

{"id":6576,"date":"2012-12-10T09:05:29","date_gmt":"2012-12-10T07:05:29","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=6576"},"modified":"2018-10-15T18:33:37","modified_gmt":"2018-10-15T16:33:37","slug":"how-to-lehrvideos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/how-to-lehrvideos\/","title":{"rendered":"Kurzes How-To zu Lehrvideos"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/0\/0c\/Microbokeh2.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"130\" \/>Dieser kleine Artikel soll ein Paar Ideen zur Erstellung von Lehrmaterial liefern und st\u00fctzt sich auf der Erfahrung, die unser Elearning Team mit Videotutorials zum gerade aktuellen Moodle 2.3 sammeln konnte.<\/p>\n<p>Ein Blick auf Youtube zeigt schnell, dass es eine F\u00fclle von Tutorials zu der aktuellen Version Moodle 2.3 in deutscher Sprache gibt, doch l\u00e4sst die Qualit\u00e4t zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Ohne die Kollegen schlecht zu machen, da es im \u00f6ffentlichen Bereich oftmals an professionellem Equipment mangelt: der Ton schnarrt, Nebenger\u00e4usche von laufenden L\u00fcftern, gescheiterte Versuche, das Rauschen zu unterdr\u00fccken, die nur noch mehr in digitalem Rauschen und Klirren ausarten. Jedoch eins nach dem anderen.<\/p>\n<p><strong>Auswahl der Technik:<\/strong><br \/>\n<em>Der Rechner<\/em> sollte leistungsstark genug sein, um Videos in entsprechender Aufl\u00f6sung aufzuzeichnen, wozu eigentlich jedes Notebook seit 3-4 Jahren im Stande ist.<\/p>\n<p><em>Entsprechende Software<\/em> zum Abgreifen des Bildschirms ist kostenlos zu bekommen, wobei der Marktf\u00fchrer Camtasia bei gen\u00fcgend gro\u00dfem Budget auf jeden Fall einen Blick wert ist, da es viele kostenlosen Programme in einem vereint.<\/p>\n<p><!--more--> Wer auf Open Source setzen will und beim Erstellen der Videos mehr \u00fcber Codecs, Aufl\u00f6sungen, Bitrates und viele andere wirklich interessante, dem gelegentlichem Nutzer verborgene, technische Gegebenheiten lernen m\u00f6chte &#8211; f\u00e4hrt mit der Combo Audacity zum Aufnehmen der Audiospuren und Hypercam oder CamStudio zum Abgreifen des Bildschirms sehr gut. Abgerundet wird das Paket mit AviDemux oder einem propriet\u00e4rem, mit dem Betriebssystem mitgeliefertem, Videoeditor.<\/p>\n<p>Das wichtigste ist jedoch, ein gutes <em>Mikrofon<\/em> zu benutzen, was sicherlich etwas Geld kostet. Ausreichend gute Mikros f\u00fcr unser Ziel &#8211; gute Aufnahmen in einem geschlossenem, nicht speziell hallged\u00e4mpften Raum zu machen &#8211; gibt es ab ca. 100,- \u20ac ohne St\u00e4nder und Pop-Filter, versteht sich. Das letzte Utensil ist auch sehr zu empfehlen, um st\u00f6rende Ger\u00e4usche bei direktem Luft aussto\u00dfen auf die Membran zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Vor\u00fcberlegungen:<\/strong><br \/>\nWas man eigentlich mit dem Video erreichen m\u00f6chte ist immer wieder eine Frage, die man sich w\u00e4hrend der Vorbereitung stellt. Soll das Video f\u00fcr Studenten ausgelegt sein, also kurz den Loginvorgang und Kursnavigation beschreiben, oder soll es eine Serie von Lehrvideos f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte zur Kurseinrichtung oder Administration sein?<br \/>\nAuch sollte man auf dem jeweiligem Produktivsystem arbeiten, um unn\u00f6tige Irritationen durch die letzten Schliffe der Systemadministratoren und Webmaster zu vermeiden, auch wenn es hei\u00dft, dass sich an einem Testsystem nichts ver\u00e4ndern wird &#8211; es ist eher selten der Fall :).<\/p>\n<p><strong>Umsetzung:<\/strong><br \/>\nIn unserem Fall geschah die Umsetzung in mehreren Schritten, die mit Koordinationsaufwand verbunden waren, da jedes Teil von einem oder mehreren Mitarbeitern gemacht wurden.<\/p>\n<p><em>Ein gut ausformuliertes Script<\/em> ist einfach unersetzbar, damit man sich beim Einsprechen auf die Intonation und Aussprache konzentrieren kann und keine unangenehmen Br\u00fcche im Redefluss entstehen. In unserem Fall konnten wir auf bereits vorbereitete, f\u00fcr unsere Zwecke leicht modifizierte Dokumentationen zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p><em>Die Aufnahmen des Bildschirms<\/em> erfolgen dann am besten mit Hilfe einer Maus, damit die Bewegungen auf dem Bildschirm nicht zu hektisch sind. Zu viele Sorgen um die F\u00fchrung des Cursors sollte man sich nicht machen, da wir dem Betrachter das Gef\u00fchl vermitteln m\u00f6chten, von einem realen Menschen durch die Lektion gef\u00fchrt zu werden, was ja auch vollkommen zutrifft.<\/p>\n<p><em>Soundaufnahmen<\/em> erfordern die meiste Konzentration und wurden im letzten Schritt, separat gemacht. Unsere Wahl fiel auf eine weiche, jedoch bestimmte weibliche Stimme.<\/p>\n<p><em>Die Zusammenf\u00fchrung und Nachbearbeitung<\/em> sind nun der letzte Feinschliff. Dazu geh\u00f6ren ein kleines Intro, das aus dem Logo der Hochschule gebastelt\u00a0 wurdeund die Synchronisierung der Stimme und der Bilder. Letzteres verlangt zugegebenerma\u00dfen etwas \u00dcbung mit einem Videoeditor ab &#8211; und wir sind fast fertig.<\/p>\n<p><em>Die Positionierung der Videos<\/em> auf einer Videoplattform sollte sicherlich wohl\u00fcberlegt sein, repr\u00e4sentieren diese doch die Hochschule zu einem gewissen Grad.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Schluss ist nur noch zu sagen, dass dieses How-To keinerlei Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit stellt, da Videoerstellung &#8211; auch wenn man es nicht glauben mag &#8211; eine kreative Arbeit ist, die ohne einen Fahrplan und Beachtung einiger technischer Details schnell unangenehm werden kann. Betrachten Sie es bitte lieber als eine Grundstruktur, auf der vielleicht ihr n\u00e4chstes Videolehrprojekt aufgebaut werden kann. Ein Profi muss man dazu nicht sein &#8211; in unserem Fall hatte, au\u00dfer der Sprecherin, keiner Erfahrungen mit Videotutorials und doch haben wir es ganz gut hinbekommen. \ud83d\ude42<br \/>\nVielleicht gibt es einfachere Methoden, qualitativ hochwertige Videos zu erstellen, vielleicht k\u00f6nnte man auch andere Software dazu verwenden, die leistungsst\u00e4rker oder einfacher zu bedienen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser kleine Artikel soll ein Paar Ideen zur Erstellung von Lehrmaterial liefern und st\u00fctzt sich auf der Erfahrung, die unser Elearning Team mit Videotutorials zum gerade aktuellen Moodle 2.3 sammeln konnte. 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