

{"id":836,"date":"2016-05-13T16:08:06","date_gmt":"2016-05-13T14:08:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/?p=836"},"modified":"2018-07-16T10:35:01","modified_gmt":"2018-07-16T08:35:01","slug":"dual-und-international","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/dual-und-international\/","title":{"rendered":"Dual und international"},"content":{"rendered":"<p>Internationalit\u00e4t wird an der HWR Berlin gro\u00df geschrieben. In ihren \u00fcber 150 aktiven Partnerschaften kooperiert die Hochschule mit Universit\u00e4ten aus der ganzen Welt. Die M\u00f6glichkeiten, die Studierende, Lehrende und Mitarbeiter\/innen haben, ein oder mehrere Semester im Ausland zu verbringen, zeichnen die HWR aus. \u201eWir leben Internationalit\u00e4t\u201c, hei\u00dft es entsprechend auch im Leitbild. Lebendiger Austausch und die F\u00f6rderung von interkulturellen Kompetenzen und Sprachkenntnissen sind von besonderer Bedeutung. Auch vor dem dualen Studium macht diese Austausch- und Willkommenskultur nicht Halt.<!--more--><\/p>\n<p>Das schon seit \u00fcber zwanzig Jahren am Fachbereich 2 bestehende duale Studium ist gepr\u00e4gt von einer starken Praxis- und Theorievernetzung. Das Studium verl\u00e4uft in enger Abstimmung und Kooperation mit den Unternehmen, in denen die Studierenden im dreimonatigen Rhythmus die Praxisphasen absolvieren. Neben der Vermittlung von theoretischen Studieninhalten werden die dual Studierenden so auf die Berufswelt vorbereitet, dass sie nach Beendigung ihres Studiums unmittelbar auf dem Arbeitsmarkt verf\u00fcgbar sind. Um sie auch gut auf eine globalisierte Welt vorzubereiten, ist Internationalit\u00e4t im Fachbereich 2 zunehmend ein wichtiges Thema.<\/p>\n<div id=\"attachment_846\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/P1000518.jpg\" rel=\"attachment wp-att-846\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-846\" class=\"wp-image-846\" src=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/P1000518.jpg\" alt=\"Gaststudierende, die im Rahmen des Programms &quot;Berlin Study Plus&quot; an der HWR waren. \" width=\"480\" height=\"452\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-846\" class=\"wp-caption-text\">Gaststudierende, die im Rahmen des Programms &#8222;Berlin Study Plus&#8220; an der HWR waren. \u00a9 HWR Berlin<\/p><\/div>\n<p>\u201eDie Internationalisierung des Fachbereichs 2 l\u00e4uft momentan auf drei S\u00e4ulen.\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Harald Glei\u00dfner, Erster Vizepr\u00e4sident der HWR, zust\u00e4ndig f\u00fcr Forschung und Internationales, und bis vor kurzem Dekan des Fachbereichs Duales Studium:<\/p>\n<ul>\n<li>Mit dem Programm \u201aBerlin Study Plus\u2019 k\u00f6nnen ausl\u00e4ndische Studierende im Fachbereich 2 seit mehreren Jahren ein bis zwei Semester an der HWR studieren. W\u00e4hrenddessen besuchen sie englischsprachige Lehrveranstaltungen und absolvieren zudem ein sechsw\u00f6chiges Praktikum. \u201eDas Programm ist eine gute Mischung von Studium und Anwendung des Gelernten im echten Leben. In Irland gibt es diese M\u00f6glichkeit nicht.\u201c, erz\u00e4hlt Karel Aija aus Irland, der mit dem Programm \u201aBerlin Study Plus\u2019 zwei Semester an der HWR ist.<\/li>\n<li>Ein weiteres internationales Angebot ist der vollst\u00e4ndig englischsprachige Studiengang \u201aBusiness Administration \/ Logistics and Transportation\u2019. \u201eHier haben wir in der Vergangenheit sehr viele Gaststudierende aufgenommen.\u201c, berichtet Harald Glei\u00dfner.<\/li>\n<li>Daneben bietet auch der Studiengang \u201aInternational Business Administration\u2019 teilweise englischsprachige Lehrveranstaltungen, die auch von ausl\u00e4ndischen Studierenden besucht werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eViele unserer Partnerunternehmen sind \u201aGlobal Player\u2019. Von daher \u00f6ffnen wir das Angebot nicht nur f\u00fcr Studierende, sondern auch f\u00fcr die Unternehmen, die weltweit vertreten sind.\u201c, so Prof. Glei\u00dfner. Die Gaststudierenden k\u00f6nnen einen Beitrag zu den internationalen Aktivit\u00e4ten liefern. In Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels in Deutschland profitieren die Betriebe zus\u00e4tzlich von ausl\u00e4ndischen Praktikant\/innen. So zeigt sich, dass die Internationalisierung in diesem Bereich von gro\u00dfer Bedeutung ist, auch wenn der Fachbereich 2, gerade wegen des besonderen Studienmodells, bei der Umsetzung vor einigen Herausforderungen stand.<\/p>\n<p>Aufgrund der engen Kombination von Theorie und Praxis im dualen Studium erfordert die \u00d6ffnung des Angebots f\u00fcr Gaststudierende einen gewissen organisatorischen Aufwand gegen\u00fcber sonstigen Bachelorstudieng\u00e4ngen. \u201eEine Herausforderung ist es, f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Studierenden Pl\u00e4tze f\u00fcr die Praxisphase zu finden.\u201c, berichtet Harald Glei\u00dfner. In der Regel sprechen sie kein oder wenig Deutsch, sodass nur Unternehmen infrage kommen, in denen Englisch gesprochen wird, oder deutschsprachige Unternehmen, die sich dazu bereiterkl\u00e4ren, englischsprachige Studierende aufzunehmen. \u201eHier kommt man relativ schnell an Grenzen. Die Sprachbarriere wird eine Herausforderung bleiben.\u201c, so Glei\u00dfner. Diese Erfahrung haben auch die Gaststudierenden gemacht. \u201eEs war schwierig einen passenden Praktikumsplatz zu finden, wo Englisch gesprochen wird\u201c, erz\u00e4hlt Karel Aija. Er hat seine Praxisphase letztendlich in einem deutschsprachigen Betrieb gemacht. \u201eAuf Englisch zu studieren und das Praktikum auf Deutsch zu absolvieren, war eine Herausforderung\u201c. Die HWR bietet f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Studierenden Deutschkurse an, aber den Berufsalltag auf Deutsch zu meistern bleibt schwierig.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz ist die Internationalisierung im Gange und w\u00e4chst mit einzelnen Projekten: Im Studiengang \u201aBusiness Administration \/ Logistics and Transportation\u2019 haben Studierende zusammen mit zwei weiteren Studiengruppen der Hochschulen in Br\u00fcssel und Kattowitz eine Fallstudie durchgef\u00fchrt. F\u00fcr drei Tage sind sie alle in Berlin zusammengekommen und haben in gemischten Gruppen an der L\u00f6sung des Projekts gearbeitet. In den folgenden Jahren wird das Treffen im Wechsel in Br\u00fcssel und in Kattowitz stattfinden. \u201eDas ist eine fabelhafte Variante des Austauschs und der internationalen Zusammenarbeit.\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Glei\u00dfner. Im Studiengang \u201aBusiness Administration \/ Logistics and Transportation\u2019 sind ferner eine ganze Reihe an ausl\u00e4ndischen Gastdozent\/innen vertreten, die mit Blockveranstaltungen fest im Curriculum integriert sind.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die deutschen dual Studierenden gibt es die M\u00f6glichkeit eines Studien- oder Praxissemesters im Ausland. Bei dem Studiensemester k\u00f6nnen sie auf s\u00e4mtliche Auslandsangebote der HWR zugreifen, vorausgesetzt der Ausbildungspartner stimmt zu. Geht es um ein Praxissemester im Ausland, so wird das von den kooperierenden Unternehmen in eigener Zust\u00e4ndigkeit organisiert. Meist werden ausgew\u00e4hlte Studierende in den Praxisphasen in die ausl\u00e4ndischen Niederlassungen des Unternehmens entsandt.<\/p>\n<p>Selbst wenn die dual Studierenden nicht ins Ausland gehen, werden ihre interkulturellen Kompetenzen durch ein zunehmend internationaler werdendes Studienklima gef\u00f6rdert. Sie erleben Haltungen und Arbeitseinstellungen anderer Kulturen. \u201eDas schon im Studium zu lernen ist eine gute Vorbereitung f\u00fcr den sp\u00e4teren beruflichen Einsatz, insbesondere auf dem internationalen Markt\u201c, so Glei\u00dfner. Hierzu tragen auch das Arbeitsklima und der Kontakt unter den Studierenden bei. \u201eDer Kontakt zu den deutschen Studierenden war hervorragend. Es war mir eine Ehre, mit so offenen Menschen zusammen zu studieren und zu arbeiten.\u201c, berichtet Karel Aija.<\/p>\n<p>In die Zukunft blickend, h\u00e4lt Harald Glei\u00dfner die Internationalit\u00e4t im dualen Studium noch f\u00fcr ausbauf\u00e4hig. \u201eVor allem der Anteil an ausl\u00e4ndischen Studierenden und die Regelm\u00e4\u00dfigkeit, mit der unsere Studierenden ins Ausland gehen, kann noch gesteigert werden\u201c, erkl\u00e4rt er. Au\u00dferdem stecken die administrativen Abl\u00e4ufe noch in den Kinderschuhen.\u00a0Dies kann auch Ashana McEvoy aus Australien aus ihren Erfahrungen berichten. Sie ist mit dem Programm \u201aBerlin Study Plus\u2019 f\u00fcr zwei Semester an der HWR. \u201eKommunikation und Organisation sind verbesserungsf\u00e4hig, vor allem in Bezug auf die Koordination von Studien- und Unternehmensaktivit\u00e4ten\u201c, erz\u00e4hlt sie. Prof. Glei\u00dfner sieht die Internationalisierung des Fachbereichs 2 insgesamt auf einem guten Weg. Im Sinne des Leitbildes der Hochschule wird so n\u00e4mlich nicht nur Internationalit\u00e4t gelebt, sondern auch praxisorientiertes Lernen gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationalit\u00e4t wird an der HWR Berlin gro\u00df geschrieben. In ihren \u00fcber 150 aktiven Partnerschaften kooperiert die Hochschule mit Universit\u00e4ten aus der ganzen Welt. Die M\u00f6glichkeiten, die Studierende, Lehrende und Mitarbeiter\/innen haben, ein oder mehrere Semester im Ausland zu verbringen, zeichnen &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/dual-und-international\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[90,168],"tags":[138,142,145,143,57,144],"class_list":["post-836","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-goodpractice","category-umsetzung","tag-austausch","tag-duales-studium","tag-fachbereich-2","tag-interkulturalitaet","tag-internationalitaet","tag-praxisorientiertes-lernen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=836"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":849,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/836\/revisions\/849"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hwr-berlin.de\/leitbild\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}