

{"id":6308,"date":"2012-10-01T14:47:46","date_gmt":"2012-10-01T12:47:46","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=6308"},"modified":"2018-10-22T17:39:05","modified_gmt":"2018-10-22T15:39:05","slug":"educamp-workshop-didaktische-innovationen-im-rahmen-von-e-learning-moglichkeiten-und-grenzen-am-beispiel-problemorientiertes-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/educamp-workshop-didaktische-innovationen-im-rahmen-von-e-learning-moglichkeiten-und-grenzen-am-beispiel-problemorientiertes-lernen\/","title":{"rendered":"Forschungsworkshop &#8222;Didaktische Innovationen im Rahmen von E-Learning \u2013 M\u00f6glichkeiten und Grenzen am Beispiel Problemorientiertes-Lernen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Problemorientiertes Lernen\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/8\/82\/UniverityTutorial.jpg\/402px-UniverityTutorial.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"359\" \/><\/p>\n<p><strong>\u201eDidaktische Innovationen im Rahmen von E-Learning \u2013 M\u00f6glichkeiten und Grenzen am Beispiel Problem-Orientiertes-Lernen\u201c Ein Forschungsworkshop mit Prof. Dr. Birgit Weyer und Tanja von Frantzius, auf der Tagung \u201e<\/strong><strong>E(r)lernen: <\/strong><strong>Zukunftskonzepte zur Lehre mit den <\/strong><strong>neuen Medien<\/strong><strong>.\u201c<\/strong><br \/>\nDie Frage unseres Workshops war es, ob und wie innovative Lehr- \/ Lernkonzepte auf E-Learning \u00fcbertragbar sind, welche Chancen und Schwierigkeiten sich daraus ergeben, welche Funktionen Tools haben m\u00fcssten und wie der Prozess begleitet werden m\u00fcsste. Als Beispiel f\u00fcr eine interaktive, teilnehmerzentrierte Lehr- \/ Lernmethode w\u00e4hlten wir das Problemorientierte Lernen (POL).<\/p>\n<p>Der didaktische Charakter war als interaktiver Forschungsworkshop konzipiert. In Arbeitsgruppen wurden Fragen erarbeitet, Ergebnisse produziert, reflektiert und diskutiert und in einem weiteren Schritt im Plenum pr\u00e4sentiert und weiter vertieft. Die Methode POL wurde im Workshop vorgestellt, und f\u00fcr die Erarbeitung der Fragestellung in der Arbeitsgruppe praktisch angewendet.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDurch das interaktive Format und die Anwendung der neuen Lehr- und Lernform POL innerhalb der Arbeitsgruppen, sollten die Facetten neuer Lehr- und Lernformen unmittelbar erlebbar gemacht werden, um damit auch M\u00f6glichkeiten und Grenzen besser ausloten zu k\u00f6nnen. Weiteres Ziel war es den Austausch, Dialog und Wissenstransfer zu f\u00f6rdern, um damit zur Entwicklung einer Lernkultur beizutragen, die die Vielzahl von Perspektiven nutzt um zu fundierten, konkreten Ergebnissen f\u00fcr die Umsetzung einer Problemstellung zu kommen und gleichzeitig Schl\u00fcsselkompetenzen wie Selbstorganisation, Teamarbeit, Selbstreflexion, Prozesssensibilit\u00e4t und Kommunikationskompetenz sch\u00e4rft.<\/p>\n<p><strong>Ausgangslage f\u00fcr die Fragestellung<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausgangspunkt unseres Forschungsinteresses ist die Gemengelage unserer Zeit:<\/p>\n<p>Zum einen gibt es Chancen durch Technologien: Sie bieten viele Vorteile und neue M\u00f6glichkeiten abseits der traditionellen Pr\u00e4senzlehre, z.B. Wechsel zwischen Lernorten, die \u00a0M\u00f6glichkeit Studierende w\u00e4hrend eines Auslandsaufenthaltes weiter zu betreuen, Fernstudieng\u00e4nge, Arbeit in internationalen Teams, Vereinbarkeit von Studium und Kinderbetreuung oder Erm\u00f6glichung von Zug\u00e4ngen zu Studium und Bildung f\u00fcr Menschen denen eine Pr\u00e4senz nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p>Sie werden jedoch oft nicht innovativ verwendet und bleiben damit hinter ihren M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck: Ein wirkliches Umdenken in der Herangehensweise der Lehre und die Entwicklung von Schl\u00fcsselkompetenzen und Lernf\u00e4higkeit\u00a0 findet oft nicht statt. Technische M\u00f6glichkeiten werden zu einer Verl\u00e4ngerung oder Verbesserung g\u00e4ngiger frontaler, rezeptiver Lehrmethoden.<\/p>\n<p>Doch was sind die Gr\u00fcnde die eine Innovation der Didaktik \u2013 auch im Bereich des E-learning erforderlich machen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Lernforschung der letzten 50 Jahre l\u00e4sst keinen Zweifel daran, dass Menschen individueller, selbstbestimmter, subjektiver und emotionaler lernen, als dies in frontalen, kognitiven einseitig rezeptiven Lehrmethoden erm\u00f6glicht und gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die F\u00e4higkeit zu Lernen \u2013 d.h. sich selbst Wissen anzueignen, es zu reflektieren, in bestehendes Wissen zu integrieren, Sinnzusammenh\u00e4nge zu bilden, und es wieder anzuwenden, auch transferiert auf \u00e4hnliche Felder und als Kompetenzen f\u00fcr Probleml\u00f6sungen ist die zukunftsweisende Kompetenz sowohl f\u00fcr die Qualifizierung f\u00fcr die Wirtschaft als auch f\u00fcr die Wissenschaft, und damit eine Kernaufgabe von Hochschulen. Sie wird jedoch durch traditionelle Lehr- \/ Lernmethoden wenig bis gar nicht ausgebildet.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Nachfrage aus der Wirtschaft nach Schl\u00fcsselkompetenzen wie selbstst\u00e4ndigem Lernen, Teamf\u00e4higkeit, Innovationsf\u00e4higkeit und Prozessgestaltung aber auch Medienkompetenz und der kompetente Umgang mit Informationen und Wissensmanagement erfordert\u00a0 neben der Vermittlung fachlicher Kenntnissen die Entwicklung dieser Kompetenzprofile. Diese m\u00fcssen in die Lern- und Ausbildungsziele der Hochschule integriert werden.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die heutige Studierendengeneration ist in ihrem Informations- und Kommunikationsverhalten\u00a0 stark durch Anwendung von Technologie und dem Web 2.0 gepr\u00e4gt. Der Umgang mit sozialen Netzwerken ist tief verinnerlicht und spiegelt sich im Umgang mit Lernen und (dem immer schneller ver\u00e4nderlichen) Wissen wieder. Das Lernen au\u00dferhalb des Individuums (z.B. in Communities) und die Vernetzung von Wissensquellen gewinnen immer mehr an Bedeutung.<\/p>\n<p>Daraus ergeben sich neue Herausforderungen f\u00fcr die zeitgem\u00e4\u00dfe Entwicklung von Lehr- und Lernformen, die Modernisierung bestehender Lehre, \u00dcberarbeitung von Pr\u00fcfungsformen, Ver\u00e4nderung und Umgestaltung von Curricula, das Schaffen neuer Studieng\u00e4nge und die weitere Anpassung und Verbesserung der Qualit\u00e4t des Studiums auf die Masse der Studierenden.<\/p>\n<p><strong>Ablauf des Workshops: <\/strong><\/p>\n<p>Der Ablauf war charakterisiert durch Austausch und Dialog in Gruppenarbeit, unterf\u00fcttert mit Impulsvortr\u00e4gen \u00fcber aktuelle Lernforschung und eine Einf\u00fchrung in die Methode POL, sowie einem Anteil Selbststudium f\u00fcr das wir Materialien auf der Lernplattform Moodle zur Verf\u00fcgung gestellt hatten.<\/p>\n<p>Bei den Inputs ging es uns um eine Wissensvermittlung und Sensibilisierung der Teilnehmenden f\u00fcr den neuen Ansatz und eine Innovation der Lehr- und Lernformen an der Hochschule:<\/p>\n<p><strong>Lehrerzentrierung<\/strong>:<\/p>\n<p>Klassische Lehrmethoden fungieren nach dem Prinzip des \u201eN\u00fcrnberger Trichters\u201c. Ein \u00a0aufbereitetes Wissen (des Lehrenden) wird in den Lernenden eingetrichtert. Der Lehrende kann zufrieden sein, wenn er mit dem Stoff durchgekommen ist. Die Frage, ob dieser bei den Lernenden angekommen ist, verarbeitet und gespeichert wurde, ist nicht ausschlaggebend f\u00fcr die Wahl der Methodik.<\/p>\n<p>Ob der Lehrstoff behalten und angewendet werden kann, wird erst f\u00fcr Pr\u00fcfungen relevant. Dort soll das aufgenommene, vorgefertigte, vermittelte Wissens oft nur 1 : 1 wiedergegeben werden. Eigene Denkleistungen oder Probleml\u00f6sungskompetenzen, kreative L\u00f6sungen oder um die Ecke denken, sind meist nicht erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Nach der Wiedergabe ist von dem vorher \u201ereingesch\u00fctteten\u201c Wissen meist nicht mehr viel \u00fcbrig. Der Begriff des \u201eBulimie-Lernens\u201c wurde f\u00fcr diesen Ablauf gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Im Zentrum des Unterrichts steht der Lehrende, nicht jedoch der Lernende mit seinen individuellen Bed\u00fcrfnissen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Lernen als Ein- und Ausatmen<\/strong><\/p>\n<p>Lernen ist jedoch mehr ein ein- und ausatmen, bei dem jeder Schritt der Aufnahme, Verarbeitung und Verankerung, der Wiedergabe und Anwendung und Transfers eine individuelle Verkn\u00fcpfung, Interpretation, F\u00fcllen mit Sinn, Bildern, Emotionen, Ger\u00fcchen und Geschichten darstellt \u2013 in Abh\u00e4ngigkeit von biologischen Anlagen, Vorerfahrungen, Sozialisation, Bildungs- und Wissensstand und Interesse und Motivation f\u00fcr eine Sache. Lernen ist hochindividuell \u2013 und ein hochaktiver Denkvorgang, der mit g\u00e4ngigen einseitig rezeptiven Lehrmethoden nicht nur nicht gef\u00f6rdert, sondern auch beeintr\u00e4chtigt wird. Lernen findet oft TROTZ der Lehre statt \u2013 aber nicht aufgrund dessen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Konsequenzen f\u00fcr die Hochschullehre?\u00a0<\/strong><strong>Vom Lehren zum Lernen \u2013 From Teaching to Learning<\/strong><\/p>\n<p>Statt zu dozieren m\u00fcssen Hochschulen qualifizieren und Kompetenzen ausbilden \u2013 f\u00fcr die Wirtschaft, die Gesellschaft aber auch f\u00fcr den wissenschaftlichen Nachwuchs.<\/p>\n<p>Lehr- \/ Lernformen an der Hochschule m\u00fcssen in ihren Konzepten den aktiven Wissenserwerb und Wissensmanagement und den lebenslangen Ausbau von Kompetenzen in der Kollaboration, der Informationsauswahl und \u2013verwendung ausbilden. Im Prinzip entspricht das dem Kerngedanken der Hochschule \u2013 Ein forschendes Lernen und Vermitteln von Forschungsergebnissen in einem gegenseitigen Denk- und Lernprozess der Studierenden und Professoren.<\/p>\n<p>Mit dem Unterschied der heutigen Herausforderungen und technologischen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong>Eignet sich POL f\u00fcr E-Learning?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beginn der Arbeit mit POL <\/strong><\/p>\n<p>Die Teilnehmenden erhielten, nach der Einf\u00fchrung in die Methode, ihren POL Fall, mit der groben Beschreibung. Und mussten im Folgenden in den definierten Schritten als Gruppe selbst an der Fragestellung arbeiten.<\/p>\n<table width=\"80%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong> POL-Fall: <\/strong>Neue didaktische Methoden<br \/>\nAn unserer Hochschule f\u00fchren wir E-Learning ein und m\u00f6chten darin neue Lehr- und Lernformen, wie z.B. POL integrieren. Es geht uns darum, selbstgesteuertes Lernen der Studierenden und Teamkompetenzen auch im Rahmen des E-Learning zu f\u00f6rdern. Wir m\u00f6chten sicherstellen, dass E-Learning nicht einfach eine andere Form des Frontalunterrichtes ist. Die technischen Rahmenbedingungen an unserer Hochschule sind erstklassig. Wir brauchen uns deshalb dar\u00fcber keine Gedanken zu machen (wie viele Laptops, die Schnelligkeit der Verbindung etc. spielt keine Rolle.)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>(Die Schritte 1-5 fanden am ersten Tag, dem 3.9.2012 statt, der Schritt 6 zwischen den Workshops und 7 und 8 fanden am zweiten Workshoptag (4.9.2012)<\/p>\n<ol>\n<li>Schritt: Verst\u00e4ndnisfragen kl\u00e4ren. z.B. wurde hier die Frage nach der genauen Definition von E-Learning diskutiert<\/li>\n<li>Schritt: Fragestellung sch\u00e4rfen und damit bereits Denkrichtungen, Sackgassen, Unklarheiten und Wissensl\u00fccken zu identifizieren<\/li>\n<li>Schritt: Ideen und Hypothesen sammeln<\/li>\n<li>Schritt: Diese ordnen und zusammenfassen<\/li>\n<li>Schritt: Ein Lernziel formulieren. In Anbetracht der K\u00fcrze der Zeit wurde ein Lernziel vereinbart: Studierenden \u00fcberlegen wie POL als E-Learning an der Hochschule eingef\u00fchrt werden kann.<\/li>\n<li>Schritt: F\u00fcr das Selbststudium, das vom 3.9.2012 auf den 4.9.2012 stattfinden sollte, wurden von uns Materialien zu POL, Lerntypen, mentalen Modellen, Teamphasen und ein Film zu MOOC (Mass open online course) in einen speziell f\u00fcr diesen Workshop eingerichteten Moodle-Kurs gestellt, in dem die Teilnehmer\/innen Zugang hatten.<\/li>\n<li>Schritt: Am n\u00e4chsten Tag ging es im Schritt <strong>Performanz<\/strong>, um das Zusammentragen des Wissens. Im Plenum wurden Schwierigkeiten und Vorstellungen ausgelotet und eine Einigung \u00fcber das weitere Vorgehen erzielt. Mit dem Etherpad titanpad.com und parallel am Metaplan wurden zu den einzelnen POL-Schritten Funktionen, Schwerpunkte und Notwendigkeiten aber auch Probleme diskutiert und die Funktionen f\u00fcr E-Learning Tools festgelegt. Es wurden auch Beispiele genannt. Wichtig war der Gruppe zu definieren, welche Tools mit ihrer Funktion welche Schritte unterst\u00fctzen k\u00f6nnen und ob Arbeitsschritte z.B. von den Kursteilnehmern eines potentiellen E-Learning POL Veranstaltung synchron oder zeitlich unabh\u00e4ngig stattfinden kann. Auch menschliche Bed\u00fcrfnisse nach Kennenlernen, Vertrauen schaffen durch Pr\u00e4senzveranstaltung, wurden ebenso thematisiert wie technische Voraussetzungen oder ein Verhaltenskodex f\u00fcr digitale Arbeit, bzw. Regeln zur Kollaboration und Kooperation online.<\/li>\n<li>Schritt: Die Evaluation wurde aus Zeitgr\u00fcnden in das Abschlussrunde \/Puzzle verlegt.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Ergebnisse der Teilnehmenden und Ergebnisse aus unserer Sicht:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es war ein interessanter und nicht immer einfacher Gruppenprozess, bei dem deutlich wurde, dass neue Lernformen, die auf sehr viel Eigenverantwortung und Aktivit\u00e4t der Teilnehmer\/innen ausgelegt sind, oft auf gro\u00dfe Widerst\u00e4nde st\u00f6\u00dft, es m\u00fchsam sein kann sich in den Prozess zu geben und immer wieder die Aussage auftauchte: \u201ewir dachten Sie (also die Moderatoren) sagen uns wie es geht\u201c oder \u201eich dachte wir bekommen die L\u00f6sung hier von Ihnen&#8230;\u201c.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unser Anspruch war es aber, gerade <strong>nicht<\/strong> die L\u00f6sung zu bieten, sondern mit auf die Reise zu gehen das Themenfeld auszuloten, sich \u00fcber die verschiedenen Annahmen und Ebenen klarer zu werden und anhand des Beispiels POL wirklich \u00fcber die Funktion und Aufgabe der zu w\u00e4hlenden Tools im Klaren zu werden. Die W\u00fcnsche nach mehr Input nahmen wir nat\u00fcrlich auf und reflektierten sie gemeinsam. Denn es macht deutlich wie wir heutige Erwachsene auch sozialisiert sind \u2013 mit frontalen Methoden von der Schule, \u00fcber Hochschule und beruflicher Weiterbildung. Das aufzubrechen ist ein Ringen und ein Prozess des immer wieder voneinander lernens zwischen Dozenten und Teilnehmenden.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zum Ende des Workshops gab es ein aus unserer Sicht gutes Ergebnis, bzw. eine Sammlung von Tools f\u00fcr die jeweiligen Schritte aus denen nun ein individueller POL-Online-Workshop gestaltet werden k\u00f6nnte. Das Ergebnis wurde im titanpad gesammelt und ist <a href=\"http:\/\/titanpad.com\/cuOE9MNKG7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>\u00a0abrufbar.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weiteres Vorgehen: interessant w\u00e4re nun einen POL-Online-Kurs zu gestalten und diesen zu evaluieren. Ebenso w\u00fcnschenswert w\u00e4re ein weiterer Austausch zwischen den Teilnehmenden des Workshops um die seither gemachten Erfahrungen und Reflexionen zu multiplizieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Birgit Weyer \/\u00a0Tanja von Frantzius<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDidaktische Innovationen im Rahmen von E-Learning \u2013 M\u00f6glichkeiten und Grenzen am Beispiel Problem-Orientiertes-Lernen\u201c Ein Forschungsworkshop mit Prof. Dr. Birgit Weyer und Tanja von Frantzius, auf der Tagung \u201eE(r)lernen: Zukunftskonzepte zur Lehre mit den neuen Medien.\u201c Die Frage unseres Workshops war es, ob und wie innovative Lehr- \/ Lernkonzepte auf E-Learning \u00fcbertragbar sind, welche Chancen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":77,"featured_media":16175,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[739,13],"tags":[499,484,500],"class_list":["post-6308","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-didaktik","category-werkzeuge","tag-problemorientiertes-lernen","tag-workshop","tag-zukunftskonzepte-zur-lehre"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/users\/77"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6308"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16636,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6308\/revisions\/16636"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}