

{"id":7966,"date":"2013-09-09T10:54:50","date_gmt":"2013-09-09T08:54:50","guid":{"rendered":"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/?p=7966"},"modified":"2018-10-15T18:07:55","modified_gmt":"2018-10-15T16:07:55","slug":"elearning-zwischen-vision-und-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/elearning-zwischen-vision-und-alltag\/","title":{"rendered":"eLearning zwischen Vision und Alltag"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7985\" title=\"GMW_logo\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/elerner\/wp-content\/uploads_elerner\/2013\/09\/GMW_logo.png\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"84\" \/>\u2026 so lautete der Titel der diesj\u00e4hrigen Jahrestagung der Gesellschaft f\u00fcr Medien in der Wissenschaft, deren Gastgeber bei sch\u00f6nstem Wetter die Goethe Universit\u00e4t Frankfurt am Main war.<\/p>\n<p>Was sind nun die Visionen und was ist gelebter Alltag im eLearning an Universit\u00e4ten und Hochschulen? Trendthema in diesem Jahr sind ganz klar die MOOCs. Zu den Massive Open Online Courses gab es einen PreConference Workshop, mehrere Vortr\u00e4ge und Poster. Es wurde diskutiert, welche Potentiale dieses Format f\u00fcr die Hochschulen bietet und welchen didaktischen Herausforderungen sich die Anbieter von MOOCs stellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Tagung wurde er\u00f6ffnet mit einer Keynote von Dr. Larry Johnson vom <a href=\"http:\/\/www.nmc.org\/about\/board-directors\/larry-johnson-chief-executive-officer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">New Media Consortium (NMC)<\/a>, Mitherausgeber des <a href=\"http:\/\/www.nmc.org\/horizon-project\/horizon-reports\/horizon-report-higher-ed-edition\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Horizon Reports<\/a>. Er pr\u00e4sentierte in seinem lebendigen Vortrag die Ergebnisse der aktuellen Horizon Studie. Demnach, und das best\u00e4tigt den Eindruck auch auf dieser Tagung, besch\u00e4ftigen sich die eLearning Akteure aktuell mit MOOCs, Mobile Apps und Tablet Computing sowie didaktischen Methoden wie <a href=\" http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/2012\/11\/30\/das-lerner-selbst-starken-durch-aktives-plenum-und-flipped-classroom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flipped Classroom<\/a>. F\u00fcr die kommenden Jahre werden nach Ansicht des Konsortiums Themen wie Augmented Reality, <a href=\"http:\/\/elearning.hwr-berlin.de\/blog\/2012\/11\/18\/gamification\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Games and Gamification<\/a>, The Internet of Things und Learning Analytics in den Fokus r\u00fccken.<\/p>\n<p>Die Themen \u201emobile Applikationen\u201c und \u201etablet computing\u201c wurden, ganz im Sinne von Horizon, ebenfalls in mehreren Beitr\u00e4gen aufgegriffen. Die Universit\u00e4t Augsburg hat im Rahmen ihrer <a href=\"http:\/\/www.imb-uni-augsburg.de\/mediendidaktik\/projekt-unipad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UniPAd Studie<\/a> untersucht, inwieweit die Nutzung mobiler Ger\u00e4te Einfluss auf die Gestaltung von formellen und informellen Lernumgebungen hat und welche neuen didaktischen Ideen sich hierbei verwirklichen lassen. Hierf\u00fcr wurden iPads an Studierende zur Exploration der tats\u00e4chlichen Nutzung dieser Ger\u00e4te ausgegeben. <!--more Weiterlesen--> Erste Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Tablets eher zur Kl\u00e4rung studien-organisatorischer Fragen genutzt wurden. F\u00fcr das bewusste Lernen im engeren Sinne spielte das IPad eine eher untergeordnete Rolle. Ob das an fehlenden didaktischen Ans\u00e4tzen liegt, wird in der Fortf\u00fchrung der Studie untersucht. Problematisiert wurde in dem Zusammenhang auch die unzureichende Explikation des Begriffs \u201ePers\u00f6nliche Lernumgebung\u201c (zum Begriff der <a href=\" http:\/\/de.slideshare.net\/ibuchem\/definitions-of-personal-learning-environment-ple-4029277\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PLE<\/a>). Es lohnt sich die Studie weiter zu verfolgen.<\/p>\n<p>An der <a href=\" http:\/\/www.ethz.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ETH Z\u00fcrich<\/a> wurde eine App mit dem Namen <a href=\" http:\/\/www.eduapp.ethz.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EduApp<\/a> entwickelt, um Aufmerksamkeit und Interaktion in Vorlesungen zu verbessern. Hierf\u00fcr waren bereits so genannte Clickersysteme (classroom response systems) als Hardwarevariante im Einsatz, was jedoch teuer und logistisch kompliziert war. F\u00fcr eine App Entwicklung sprachen die \u00dcberlegungen, Smartphones zu nutzen, die die Studierenden sowieso stets mitf\u00fchren und die gleichzeitige Integration weiterer Services zu erm\u00f6glichen. Die entwickelte App, die optisch ansprechend aussieht, enth\u00e4lt vier Funktionsbereiche: Information zum Stundenplan, Navigation am Campus (Raumplanung mit GPS Funktion), Clicker und zwei kursbasierte Feedbackkan\u00e4le, mit denen auf microblogging Ebene R\u00fcckmeldung gegeben werden kann.\u00a0 Die App steht als IOS und Android App zur Verf\u00fcgung, gro\u00dfe Teile des Quellcodes sind offen, so dass die App von anderen Hochschulen angepasst verwendet und weiterentwickelt werden kann.<\/p>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt m\u00f6chte ich lassen, dass in diesem Jahr der Medieneinsatz und der Einfluss von eLearning in die Forschungslandschaft und\u00a0 damit auch die M\u00f6glichkeiten von verst\u00e4rkter Verzahnung der Bereiche Forschung und Lehre diskutiert wurden. So gab es beispielsweise einen interessanten Beitrag von <a href=\" http:\/\/www.gmw-online.de\/about\/vorstand\/dr-eva-seiler-schiedt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. Eva Seiler Schiedt<\/a> von der Universit\u00e4t Z\u00fcrich zum Thema \u201eDigitale Medien als Br\u00fccken zwischen Forschung und Lehre\u201c, in dem auch Ergebnisse des PreConference Workshops aufgegriffen wurden.<\/p>\n<p>Auch das <a href=\"http:\/\/barcamptools.eu\/gmw2013\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Educamp Format<\/a> hielt Einzug in das GMW Programm und so ergaben sich spontane Sessions zu Themen, die vor Ort zusammengetragen wurden.<\/p>\n<p>Es gab weitere interessante Beitr\u00e4ge, von denen ich zwei herausgreifen und in gesonderten Artikeln mehr Platz einr\u00e4umen m\u00f6chte. Das ist zum einen die Methode der \u201eFootprints of Emergence\u201c, die es Lehrenden und Lernenden gleicherma\u00dfen erm\u00f6glicht, Lernprozesse strukturiert zu erfassen und zu evaluieren. Zum anderen m\u00f6chte ich eine weitere App \u201eMobiDics\u201c vorstellen, die einen didaktischen Methodenkasten f\u00fcr Lehrende enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich festhalten, dass <a href=\" http:\/\/www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">studiumdigitale<\/a> \u2013 das eLearning Center der Uni Frankfurt \u2013 ein sehr guter Gastgeber war. Die Konferenz war kurzweilig, spannend und es gab gen\u00fcgend Raum und Zeit, um auch zwischen den Programmpunkten untereinander ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Die Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen auf den <a href=\"http:\/\/gmw2013.de\/beitrage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GMW Tagungsseiten<\/a>\u00a0 abgerufen werden. Die meisten Aufzeichnungen sind inzwischen auch <a title=\"zu den Aufzeichnungen\" href=\"http:\/\/electure.uni-frankfurt.de\/index.php?cat=2&amp;sem=7&amp;videolist=542\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">online<\/a>.<\/p>\n<p>Katja Drasdo<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzende Links:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/TheNMCHorizonProject\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.facebook.com\/TheNMCHorizonProject<\/a><br \/>\nTwitter: #NMCHz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 so lautete der Titel der diesj\u00e4hrigen Jahrestagung der Gesellschaft f\u00fcr Medien in der Wissenschaft, deren Gastgeber bei sch\u00f6nstem Wetter die Goethe Universit\u00e4t Frankfurt am Main war. Was sind nun die Visionen und was ist gelebter Alltag im eLearning an Universit\u00e4ten und Hochschulen? Trendthema in diesem Jahr sind ganz klar die MOOCs. 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