Begrüßung neuer Lehrbeauftragter am 27.04.2017

Die neuen Lehrbeauftragten an der HWR Berlin sind sehr herzlich zur zentralen Begrüßungs- und Informationsveranstaltung am Donnerstag, 27.04.2017 ab 18:00 Uhr am Campus Schöneberg eingeladen. Der Vizepräsident für Lehre und Qualitätssicherung, Prof. Marcel Kuhlmey, und das ZaQ – Zentrum für akademische Qualitätssicherung und –entwicklung begrüßen alle Lehrbeauftragten, die seit April 2017 oder seit Oktober 2016 an der HWR Berlin lehren. Bei der Veranstaltung erfahren die Lehrbeauftragten, welche Weiterbildungsmöglichkeiten sie an der HWR Berlin sowie am Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL) haben, wie die Lehrveranstaltungsevaluation abläuft und mit welchen Instrumenten sie E-Learning an der HWR Berlin umsetzen können. Darüber hinaus bietet der Abend natürlich die Gelegenheit des gegenseitigen Kennenlernens und der Vernetzung.

Das Programm steht hier zum Download bereit:

Programm Begruessung neuer Lehrbeauftragter 27. April 2017 (PDF)

 

Lehre an der HWR Berlin – Studierendenbefragung 2015/16 und Erfahrungen aus der Praxis

Am 19. Januar luden Prof. Marcel Kuhlmey, Vizepräsident für Lehre und Qualitätssicherung, und das ZaQ – Zentrum für akademische Qualitätssicherung und -entwicklung die Lehrenden und Studierenden zum Dialog über „gute Lehre“ ein.

Die vorgestellten Ergebnisse der Studierendenbefragung 2015/16 kommentierte Jan-Ulrik Heydorn vom Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (ASta). Auf einen theoretischen Exkurs in lernpsychologische Konzepte und Rahmenbedingungen der Studiengangsgestaltung folgten Beispiele für Lehrinnovationen an der HWR Berlin: Beim interdisziplinären Planspiel Unternehmenskauf hatten Studierende unter Anleitung von Prof. Dr. Solveig Reißig-Thust (FB1) eine Unternehmensübernahme vorbereitet. Mit der Methode des Problemorientierten Lernens (POL) hatte Prof. Dr. Weyer (FB2) ihre Studierenden angeregt, anhand von Praxisfällen Strategien des Human Resource Managements beim Eintritt in neue Märkte zu entwickeln. Die teilnehmenden Studierenden hatten beide Lehr-Lern-Methoden sehr positiv bewertet, da sie realitätsnahe Fragestellungen eigenständig bearbeiten und dabei berufsrelevante Kompetenzen ausbauen konnten.

Für detaillierten Einblick in die Ergebnisse der Studierendenbefragung wenden Sie sich bitte an Olga Prieb (Telefon: -1571; E-Mail: olga.prieb@hwr-berlin.de)

Download
Zusammenfassung: Lernen – Gestaltungsbedingungen und wissenschaftliche Konzepte (PDF)

Kurzbericht: HWR-Studierendenbefragung 2015/16, Fokus Neue Lehr- und Lernformen (PDF)

Frischzelle in der Lehrveranstaltung Besteuerung und Supply Chain Management

Ein Erfahrungsbericht von Prof. Dr. Wojciech Stiller und Prof. Dr. Dmitry Ivanov (beide FB1)

Grundlegendes zum Kurs

Der Kurs stellt eine Verknüpfung von zwei Vertiefungsmodulen im Bachelorstudiengang (Umsatzsteuer und Supply Chain Management) dar und wurde im Teamteaching durchgeführt.

Interdisziplinäre Fallstudie

Neben der Intensivierung des Teamteachings bestand die Innovation in der Durchführung einer interdisziplinären Fallstudie.
Die Studierenden waren gefordert, sich das Wissen aus dem jeweils anderen Vertiefungsmodul anzueignen, um die Lösung der Fallstudie aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten zu können.

Ablauf

Die Studierenden haben zunächst das für die Lösung der interdisziplinären Fallstudie (zum Konsignationslager) das Wissen aus dem jeweils anderen (als Vertiefungsmodul nicht gewählten) Bereich vermittelt bekommen. Hierbei legten die Dozenten Wert auf die Schnittstellen der beiden Vertiefungsmodule. Bemerkenswert ist, dass die gemeinsamen Themen der beiden Vertiefungsmodule im Studium kaum wahrgenommen werden. Die Kombination von beiden Tätigkeitsfeldern kommt bei den Studenten äußerst selten vor.
Nach der Wissensermittlung wurden die Teilnehmer beider Kurse zusammengefügt und in interdisziplinäre Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe musste die interdisziplinäre Fallstudie lösen und ihre Ergebnisse präsentieren. Darüber hinaus wurde ein online Quiz (Kahoot) durchgeführt, in dem die Gruppen Fragen aus beiden Modulen beantwortet haben.

Ergebnisse

Die Studierenden haben ihre Kompetenzen um interdisziplinäre Inhalte erweitert, die einen starken Bezug zu dem gewählten Tätigkeitsfeld aufweisen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer/innen von der Arbeit in einer interdisziplinären Gruppe profitiert. Einige Studenten und Studentinnen haben für ihre Bachelorarbeit ein interdisziplinäres Thema (zu den beiden Vertiefungsmodulen) identifiziert.

Scrum im Praxisprojekt – eine Frischzelle zur Einführung agiler Projektarbeit

Ein Erfahrungsbericht zur Einführung der agilen Projektmanagementmethode Scrum zur Entwicklung eines realen Prototyps „Online Zeiterfassungsbogen“ in Teamarbeit (im Auftrag vom ITDZ Berlin) von Prof. Dr. Margarita Elkina (FB 3)

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projekt“  sollen die Studierenden unter der moderierenden Anleitung der Dozentin/des Dozenten eine unter einem Rahmenthema stehende, wissenschaftliche oder praktische Frage oder Aufgabenstellung selbständig analysieren und Lösungsvorschläge ausarbeiten. Dabei sollen sie die typischen Aufgaben und Herausforderungen der Projektdurchführungs- und Projektabschlussphase kennen lernen, sowie die dem gewählten Themengebiet entsprechende, aus vorangegangenen Modulen bekannten wissenschaftlichen Kenntnisse praktisch einsetzen. Im Studiengang „Verwaltungsinformatik“ wird als Projektziel oft die Entwicklung neuer Software im Rahmen der Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung gesetzt.

In den meisten Fällen werden die Themen von Lehrenden vorgeschlagen. Obwohl die Themen üblicherweise einen praktischen Bezug aufweisen, fehlt den Studierenden dennoch der persönliche Bezug zu den Auftraggebern und Anwendern. Daher werden die Ergebnisse der Projektarbeit in Form eines Berichtes vorgelegt, anschließend jedoch aber nicht weiterverwendet, obwohl sie eine aktuelle praktische Bedeutung haben. Aus diesem Grund verfolgen viele Studierende nur den Modul-Leistungsnachweis als Ziel.

Seit Jahren besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem  Studiengang „Verwaltungsinformatik“  und dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin, das die Berliner Behörden beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik unterstützt und dafür umfassende IT-Dienstleistungen bereit stellt. Diese Kooperation sichert einen hohen Praxisbezug und die Nutzung modernster Technologien in der Lehre. Um diese Zusammenarbeit zu intensivieren und den Studierenden das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Mitarbeit, Kenntnisse und Engagement gefragt sind, habe ich mich für die Durchführung dieses Vorhabens entschieden.

Der neue didaktische Ansatz des Vorhabens besteht darin, die Projektarbeit zusammen mit dem ITDZ zu starten, ein aktuelles vom ITDZ vorgegebenes Thema zu bearbeiten und die Ergebnisse in die Praxis zu integrieren. Dabei lernen die Studierenden ein „zu allgemein“ definiertes Thema zu spezifizieren und eine reale Zielgruppe zu identifizieren. Da es in der Praxis üblicherweise nicht nur eine einzige „richtige“ Problemlösung gibt, sollen die Studierenden verschiedene Lösungseinsätze untersuchen, die Anforderungen der End-Benutzer prüfen und in der Lage sein, die Verantwortung für die Projektergebnisse zu übernehmen.

Die Aufgabe, die uns das ITDZ vorgeschlagen hat, war die Entwicklung einer webbasierten Anwendung (Prototyp) für die Visualisierung eines Online-Gleitzeitbogens. Für dieses Thema war es notwendig, die rechtlichen Rahmenbedingungen (Dienstvereinbarungen, Tarifverträge, Bestimmungen zum Datenschutzrecht und Barrierefreiheit) und die technischen Voraussetzungen zu eruieren, um eine Webapplikation zur Erfassung der Arbeitszeiten angemessen zu verwirklichen. Als agiles Projektmanagementvorgehen wurde die Scrum-Methode gewählt, in deren Mittelpunkt das selbstorganisierte Entwicklerteam steht. Es trägt die Verantwortung dafür, dass am Ende eines bestimmten Zeitabschnitts „Sprint“ (ca. 4 Wochen) alle geplanten Aufgaben erledigt sind und die vereinbarte Qualität eingehalten wird. Die/Der Lehrende soll zunächst das Team an Scrum heranbringen und ist dafür verantwortlich,  dass ein Zusammenwachsen des Teams gelingt. Solch eine Vorgehensweise fordert die Motivation,  Aktivität und Effizienz der Team-Mitarbeiter.

Jede(r ) Studierende soll sich in verschieden Rollen des Projektmanagements ausprobieren und die Teamfähigkeit stärken. Beim Scrum-Modell sind drei Rollen definiert: Product-Owner, Scrum-Master und Entwicklungsteam. Da die Rolle des Product-Owner vom Mitarbeiter des ITDZ und mir übernommen wurde, konnten sich die Studierenden abwechselnd  in die restlichen Rollen einarbeiten. So am Ende des Projekts konnte  jedes Team-Mitglied  sicher und kompetent die  Aufgaben von einem Moderator, Protokollant, Aufgabenplaner, Berichterstatter, Tester usw. erledigen. Die „Estimation Meetings“ und „Sprint-Review“ fanden in regelmäßigen Zeitabschnitten statt. Dabei wurde geprüft, ob die für diesen Zeitabschnitt geplanten Aufgaben termingerecht erledigt und getestet  wurden.  Die entwickelten Funktionalitäten wurden vom Product-Owner geprüft und begutachtet.  Und es wurde besprochen was als Nächstes zu tun ist.

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Abbildung 1 Software-Prototyp „Online-Gleitzeitbogen“

Die Ergebnisse dieses Vorhabens kann man kurz so zusammenfassen:

  • Alle Studierende waren engagiert und durch Eigeninitiative die Teilaufgaben rechtzeitig übernommen haben.
  • Das Ziel des Projektes -Entwicklung eines Software-Prototyps- wurde erreicht.
  • Aus dem Projektbericht der Studierenden: „Das Projekt hat die Möglichkeit eröffnet, die Stärken der einzelnen Projektteammitglieder zu fördern und Spezialisierungen herauszukristallisieren. Für viele Mitglieder des Projektteams war es zudem das erste Projekt, welches sie in diesem Ausmaß durchgeführt haben. Dank des neu kennengelernten Vorgehensmodells Scrum wurde eine Strukturierung des Projekts sichergestellt, was ohne das Maß an Projektmanagement sicherlich sehr schwierig geworden wäre.“
  • Die Scrum-Methode kann und wird auch für die nächsten Projektarbeiten angewendet werden.

 

Frischzelle: Ein interdisziplinäres Studienprojekt

Erfahrungsbericht von Patrick Opl und Robert Rehberg

  1. Projekttitel

Welche Auswirkungen hat die erhöhte Migration mit Blick auf den demografischen Wandel auf die kriminal- und verkehrspräventive Ausrichtung der Polizei?

  1. Projektbeschreibung

a) Allgemeine Beschreibung

Die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa resp. in Deutschland stellt sowohl die Polizei als auch andere Behörden mit Sicherheitsaufgaben vor neue Herausforderungen. Eine Lösung dieser anspruchsvollen Aufgabe bedingt nicht nur den Ausbau bzw. die ständige Anpassung effektiver Strategien an die Kriminalitätsentwicklung, sondern auch die Implementierung von neuen Ideen/ Vorgehensweisen im Präventionsbereich. In diesem Projekt erfolgte eine Verknüpfung von Teilinhalten aus dem Asyl- und Ausländerrecht (Migration und Auswirkung auf den demografischen Wandel; gesellschaftliche und soziologische Ansätze zur Asylpolitik; praxisorientierte Asylverfahrensdarstellung) sowie Verkehrslehre (Verhaltensweisen von Risikogruppen im Straßenverkehr sowie Unfallgeschehen mit u.a. Geflüchteten). Neben der Grundlagenvermittlung stand die Entwicklung neuer Präventionsansätze für die Geflüchtetenintegration im Alltag – aber auch in Verbindung mit aktuellen Kriminalitätsschwerpunkten – im Fokus. Vor dem Hintergrund der herkunftsbedingten Sprachbarrieren der Geflüchteten und der damit einhergehenden Hemmnisse und Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltagslebens wurde die Erarbeitung piktografischer Darstellungen forciert.
Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen sollte dieses Projekt auch der Weiterentwicklung von sozialen Schlüsselkompetenzen (Präsentationsfähigkeit, selbstständige Aufgabenbearbeitung, Stärkung der Teamfähigkeit) dienlich sein. Hierbei fand der didaktische Ansatz „Lernen durch Lehren“ Anwendung. Dazu wird die Methodik „Stamm- und Expertengruppen“ genutzt, mithilfe derer die Studenten selbstständig Wissen mittels Lehrunterlagen aufnehmen (Anforderungsbereich 1), dieses gegenseitig durch Präsentationen vermitteln (Anforderungsbereich 2) und anschließend in die polizeiliche Praxis transferieren (Anforderungsbereich 3) sollten.

b) Neues im Gegensatz zur vorherigen Lehrpraxis

Neu an diesem Ansatz waren – neben der Interdisziplinarität – die selbstständige Aufgabenbewältigung und der semesterübergreifende Ansatz. Die Studierenden bearbeiten in eigener Verantwortung die Aufgabenstellung, entwickeln innerhalb einer kurzen Zeit eine Präsentationsgrundlage, präsentieren und vermitteln die Ergebnisse den anderen Stammgruppenmitgliedern und erarbeiten im Ergebnis einen praxistauglichen Präventionsansatz zur Problematik der Geflüchtetenintegration.  Als Lehrende nahmen wir hierbei die Rolle eines Moderators/ Hilfestellers ein und gewährleisteten einen vergleichbaren Qualitätsstandard in allen Gruppen.

c) Schwerpunktsetzung/ Ziel

Neben der erwähnten Interdisziplinarität und des hohen Eigenanteils der Studierenden an der Lösungsfindung ist durch die konzentrierte Problemorientierung beabsichtigt, den Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis zu erleichtern. Den Studierenden soll der Mehrwert ihres zuvor erworbenen Wissens für ihren zukünftigen Beruf vermittelt werden. Durch die Lehrmethode „Lernen durch Lehren“ (Stamm- und Expertengruppen), der hohe Eigenanteile immanent sind, sollten die Studierenden in besonderem Maße motiviert und in ihrer Kommunikationskompetenz geschult werden.

  1. Lernziel/ Richtziel

 a) Sach- und fachbezogene Ziele Verkehrslehre

Die Studierenden sind in der Lage, wirksame Verkehrssicherheitsarbeit (Schwerpunkt Education) zu leisten, indem sie die hierfür relevanten rechtlichen und soziologischen Problemstellungen erfassen und daraus praxisnahe Präventionsansätze ableiten.

b) Sach- und fachbezogene Ziele Ausländerrecht

Die Studierenden wurden mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen im Rahmen der demografischen Entwicklung konfrontiert und im Umgang mit ihren Auswirkungen sensibilisiert, um ein den Berufsalltag förderndes Bewusstsein der Objektivität zu schaffen. Flankierend erhielten sie Einblick in die integrationspolitischen Strukturen und Gelegenheit, die Inklusionserfordernisse perspektivisch zu betrachten.

c) Methodenziel

  • Die Studierenden sind in der Lage, selbstständig Aufgabenstellungen zu bearbeiten, diese weiterzuentwickeln und in die polizeiliche Praxis zu implementieren.
  • Die Studierenden können durch selbstständige Aufgabenzuweisung komplexe Sachverhalte analysieren sowie eine Präsentationsgrundlage entwickeln.
  • Die Studierenden eignen sich Wissensinhalte durch das KonzeptLernen durch Lehren“
  • Förderung des selbstgesteuerten Lernens
  • Steigerung der Präsentationsfähigkeit durch selbsterarbeitete Vorträge
  • Die Studierenden können Präsentationsgrundlagen (Flipchart, elektronische Präsentationsmedien) erarbeiten und präsentieren.
  • Die Studierenden können Statistiken auswerten und interpretieren und diese auf die jeweiligen Sachverhalte übertragen.

d) Sozial- kommunikative Lernziele

  • die Studierenden sollen durch den Wissensaustausch unter Anwendung gruppendynamischer Methoden und Prozesse ihre Kommunikationsfähigkeit steigern.
  • Die Studierenden sind in der Lage, komplexe Sachverhalte vor einer größeren Menschengruppe zu präsentieren.
  • Förderung von Selbst-/ und Zeitmanagement innerhalb der Gruppe
  • Wissenstransfer/ -austausch durch semesterübergreifende Lehrveranstaltung
  1. Projektablauf

a) Vorbereitung

Zur Thesenbewältigung erfolgte ein mehrmaliger Austausch zwischen den Lehrenden, um gezielt gewählte Aufgabenstellungen zu erarbeiten, welche als Grundlage für die Studierenden dienlich waren. Das war notwendig, um den angesetzten Zeitansatz von 8 SWS zu bewältigen. Die Wahl der Themen erfolgte auf Grundlage des in den Lehrveranstaltungen zu vermittelnden Wissens. Ziel war es, dass in der Lehrveranstaltung zu vermittelnden Wissen in eine praxisorientierte Aufgabe durch eine neue Lehrmethode „Lernen durch Lehren“ zu implementieren.
Im Rahmen der konsensorientierten Entscheidungsfindung einigte man sich folgende Themen:

  • Kennzeichen des demografischen Wandels und die Folgen seiner Verschiebungen
  • Gesellschaftliche Veränderungsprozesse und ihre Auswirkungen im Rahmen des demografischen Übergangs auf die Kriminalitätslage
  • Definition des Integrationsgedankens und seine Anforderungen an die gesellschaftliche Inklusion der Zugezogenen
  • Illustration der staatspolitischen Integrationsstruktur Berlins in ihren Grundzügen unter Berücksichtigung rechtlicher Gesichtspunkte
  • Zusammenhang zwischen allgemeiner Kriminalität und Verkehrsdelinquenz
  • Risikogruppen Junge Erwachsene (18- bis 24-Jährige) im Straßenverkehr: die sieben risikoreichsten Jahre
  • Risikogruppe Kinder im Straßenverkehr

b) Methodische und zeitliche Planung

Im Zuge der Verbindung von den genannten Lehrveranstaltungen (Verkehrslehre und Ausländerrecht) erfolgte eine Zusammenlegung von zwei Studiengruppen von jeweils ca. 30 Studierenden. Die Studiengruppe des Faches Ausländerrecht befand sich im vierten Semester des dualen Bachelor-Studienganges „Gehobener Polizeivollzugsdienst“. Die vorliegende Altersstruktur der Studierenden (zwischen 19 und 26 Jahren) forcierte ein heterogenes Wissen der Projektteilnehmer. Der Kurs bestand größtenteils (ca. 80 Prozent) aus männlichen Studierenden.

Die andere Studiengruppe des Faches Verkehrssoziologie befand sich im sechsten Semester des gleichen Studiengangs. Die dortige Altersstruktur variierte zwischen 20 und 28 Jahren. Dort lag der Anteil der männlichen Studierenden bei etwa 75 Prozent.

Aufgrund der maximal zu erwartenden 60 Projektteilnehmer wurden sieben zu bearbeitende Themengebieten (s.o.) festgelegt, um die Methodik „Stamm- und Expertengruppen“ umsetzen zu können. Für die Durchführung dieser Lehrmethode war elementar, dass in jeder der sieben Stammgruppen (jeweils ein Themenfeld) sieben Studierende zugeordnet waren (= mindestens 49 Studierende zur Umsetzung notwendig). Hintergrund hierfür ist, dass jeder Studierende eines der oben aufgeführten Themen auszuwählen  und anschließend  dieses in der Expertengruppe mit den Experten der anderen Stammgruppen zu bearbeiten hatte. Gemeinsam und eigenständig erarbeiteten sodann die aus den jeweiligen Stammgruppen „entsendeten“ Teilnehmer in ihren nun selbst gewählten themenabhängigen Expertengruppen eine Präsentationsgrundlage für das selbstständige Lehren in ihren Stammgruppen. Nach der Fertigstellung der Präsentationsgrundlage (Zeitansatz 90 Minuten) erfolgt die Rückkehr der Experten in ihre jeweiligen Stammgruppen. Anschließend rotieren die in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung zurückgekehrten Stammgruppen zwischen den jeweiligen Präsentationen/ Expertentische. Jetzt präsentiert jedes Stammgruppenmitglied als Experte (10 Minuten Zeit) sein Thema innerhalb seiner Stammgruppe, um die anderen Stammgruppenteilnehmer auf den gleichen Wissenstand zu bringen. Für diese Phase der Wissensvermittlung der 7 Themenfelder wurde ein Zeitansatz von 70 Minuten gewählt.

Nachdem die Lehrrotation abgeschlossen war, sollten die Studierenden in ihren jeweiligen Stammgruppen die zweite Aufgabe, den Wissenstransfer, bewältigen mit dem Ziel, sich auf ein Themenfeld – Verkehr- oder Kriminalprävention (optional integrativer Ansatz beider Themenfelder) – festzulegen und ein Präventionsansatz in Form eines Piktogramms zu erstellen. Hierfür standen 90 Minuten zur Verfügung. Anschließend erfolgte eine Kurzpräsentation der Ergebnisse (jeweils 10 Minuten) vor dem großen Plenum (alle Projektteilnehmer). Falls mehr als 49 Studierende an diesem Lehrmodell teilnehmen, können diese als „Zeitwächter“ oder für die Dokumentation eingesetzt werden. Um eine einheitliche Ergebnisdarstellung i.Z.m. den Piktogrammen zu erreichen, wurde durch die Studierenden ein „Beipackzettel“[1] zu den Ergebnissen gefertigt. Im Anschluss der Ergebnisdarstellung wurde mittels „Pikto-Award“ durch die Teilnehmenden das beste Arbeitsergebnis gekürt.

Für die Wissensvermittlung der Experten war folgende Rotation zugrunde zu legen:

ojin

[1] Nach „Schema X“, bei dem die Felder Zielgruppe, Anwendungsbereich, Wirkung(en) sowie Risiko/-en vorgegeben waren.

c) Durchführung

Das Lehrinnovationsprojekt fand am 11.07.2016 von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie am 21.07.2016 von 14:00 bis 18:00 Uhr an der HWR Berlin statt. Dazu wurde jeweils ein großer Lehrraum zur Verfügung gestellt. Zu Beginn erfolgte eine kurze Inhalts- und Ablauferläuterung des Projekts mit anschließender Stammgruppenfestlegung. Die Zusammensetzung der Stammgruppen wurde mithilfe eines Losverfahrens (Ziehen von 7×7 Zahlen) bestimmt. Infolge von Krankheitsausfällen beschränkte sich die Teilnehmerzahl für das Projekt auf die erforderlichen 49 Teilnehmer. Anschließend wurden die Themenfelder, wie in der Planung angedacht, in den Expertengruppen bearbeitet und nach Rückkehr in den Stammgruppen gegenseitig gelehrt. Danach erfolgten die Bearbeitung der Transferaufgabe und die Präsentation der Ergebnisse vor dem Plenum.

5. Ergebnispräsentation

Bei der Präsentation der Ergebnisse vor dem Plenum konnte erfreulich festgestellt werden, dass trotz freier Themenauswahl ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verkehrs- und Kriminalprävention in der Ergebnisdarstellung erkennbar war. Einige Ergebnisse waren sogar von einem integrativen Ansatz, also die Verbindung von Verkehrs- und Kriminalprävention, geprägt. Nachfolgend sind Auszüge der Ergebnisse gezeigt:

a) Präsentationsgrundlagen für das gegenseitige Lehren in den Stammgruppen

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b) Präsentationsgrundlage für die Vorstellung vor dem Plenum

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6. Evaluation

Um das Projekt nachhaltig zu evaluieren, einigte man sich im Vorfeld der Veranstaltungen auf 9 Fragen, die die Studierenden im Anschluss an das Projekt beantworten sollten. Sodann wurden die Fragen über invote.de, einem kostenlosen Online-Evaluationswerkzeug für Dozenten zur Durchführung von Live-Umfragen, eingestellt.

Unter anderem sollte untersucht werden, wie sich die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gestaltete, inwieweit die Wissensvermittlung und -aufnahme etwaiger Lehrinhalte durch das Konzept „Lernen durch Lehren“ gelang und inwieweit der zeitliche Ansatz für die Projektdurchführung ausreichend war.

Folgende Fragen haben die Studierenden beantwortet:

  • Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit mit Studierenden des vierten bzw. sechsten Semesters?
  • Haben die ausgewählten Themen und das dazugehörige Material Ihr Interesse geweckt?
  • Wie beurteilen Sie die Art und Weise der Wissensvermittlung durch die Methode „Lernen durch Lehren“?
  • Konnten Sie sich neue Wissensinhalte durch dieses Projekt erschließen?
  • War die Zeit für die zu bearbeitenden Aufgabestellungen ausreichend?
  • Wie empfanden Sie den Ablauf bzw. die Struktur des Projektes?
  • War der zeitliche Rahmen des Projektes ausreichend?
  • Würden Sie wieder an einem solchen Projekt teilnehmen?
  • Haben Sie Anmerkungen zum Prozessablauf bzw. Verbesserungsvorschläge? (Offene Antwortmöglichkeit)

Die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe bewertete die Mehrheit der Studierenden als sehr gut bis gut. Wie nachfolgend aufgezeigt, wird somit die Aufgabenbewältigung im Kollektiv unter den Studierenden trotz erschwerter Bedingungen wie unterschiedliche Interessenschwerpunkte und Vorkenntnisse als positiv empfunden:

5

Die Methode „Lernen durch Lehren“, die in diesem Projekt als Wissensvermittlung dienen sollte, bewerteten die Studierenden wie folgt:

6

Die Auswertung zeigt deutlich, dass bei fast 60% der Studierenden die Methode zur Wissensaneignung als gut bzw. sehr gut beurteilt wurde. Der Ablauf und die Struktur des Projektes waren im Gesamtergebnis mit 64% (5% sehr gut; 59% gut) positiv bewertet worden.

8. Resümee

Der zeitlich angesetzte Rahmen für die zu bearbeitenden Aufgabenstellungen sowie der Ablauf und die Struktur des gesamten Projektes entsprachen größtenteils den vorangestellten Planungen. Insbesondere scheint erfreulich, dass uns eine positive Rückmeldung über die angewandte Methodik „Lernen durch Lehren“ erreichte. Die Studierenden äußerten nicht nur vereinzelt, dass die Vermischung der unterschiedlichen Semester über den fachlichen Mehrwert hinaus auch einen effektiven Wissens- und Erfahrungsaustausch erziele. Allerdings ist eine Optimierung des Zeitansatzes in der zweiten Veranstaltung erforderlich, da für die Präsentation der Piktogramme teilweise der geplante Zeitansatz von 10 Minuten nicht benötigt wurde. Überdies übten die Studierenden hinsichtlich des den Dialog hemmenden Klangteppichs, der infolge der erforderlichen Diskurse im Rahmen der Aufgabenbewältigung kaum beeinflussbar war, Kritik. Bei einer erneuten Veranstaltung sollten die Stamm-/ Expertengruppen auf mehrere Räume aufgeteilt werden, um den akustischen Hintergrund zu optimieren.

9. Nachhaltigkeit/ Verzahnung mit der Praxis

Fokus der Lehrveranstaltung lag primär auf die interdisziplinäre Verzahnung von zwei Lehrbereiche sowie eine neue Entwicklung von Ideen für die polizeiliche Praxis im Bereich der Präventionsarbeit. Um eine zielgerichtete Verknüpfung von Theorie und Praxis zu erreichen, wäre es sinnvoll, die Ergebnisse bzw. die Ideen der Veranstaltung weiterzuentwickeln und durch Präsentationsmedien wie Roll-Ups oder Informationstischen (mit Präsentationsmöglichkeit) im Täglichen Dienst der Polizei Berlin nutzbar zu machen. Die erarbeiteten Ergebnisse in Form von Piktogrammen können weitgefächert eingesetzt werden. Dazu bieten sich im Bereich der Verkehrs- und Kriminalprävention die Schulen, Verkehrsschulen sowie Unterkünfte für Geflüchtete an.

Neues BZHL-Programm

Das Berliner Zentrum für Hochschullehre hat sein aktuelles Weiterbildungsprogramm für das Wintersemester 2016-2017 veröffentlicht.

Alle Angebote finden Sie in der Broschüre BZHL-Programm Wintersemester 16-17

Und auf der Website des BZHL http://www.bzhl.tu-berlin.de/

Im Veranstaltungs-Programm finden Sie wieder ein umfangreiches Workshop-Angebot rund um die Lehre. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen unter dem folgenden Link https://moodle.bzhl.tu-berlin.de/ im Kurs „Workshop-Anmeldung – Chronologische Übersicht aller Workshops“ freigeschaltet. Die Anmeldung erfolgt ONLINE und ist verbindlich. Sie erhalten spätestens am folgenden Werktag eine Bestätigung Ihrer Anmeldung per E-Mail.

Als Ansprechpartner steht Ihnen Jan Rebentisch zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Das BZHL ist eine gemeinsame Einrichtung der 13 öffentlichen Berliner Hochschulen und des Berliner Senats. Das Angebot steht ausschließlich Lehrenden der Mitgliedshochschulen zur Verfügung. Wir bitten Sie, bei Ihrer Anmeldung Ihre Hochschulzugehörigkeit sowie den Fachbereich anzugeben/zu bestätigen und dabei entweder den Link auf Ihre Hochschulwebsite oder den Titel einer aktuellen Lehrveranstaltung zu nennen. Vielen Dank im Voraus. Bitte beachten Sie auch, dass für die Workshops für Lehrende einzelner Hochschulen besondere Zulassungsbeschränkungen gelten.

 

 

Freiräume, Feedback und Leistungserwartung – wie die Verknüpfung gelingen kann

Am Dienstag den 21. Juni 2016 fanden die 12. Intercampus Werkstattgespräche statt. Diesmal beschäftigten wir uns mit der Frage wie ein didaktisches Setting dazu beitragen kann, ein konstruktives, arbeitsames Lehr- und Lernklima entstehen zu lassen, in dem sich Studierende in ihrer Selbstlernzeit wirklich vorbereiten, bessere Anknüpfungspunkte für den Stoff erhalten, sich mit ihren Entwicklungsfeldern beschäftigen und ein motivierendes Feedback erhalten. Wie also kann die Verbindung zwischen Freiräumen und Präsenzlehre verbessert werden?

Prof. Dr. Erwin Amann, vom Lehrstuhl Mikroökonomik und Studiengangsleiter für VWL der Universität Duisburg Essen, stellte uns sein Good Practice Beispiel vor, dass die Verknüpfung von Selbststudium und klassischen Präsenzphasen mit Selbstlernangeboten auf einer intelligenten Online-Lernplattform (JACK) sowie semesterbegleitenden Testaten und Feedback unterstützt.

Seine Präsentation finden Sie hier: Digitale Lernformen Intercampus Amann

Prof. Dr. Amann verfolgt mit seinem Ansatz die Ziele, die Studierenden zu aktivieren, ihre Problemlösungskompetenz, kritische Reflexionsfähigkeit sowie Weiterlesen

Nächstes Good Practice Forum am BZHL

Gute Lehre sichtbar machen! Das ist ein gemeinsames Motto des Berliner Zentrums für Hochschullehre (BZHL) und des HWR-Projekts „Neue Lehr- und Lernformen“.

Unter diesem Motto findet auch das nächste Goode Practice Forum des BZHL, am 22.06.2016 von 17-20h statt.

Neben einem Impulsvortrag von Dr. Elke Bosse, von der Universität Hamburg zum Thema „Gelingendes Studieren – wie kann die Lehre dazu beitragen?“ gibt es wieder einen Marktplatz der Lehrprojekte, mit innovativen Ideen aus verschiedenen Hochschulen. Für die HWR wird Prof. Dr. Alexander Tsipoulanidis an den Start gehen.

Nähere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer: BZHL Good-Practice-Forum

Bitte melden Sie sich unter bzhl@vp.tu-berlin.de zur Veranstaltung an.

Weitere Informationen über das BZHL und seine Angebote finden Sie unter https://www.bzhl.tu-berlin.de/

Viel Spaß,

Ihre Tanja von Frantzius
Projektkoordinatorin „Neue Lehr- und Lernformen“

Das Beste aus zwei Welten – Verzahnung im Blended Learning

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte Sie auf einen Artikel von Stefanie Quade aufmerksam machen, der die Verzahnung von online und offline Elementen der Lehre fokussiert.

Stefanie Quade und Prof. Dr. Birgit Felden von der HWR Berlin, geben Einblicke in ihre Erfahrungen.

http://blog.hwr-berlin.de/elerner/2016/04/25/die-verzahnung-von-onlineoffline-blended-learning-in-der-praxis/

11. Intercampus Werkstattgespräche

Am 14.4.2016 fanden am Campus Lichtenberg der HWR Berlin, die 11. Intercampus Werkstattgesprächen statt.

Prof. Dr. Beatrix Dietz und Frauke Fuhrmann (beide FB 1) gaben Einblicke in ihre Erfahrungen mit der Umstellung auf studierendenzentrierten, aktivierenden Unterricht, mit den Methoden Informationsverarbeitungsansatz (Aufnahme und Anwendung von Wissen), Gruppen-Coaching, Problem-based-Learning und Team-based-learning sowie der Erprobung neuer Prüfungsformen, in der Lehrveranstaltung „Produkt- und Vertriebsmanagement“. Die Innovation erfolgte im Rahmen der Ausschreibung „Frischzellen – Innovation der Hochschullehre durch Teamteaching“.

Den Vortrag finden Sie hier: Vortrag Frischzelle_140416-Dietz-Fuhrmann

Was sind die Werkstattgespräche?

Die Intercampus Werkstattgespräche fanden zum ersten Mal im Juni 2012 an der HWR Berlin statt, um einen inspirierenden inter- und transdisziplinären Austausch zwischen allen Lehrenden an den verschiedenen Fachbereichen und Standorten der HWR zu fördern.

Das Format der „Werkstatt“ möchte einen Raum schaffen, für einen offenen Dialog, für „lautes Nachdenken“ und Zuhören, für Experimentieren, Skizzieren und Weiterentwickeln von Ideen und Konzepten rund um Lehre, und somit auch das kollegiale Lernen fördern.

Zu den Veranstaltungen, die immer unter einem Schwerpunktthema im Gesamtzusammenhang Lehre und Lernen, stehen, werden abwechselnd interne und externe Experten und Lehrende eingeladen, die Forschungsergebnisse, Projekte und Konzepte sowie Fragen aus ihrer Lehr- und Forschungspraxis vorstellen und Erfahrungen zu teilen.

Studierende in der Intercampus Werkstatt

Diesmal bekamen wir, zum ersten Mal und ziemlich spontan, Besuch von einer Gruppe Studierender. Wir hatten im Vorfeld die Idee, den am Donnerstag stattfindenden Kurs von Prof. Weyer einzuladen, um auch die Studierendenperspektive auf Innovationen in der Lehre in die Diskussion mit einzubeziehen. Aus verschiedenen Gründen schien es aber so, dass dieses Vorhaben zum Termin nicht klappen würde. Das die Studierenden dann doch noch kamen war für alle eine Überraschung. Die Diskussion im Anschluss an den Vortrag wurde damit sehr belebt.

Zwar richten sich die Intercampus Werkstattgespräche überwiegend an Lehrende und didaktische Mitarbeiter/innen der HWR Berlin. Doch die Frage wie wir Studierende in den Dialog miteinbeziehen können und sie zu Partnern für die Weiterentwicklung der Lehre gewinnen können treibt uns weiter um.

Zumindest dieser Kurs versicherte, dass sie an einem Gespräch und an diesem Format interessiert wären, wenn auch zu etwas anderen Themen. Wir denken also über ein Format für den statusgruppenübergreifenden Dialog nach.