontext Hochschule\u201c"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>E-Learning findet nun schon seit einigen Jahren an Hochschulen statt. Wer kennt nicht \u201eMoodle\u201c, \u201eILIAS\u201c oder \u201eSkype\u201c. Doch wie sieht die Zukunft des E-Learning an der Hochschule aus? Welchen neuen Anforderungen der Nutzer gilt es sich zu stellen? Genau mit diesen Fragen besch\u00e4ftigte sich der EduCamp-Workshop \u201eAnforderungen an ein zuk\u00fcnftiges E-Learning im Kontext Hochschule\u201c.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_6273\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/2012\/09\/24\/educamp-workshop-anforderungen-an-ein-zukunftiges-e-learning-im-kontext-hochschule\/workshopteilnehmer\/\" rel=\"attachment wp-att-6273\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6273\" class=\"size-medium wp-image-6273\" title=\"Workshop Teilnehmer\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2012\/09\/workshopTeilnehmer-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2012\/09\/workshopTeilnehmer-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2012\/09\/workshopTeilnehmer.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6273\" class=\"wp-caption-text\">Eigene Darstellung<\/p><\/div>\n<p>Das Format des \u201cEduCamps\u201d basiert auf dem des \u201cBarCamps\u201d, welches im weitesten Sinne einen \u201cMitmach-Workshop\u201d beschreibt. Wikipedia sagt dazu: \u201cEin <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/EduCamp\">EduCamp<\/a> ist eine offene Tagung, auf der haupts\u00e4chlich medienp\u00e4dagogische Fragen sowie generell auch Formen und Methoden des Lehren und Lernens behandelt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt ist dabei zumeist der Einsatz von Medien \u2013 vor allem von Neuen Medien\u201d. So war es dann auch das Ziel dieses Workshops sich im Rahmen der E-Learning Tagung der <a href=\"http:\/\/www.hwr-berlin.de\/\">HWR Berlin<\/a> in aktiver Art und Weise den Anforderungen an ein \u201eE-Learning 2.0\u201c im Hochschulkontext zu n\u00e4hern.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Teilnehmer bei der Erarbeitung der Workshop-Ergebnisse<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer ersten Sammlung unter den Teilnehmern wurden zun\u00e4chst Web 2.0 und Open Source Werkzeuge, die generell in verschiedenen Kontexten genutzt werden, zusammengetragen und in Kategorien unterteilt. Anschlie\u00dfend wurden die Kategorien Social Media und kollaborative Werkzeuge hinsichtlich Vor- und Nachteilen, Barrieren, Potenziale sowie m\u00f6glicher Anwendungszenarien diskutiert. Ausgehend von den dabei gewonnen Erkenntnissen formulierten die Teilnehmer \u00a0Anforderungen, wie ein zuk\u00fcnftiges E-Learning an der Hochschule gestaltet sein k\u00f6nnte. Dabei ist beabsichtigt einen generellen \u00dcberblick zu geben, es besteht nicht der Anspruch das alle Anforderungen in einem bestimmten Tool oder Anwendung vereinbar sind. Ein \u201cRecycling\u201d von bereits an der Hochschule verwendeten E-Learning-Tools wurde dabei auch von den Teilnehmern in Betracht gezogen.<\/p>\n<p>Zusammengetragene Anforderungen am White Board<\/p>\n<div id=\"attachment_6272\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/2012\/09\/24\/educamp-workshop-anforderungen-an-ein-zukunftiges-e-learning-im-kontext-hochschule\/workshopergebnisse\/\" rel=\"attachment wp-att-6272\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6272\" class=\"size-medium wp-image-6272\" title=\"Anforderungen\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2012\/09\/workshopErgebnisse-300x182.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2012\/09\/workshopErgebnisse-300x182.jpg 300w, https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2012\/09\/workshopErgebnisse.jpg 363w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6272\" class=\"wp-caption-text\">Eigene Darstellung<\/p><\/div>\n<p>Insgesamt wurden von den Teilnehmern folgende sechs Anforderungen festgehalten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Time-Line Orientierung:<\/strong> Damit ist in diesem Fall das Einrichten einer Update-Funktion bzw. die Anzeige von aktuellen Stati von Personen und deren Aktivit\u00e4ten gemeint, \u00e4hnlich wie man es von sozialen Netzwerken, \u00e0 la Facebook, her kennt.<\/li>\n<li><strong>Soziale Funktionen: <\/strong>Dazu z\u00e4hlen Funktionen wie das Erstellen von Kommentaren oder das Hinterlassen von Empfehlungen. Dadurch soll eine Bindung des Nutzers an das E-Learning System beg\u00fcnstigt werden.<\/li>\n<li><strong>Kontrolle \u00fcber Datenschutz:<\/strong> Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein zuk\u00fcnftiges E-Learning an Hochschulen weiterhin einen gesch\u00fctzten Raum bieten sollte, damit sich alle Studenten, Dozenten, Professoren und Mitarbeiter\/innen ohne Bedenken registrieren.<\/li>\n<li><strong>Partizipation und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten:<\/strong> Ein zuk\u00fcnftiges E-Learning sollte die M\u00f6glichkeit bieten, dass der User sich, beispielsweise durch die individuelle Gestaltung der eigenen Nutzeransicht oder durch das selbstst\u00e4ndige erstellen und moderieren von Gruppen, partizipierend einbringen kann.<\/li>\n<li><strong>Belohnungssystem:<\/strong> Basierend auf der Beobachtung, dass von der Zielgruppe der Studenten vermehrt Online-Spiele genutzt werden, bei denen kleinere Preise oder Erweiterungen des Spiels als Belohnung ausgegeben werden, wurde das mit Einbeziehen eines Belohnungssystems als eine m\u00f6gliche Anforderung mit aufgenommen. Dies soll dazu dienen, dass Studenten \u00f6fter das E-Learning System nutzen, zum Lernen angeregt werden, sowie sich mit Anderen spielerisch messen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Abbildung von Hochschulleben:<\/strong> Um ein zuk\u00fcnftiges E-Learning attraktiv und umfassend zu gestalten, wurde in Erw\u00e4hgung gezogen das Hochschulleben ganzheitlich abzubilden. Hierzu k\u00f6nnte beispielsweise die Mensa oder Bibliothek einer Hochschule ebenfalls eine Plattform im E-Learning System erhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt besteht von Seiten der Teilnehmer kein Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit der hier aufgelisteten Anforderungen. Sie dienen vielmehr als Orientierung, um in den weiteren Prozess der Gestaltung eines zuk\u00fcnftigen E-Learning zu gehen.<\/p>\n<p><strong>Julia Gunnoltz<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; E-Learning findet nun schon seit einigen Jahren an Hochschulen statt. 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