

{"id":774,"date":"2016-02-22T17:33:24","date_gmt":"2016-02-22T15:33:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/?p=774"},"modified":"2018-07-16T10:38:28","modified_gmt":"2018-07-16T08:38:28","slug":"forschung-fuer-die-sinne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/forschung-fuer-die-sinne\/","title":{"rendered":"Forschung f\u00fcr die Sinne"},"content":{"rendered":"<p>Die HWR Berlin \u201enimmt ihren Forschungsauftrag ernst\u201c \u2013 so ist es nicht nur im Leitbild festgehalten, vielmehr zeichnet sich die Hochschule tats\u00e4chlich durch intensive und vielf\u00e4ltige <a href=\"http:\/\/www.hwr-berlin.de\/forschung\/\">Forschung<\/a> in allen f\u00fcnf Fachbereichen aus. Gute Forschung allein ist jedoch noch nicht alles. Auch der Transfer in die Gesellschaft ist von gro\u00dfer Bedeutung. Forschungsthemen sollen in die \u00d6ffentlichkeit gelangen, um neben Wissenschaftler\/innen auch andere Zielgruppen anzusprechen. Gleichzeitig stellt sich allerdings die Frage nach der passenden Pr\u00e4sentationsweise. Wie kann Forschung interessant vermittelt werden? Wie kann man mit einem theoretischen und eher \u201etrockenen\u201c Thema auch Studierende ansprechen und begeistern? Dazu wurde in den letzten Jahren das Konzept des Science Match entwickelt und mit der Zeit immer popul\u00e4rer.<\/p>\n<div id=\"attachment_778\" style=\"width: 412px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/19-8030.jpg\" rel=\"attachment wp-att-778\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-778\" class=\" wp-image-778\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/19-8030.jpg\" alt=\"Das Publikum bewertet jeden Vortrag mit Punkten zwischen 1 und 10\" width=\"402\" height=\"268\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-778\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 HWR Berlin, Hallatscheck<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit dem Science Match wurde ein Weg gefunden Forschung greifbar zu machen. Es ist eine innovative und moderne Form Wissenschaft zu pr\u00e4sentieren, welcher sich auch die HWR im Rahmen des Forschungsforums bedient hat. Dieses Jahr stand das Science Match unter dem Motto \u201eDigitale Transformation \u2013 Herausforderung f\u00fcr die Hochschule\u201c<\/p>\n<p>In f\u00fcnf Minuten pro Match stellten insgesamt sechs Professor\/innen der HWR ihre Forschung vor. Nach jedem Vortrag hatte das Publikum, bestehend aus Lehrenden und Studierenden, zwei Minuten Zeit die Vortragenden zu bewerten. Gruppenweise wurde \u00fcber die Pr\u00e4sentationen diskutiert und nach den Kriterien wissenschaftlicher Inhalt, Unterhaltungswert und Verst\u00e4ndlichkeit Punkte zwischen 1 und 10 vergeben. Dabei stand jedoch nicht der Wettbewerb, sondern der Austausch mit dem Nachbarn bzw. der Nachbarin \u00fcber die vorgestellte Forschung im Vordergrund.<\/p>\n<div id=\"attachment_776\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/19-8060.jpg\" rel=\"attachment wp-att-776\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-776\" class=\" wp-image-776\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/19-8060.jpg\" alt=\"Prof. Dr. Alexander Tsipoulanidis verdeutlicht mit einem Griff in die Werkzeugkiste seine Forschung \" width=\"350\" height=\"233\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-776\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 HWR Berlin, Hallatscheck<\/p><\/div>\n<p>Prof. Dr. Alexander Tsipoulanidis machte beispielsweise theoretische Inhalte zum Thema\u201eLean Thinking Supply Chain &amp; Operational Excellence in digitaler Transformation\u201c mit einem Griff in die Werkzeugkiste praktisch anschaubar.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Rainer Rumpel begann seinen Vortrag damit, dass er dem Publikum zwei verschieden lange Streichh\u00f6lzer zeigte und fragte: \u201eWelches ist das l\u00e4ngere? Was kann man eigentlich messen?\u201c. Sein Vortrag besch\u00e4ftigte sich mit dem Thema wie man die G\u00fcte von Managementsystemen f\u00fcr Informationssicherheit misst. Eine \u00dcbersicht aller Vortragenden ist <a href=\"http:\/\/www.hwr-berlin.de\/aktuelles\/neuigkeiten\/einzelansicht\/science-meets-slam-an-der-hwr-berlin\/\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen Wissenschaft greifbarer und erfahrbarer machen und Lust auf Forschung wecken\u201c, erkl\u00e4rt Stefanie Quade, wissenschaftliche Mitarbeiterin der HWR, die das Event umgesetzt und moderiert hat. Im Vergleich zur klassischen Pr\u00e4sentation hat die Form des Science Match den Vorteil, dass es unterhaltsamer und verst\u00e4ndlicher ist. Beim Publikum werden Emotionen geweckt, was es leichter macht, die Zuh\u00f6rer anzusprechen und zu begeistern. Bereits aus der Lernpsychologie wei\u00df man, dass man mit Beispielhaftigkeit und Anschaulichkeit besser und l\u00e4nger zuh\u00f6ren kann. Auch die Gestaltung des Events hebt sich von einer herk\u00f6mmlichen wissenschaftlichen Pr\u00e4sentation ab. Als sch\u00f6ner Abschluss des Forschungsforums fand das Science Match in einer Theateratmosph\u00e4re mit indirekter Beleuchtung statt. Von einer Graphic Recorderin wurden alle Vortr\u00e4ge live auf einem Poster visualisiert, um auch hier die Forschungsthemen noch mal anders darzustellen und das Publikum auf eine weitere Weise anzusprechen.<\/p>\n<div id=\"attachment_777\" style=\"width: 278px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/19-8072.jpg\" rel=\"attachment wp-att-777\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-777\" class=\" wp-image-777\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/19-8072.jpg\" alt=\"Eine Graphic Recorderin hat die Vortr\u00e4ge live festgehalten\" width=\"268\" height=\"402\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-777\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 HWR Berlin, Hallatscheck<\/p><\/div>\n<p>Auch der Tagesspiegel hat letztes Jahr im Oktober ein Digital Science Match veranstaltet. Dabei waren 100 Digitalexperten\/innen auf der B\u00fchne, von denen zw\u00f6lf von der HWR Berlin waren. Die HWR griff das Thema auf, und sechs der Teilnehmer pr\u00e4sentierten ihren Vortrag wieder beim Science Match der HWR. Die Vortr\u00e4ge der Tagesspiegel-Veranstaltung sind <a href=\"http:\/\/science-match.tagesspiegel.de\/2015\/referenten\">hier<\/a> zu sehen.<\/p>\n<p>\u201eAndere Veranstaltungen k\u00f6nnen sich an diesem Format ein Beispiel nehmen, manches ein bisschen innovativer und kreativer zu gestalten. So kann man auch Studierende begeistern und binden\u201c berichtet Benjamin Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungsinstitut f\u00fcr \u00f6ffentliche und private Sicherheit der HWR Berlin.<\/p>\n<p>Die Initiatorin Prof. Dr. Friederike Maier, Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Forschung, beschreibt die Veranstaltung abschlie\u00dfend als eine gute Form, Wissenschaft anders zu pr\u00e4sentieren. Es sei eine Form, die uns herausfordere, weil die \u00dcbereinstimmung von Wissenschaftlichkeit, Verst\u00e4ndlichkeit und Unterhaltung nicht ganz einfach sei. Auch in der Zukunft soll dieses Format beibehalten und weiterentwickelt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die HWR Berlin \u201enimmt ihren Forschungsauftrag ernst\u201c \u2013 so ist es nicht nur im Leitbild festgehalten, vielmehr zeichnet sich die Hochschule tats\u00e4chlich durch intensive und vielf\u00e4ltige Forschung in allen f\u00fcnf Fachbereichen aus. 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