Zur Rentnerpolitik in Deutschland: Demographie und Demokratie als Herausforderungen oder von einer quantitativen Mehrheit zu einer qualitativen Mehrheit?

Vorschau

Prolog zum Sinn des Lebens

Mit 30 Oscar-Nominierungen, 17 erhaltenen Auszeichnungen und weltweiten Einspielergebnissen von mehr als 2,9 Milliarden US-Dollar gilt die Filmtrilogie von „Der Herr der Ringe“ als die erfolgreichste Fantasy-Reihe aller Zeiten. Regisseur Peter Jackson gelang es den Roman von John Ronald Reuel Tolkien aus dem 20. Jahrhundert mit aufwendigen Effekten, herausragenden Kameraführungen und namhaften Akteuren neu aufleben zu lassen und auch im 21. Jahrhundert einem breiten Publikum nahezubringen. Sowohl Roman als auch Romanverfilmung durchziehen vor allem zwei Themen: Altern und Tod.

Aber warum altern wir, warum sterben wir? Warum ist uns laut Bibel nur eine Altersspanne von 70 Jahren, maximal 80 Jahren zugewiesen worden und nicht viel länger? Und warum altern Spezies mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten? [1] 

Johann Wolfgang Goethe assoziierte die Natur einmal mit einem Schauspiel: ″Ihr Schauspiel ist immer neu, weil sie immer neue Zuschauer schafft. Leben ist ihre schönste Erfindung, und der Tod ist ihr Kunstgriff, viel Leben zu haben.“ [2] Für Leben verlangt sie nach biologischen Theorien jedoch eine Gegenleistung und diese Gegenleistung ist Fortpflanzung. Ist die Fortpflanzung nicht länger gegeben, investiert die Natur auch nicht länger in ein Lebewesen. [3] Es altert, erkrankt und stirbt. Dies lässt den Gedanken an ein programmiertes Altern, eine Art innere Uhr hervorrufen, die bei allen Spezies unterschiedlich eingestellt ist. Oftmals wird ihre Existenz darin begründet, dass die zahlreichen Folgen des Alterns bei verschiedenen Individuen einer Spezies alle mehr oder weniger zur selben Zeit auftreten. [4]

Fadenwürmer leben in der Regel nicht länger als drei Wochen, Mammutbäume können dagegen mehrere tausend Jahre alt werden. Nur wenige warmblütige Tiere schaffen es, ein Alter von mehr als 70 Jahren zu erreichen. Zu diesen Auserwählten gehören u.a. Elefanten.

Abb. 1: Elefant als Sinnbild

Getreu dem Motto: je älter, desto besser.

Elefanten, als größte Landsäugetiere auf unserer Erde werden in verschiedenen Kulturen als Sinnbild für Weisheit und ein langes Leben verehrt. Durchaus können sie ein Alter von mehr als 80 Jahren erreichen. Sie leben in Sozialverbänden, in denen die Herdenältesten das Sagen haben. Vornehmlich wird eine Elefantenherde von einer reifen Leitkuh angeführt. Weisheit kommt bei Elefanten mit dem Alter und damit profitiert die gesamte Herde von den langjährigen Erfahrungen und Erkenntnissen ihrer Matriarchin bspw. beim Einschätzen von Gefahrenpotenzialen. Die Leitkuh kann für eine Elefantenherde überlebenswichtig sein, weshalb ihre Autorität auch nur in den seltensten Fällen angezweifelt wird.

In vielerlei Hinsicht sind sich Elefanten und Menschen sehr ähnlich. Sie leben in komplexen Netzwerken, nach strikten Sozialnormen und vor allem in ihren Lebensstadien unterscheiden sie sich kaum voneinander. Erst mit einem Alter von 20 Jahren sind Elefanten ausgewachsen, zwischen 20 und 30 Jahren gelten sie als junge Erwachsene und hinsichtlich ihrer Langlebigkeit können sie es ohne Weiteres mit den Menschen aufnehmen.

Psalm 90,10: ″Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe […]; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.“

Seit jener Zeit, als verkündet wurde, dass unsere Lebensspanne nur 70 Jahre, maximal 80 Jahre beträgt, haben es tatsächlich nur wenige von uns geschafft, auch nur halb so lang zu leben. [5] Aufgrund von Krankheiten, Hungerkatastrophen und Kriegen starben Menschen zumeist noch vor ihrer laut Bibel zugemessenen Zeit – allein im 14. Jahrhundert noch ehe sie ein Alter von 40 Jahren erreichten. Zu den großen Errungenschaften aus modernen Zeiten gehört jedoch eine sukzessive Erhöhung der Lebenserwartung. Durch gesunde Ernährung und medizinische Versorgung sowie verbesserte Hygiene und soziale Fürsorge einhergehend mit einem allgemein steigenden Wohlstand wird uns mehr Zeit zum Leben geschenkt.

Fragestellungen im Blog

Zwei zentralen Fragen wird sich im Folgenden gewidmet:

  • Wie lange noch können wir, werden wir, in der Lage sein dem Alter und dem Tod, Schicksale, die alle Spezies teilen, zu entkommen?
  • Welche politischen Konsequenzen ergeben sich aus einer alternden Gesellschaft?

Aus beiden Fragen sind Folgefragen konzipiert, denen separat nachgegangen wird. Dabei werden u.a. Autoren wie Aybrey de GreyFrank Schirrmacher und Wolfgang Gründinger zitiert. Jeder von ihnen vertritt seine eigene geniale wie auch umstrittene Theorie zum Alter und zum Tod. Der Sozialforscher Frank Schirrmacher prophezeit in seinem polemischen Werk „Das Methusalem-Komplott“ darüber hinaus eine demographische Katastrophe für Deutschland. Nach seinen apokalyptischen Thesen zum demographischen Wandel stehen uns tiefgreifende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen bevor, welche es hier zum Teil zu erörtern gilt. Dabei werden auch Gegenthesen zu den drohenden Auswirkungen des Methusalem-Staates aufgestellt.

125 Jahre: Die neue Lebensgrenze?!

Im Jahr 2014 erschien auf den deutschen Kinoleinwänden „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, eine schwedische Filmkomödie von Felix Herngren basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonas Jonasson. In seinem Debütroman gibt Jonas Jonasson eine humorvolle Geschichtsstunde zu den großen historischen Ereignissen im 20. Jahrhundert in Gestalt der Autobiografie eines hundertjährigen Mannes. Den Buchdeckel ziert ein Elefant, in zweifacher Hinsicht passend, da es einerseits um einen uralten Mann geht und andererseits ein Elefant selbst im Buch eine entscheidende Rolle spielt.

Abb. 2: Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland (eigene Darstellung)

Während Schwedinnen und Schweden des Jahres 1800 durchschnittlich 32 Jahre alt wurden, lag die Lebenserwartung schon im Jahr 1900 bei 52 Jahren und aktuell bei 83 Jahren. Dies entspricht einem Plus von etwa 12 Prozent pro Generation, wenn diese nach Genealogie im Durchschnitt 20 Jahre lang ist. In Schweden sind auch 100 Jahre schon längst keine Ausnahme mehr und auch wir Deutschen werden immer älter. Nach den aktuellen Kohortensterbetafeln für Deutschland werden heute geborene Jungen zwischen 84 und 90 Jahre und Mädchen zwischen 88 und 93 Jahre alt. Damit hat sich die Lebenserwartung innerhalb von 100 Jahren in etwa verdoppelt.

Mediziner und Statistiker versuchen vehement zu eruieren, wie lange dieser Anstieg noch möglich ist. Aufgrund von begünstigenden biologischen, medizinischen und demographischen Bedingungen lässt sich aller Wahrscheinlichkeit nach unser Leben noch weiter verlängern[6] Lebensalter von 100 und mehr Jahren wären damit alles andere als eine Seltenheit. US-Forscher glauben jedoch an eine natürliche Obergrenze.

Abb. 3: Forscher streiten um die maximale Lebenszeit

Im Fachblatt „Nature“ wird die Grenze unseres Lebensalters auf 125 Jahre beziffert. [7] Visionäre wie der theoretische Biogerontologe Aybrey de Grey halten dagegen, dass Menschen durchaus hunderte oder tausende Jahre alt werden können. Auch nach James Vaupel, Demograph und Direktor des Max-Planck-Institutes für demographische Forschung in Rostock, gebe es keine Grenze für eine durchschnittliche und maximale Lebenserwartung. Alle in der Vergangenheit ausgerufenen Grenzen seien immer widerlegt worden und auch biologische Gründe für ein Limit ließen sich nicht verifizieren. Biologen hätten noch nicht nachweisen können, dass bestimmte Gene unmittelbar den Alterungsprozess und den Todeszeitpunkt festschreiben. [8]

Demographie: Boom im Abendland vs. Boom im Morgenland

Über die längste Zeit unserer Geschichte wuchs die Weltbevölkerung nur sehr langsam. Im vergangenen Jahrhundert vervierfachte sie sich allerdings – von rund 1,6 Milliarden auf rund 6,5 Milliarden. Aktuell wächst sie jedes Jahr um etwa 76 Millionen und nach den aktuellen Prognosen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 etwa 9,8 Milliarden von uns die Erde bevölkern.  Als Ursachen sind zum einen die hohe Fertilitätsrate, die im weltweiten Mittel mit einem Wert von 2,5 über 2,1 liegt, was langfristig eine stabile Bevölkerung versprechen würde und zum anderen die niedrige Mortalitätsrate zu benennen. Eine sinkende Sterberate bedeutet de facto, dass die Lebenserwartung steigt.

Abb. 4: Entwicklung der Altersstruktur in Deutschland (eigene Darstellung)

Seit Jahrzehnten unterliegen dahingehend die Industrienationen einem tiefgreifenden Wandel. Im historischen Rückblick lässt sich für Deutschland und andere moderne Gesellschaften konstatieren, dass bedingt durch den Übergang von archaischen zu modernen Verhältnissen, nach einem stabilen Zustand mit hohen Geburten- und Sterberaten über eine Zwischenphase mit einem Bevölkerungs-wachstum aufgrund von sinkenden Sterberaten bei weiterhin hohen Geburtenraten, eine neue stabile Phase erreicht wird, die sich durch niedrige Geburten- und Sterberaten auszeichnet. Demographen bezeichnen diese Entwicklung als den demographischen Übergang, in dessen Verlauf zuerst die Sterbezahlen und anschließend die Geburtenzahlen zurückgehen. Als Folge ergibt sich eine alternde Gesellschaft. [9] Mit einem Anteil an über 65-Jährigen von etwa 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung gilt Japan aktuell als die „älteste“ Gesellschaft auf der Erde. Im Anschluss folgen Deutschland und Italien mit einem durchschnittlichen Alter der Bevölkerung von derzeit 45,8 respektive 45,5 Jahren.

Überraschend ist, dass der Trend zur Alterung auch in Entwicklungsländern einsetzt, allerdings deutlich schneller als in den heutigen Industrienationen. Zwischen dem wirtschaftlichen Entwicklungsprozess und dem demographischen Alterungsprozess besteht eine Korrelation. Schreitet die wirtschaftliche Entwicklung langsam voran, verläuft auch die demographische Alterung langsam. Mit einem Anstieg des Wohlstandes kommt es zur allgemeinen Verbesserung des Lebensstandards in dessen Folge sich dann eine langsam fortschreitende demographische Alterung der Gesellschaft vollzieht. Während die heutigen Wohlstandsgesellschaften über mehrere Generationen altern konnten, durchlaufen Gesellschaften, die sich erst in einem industriellen Aufschwung befinden, sowohl den wirtschaftlichen Entwicklungsprozess als auch den demographischen Alterungsprozess komprimiert in wenigen Jahrzehnten. [10] Derzeit verzeichnen diese Gesellschaften noch einen regelrechten „Jugendboom“, der im „Westen“ oft paranoide und polemische Thesen insbesondere im Zusammenhang mit dem Islam hervorbringt. Im Allgemeinen ist jedoch ein Anstieg des Wohlstandes weltweit zu beobachten, sodass auch in islamisch geprägten Staaten ein Rückgang der Fertilität eintritt. Noch im Jahr 1993 bescheinigte Samuel Huntington, US-amerkanischer Autor und Politikwissenschaftler, in „The Clash of Civilizations“ vor allem eine beunruhigende Entzweiung von Abend- und Morgenland. Seine Prognose, die auch von Frank Schirrmacher aufgegriffen wurde, stützt sich vor allem auf eine gewaltige Jugendwelle in islamischen Gesellschaften mit hohen Geburtenraten, wie Saudi-Arabien mit 5,43 und Iran mit 3,81. Mehr als 20 Jahre nach seinen Thesen verzeichnen jene Länder jedoch nur noch eine Geburtenrate von 2,71 und 1,68 – Tendenz weiter sinkend. Im Jahr 2002 legte die World Health Organization (WHO) ihr Konzept „Active Ageing“ zu Altersfragen vor und griff dabei auch Ansätze von Alexandr Kalache und Ingrid Keller aus „The greying world: a challenge for the twenty-first century“ auf, wonach Entwicklungsländer und Entwicklungsländer auf der Schwelle zum Industrieland (Schwellenländer) altern, ehe sie wohlhabend werden. [11] Damit sind sie früher und stärker mit den Folgen einer alternden Gesellschaft konfrontiert und müssen sich mit kaum zu bewältigenden Aufgaben, wie etwa eine Vielzahl von älteren Menschen bei einem allgemein niedrigen Lebensstandard zu versorgen, auseinandersetzen. Die Gesellschaften unterliegen sehr unterschiedlichen Herausforderungen in Folge des demographischen Umbruches. Aufgabe von Wohlstandsgesellschaften ist die zukünftige Absicherung des Wohlstandes.

Die deutsche Rentenfalle

  • Wie zukunftsfähig ist das Alterssicherungssystem in Deutschland?
  • Wer zahlt in Zukunft die Rente?

Nach Art. 20 GG ist Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Staatsziel ist die Herstellung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit, was auch die Absicherung im Alter durch die gesetzliche Rentenversicherung umfasst. Sie wird überwiegend durch ein Umlageverfahren finanziert. Nach dem Generationenvertrag – fiktiver Solidarvertrag zwischen zwei gesellschaftlichen Generationen – werden die aktuellen Ausgaben in Form von Leistungen aus den aktuellen Einnahmen in Form von Beiträgen gezahlt. Damit ist die soziale Alterssicherung gänzlich von den nachkommenden Generationen abhängig. In den Debatten über den demographischen Wandel, die alternde Gesellschaft als ein Teilaspekt und die Folgen für die soziale Alterssicherung wird der Generationenvertrag daher immer wieder in Frage gestellt.

Schon in der Schulliteratur ist von steigenden Belastungen aufgrund von vermehrten Sozialabgaben sowie einem Missverhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben die Rede. Und dieses Missverhältnis wird weiter zunehmen. [12]

1962 1972 1982 1992 2002 2015
1 : 6,0 1 : 4,2 1 : 3,5 1 : 2,7 1 : 2,1 1 : 2,1

Abb. 5: Verhältnis von Leistungsempfängern zu Beitragserbringern in der GRV, 1962 – 2015 (eigene Darstellung)

Abb. 6: Norbert Blüm (CDU) im Wahlkampfjahr 1986

Im Wahlkampf 1986 propagierte Norbert Blüm, ehemaliger Arbeits-minister und CDU-Mitglied, dass die gesetzliche Rente eine sichere Vorsorge im Alter sei und noch heute hält er daran fest. In aktuellen Rentendiskussionen betont der Pensionär, dass die Jungen schon immer für die Alten sorgen mussten und „wenn es weniger Beitragszahler […] gibt, dann müssen sie eben […] mehr bezahlen“. [13]

Doch beim Generationenvertrag geht es nicht nur um Genrationen-solidarität sondern auch um Generationengerechtigkeit. Als Ökonom hält Peter Bofinger eine grundlegende Rentenreform aber als unausweichlich. [14] Offen ist allerdings, wie die soziale Alterssicherung auf Dauer garantiert werden kann. Mit höheren Beiträgen in die Rentenkasse, Verlagerung des Renteneintrittsalters, Kürzungen von Rentenzahlungen in Form von Nullrunden bei den jährlichen Anpassungen und Senkung des Rentenniveaus versuchten schon einige im Ressort, die Probleme in den Griff zu bekommen. Politiker sind dabei gezwungen einen Spagat zwischen den Problemen von jungen und alten Wählern zu versuchen und die finanziellen Lasten zwischen den Generationen fortwährend neu auszutarieren. [15] Langfristige Konzepte für eine verlässliche Rente gibt es jedoch nicht. Aufgrund der großen Zukunftsfragen handelt es sich um eine unliebsame Thematik, sodass sich Politiker an ihr nur selten enthusiastisch versuchen. Wohlmöglich um den gesellschaftlichen Frieden zu wahren oder einfach nur aus wahltaktischen Gründen, denn „wer Rentner quält wird nicht gewählt“. [16] Aber egal, ob es den Parteien gefällt oder nicht: Die Rente wird in den kommenden Jahren einen immer größeren Stellenwert im Wahlkampf einnehmen, denn Rentner sind auch Wähler. Aktuell leben etwa 21 Millionen von ihnen in Deutschland und wenn die Generation der Baby-Boomer in den Ruhestand geht, wird sich ihre Anzahl um ein Vielfaches erhöht haben. [17]

Rentnerrepublik Deutschland – Keine Macht den Jungen?!

In den Medien ist immer wieder die Rede davon, dass sich in Deutschland längst eine Rentnerdemokratie etabliert hat. [18] In Talksendungen wie „hart aber fair“ schwellen nicht nur Debatten über den demogra-phischen Wandel und Generationen(un)gerechtigkeit mit Blick auf die soziale Alterssicherung sondern auch über die Rolle der Rentner bei Wahlen. Ihnen wird nachgesagt, sie sind egoistisch, spielen ihre Macht als Wähler aus und verfolgen nur eigene Interessen. [19] 

Vor einigen Jahren stieß eine umstrittene Äußerung des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog heftige Diskussionen an. Er warnte u.a. davor, dass die Älteren zunehmend die Jüngeren ausplündern würden. Hintergrund waren außerplanmäßige Rentenerhöhungen in den Jahren 2008 und 2009. [20] Kritik von den Wohlfahrts- und Sozialverbänden ließ da nicht lange auf sich warten. Mit seinen Äußerungen würde der frühere Landesvater als geistiger Brandstifter am sozialen Frieden schüren und die Demokratie gefährden, hieß esZudem müsse die These vom Generationenkrieg, wie ihn auch Frank Schirrmacher prophezeite [21], immer dann herhalten, wenn die Frage zur sozialen Gerechtigkeit gestellt wird. [22] Nun ist gemeinhin aber auch bekannt, dass gerade die Sozialverbände als Interessenvertreter älterer Menschen sowie auch als eine starke Rentner-Lobby gelten und eine Rentnerdemokratie dementsprechend grundsätzlich dementieren. Doch wie steht es wirklich um die Rentnerdemokratie, die Gerontokratie?

In diversen Sprachen wird zwischen den leibhaftigen Alten und den altehrwürdigen Ältesten differenziert: Zum Beispiel sprechen wir nicht vom Altenrat sondern vom Ältestenrat. Diese Differenzierung soll den Alten vor al-lem Ehre erweisen und ihre Qualitäten hervorheben. [23] Alter repräsentiert wichtige gesellschaftliche Werte wie Erfahrung, Weisheit, Urteils- und Leistungsfähigkeit, womit sich auch Parallelen zu Elefanten ziehen lassen. 

Darüber hinaus wird den Ältesten in verschiedenen Kulturen auch eine politische Macht zu gesprochen. Im Allgemeinen lässt sich eine solche Form der Herrschaft als Gerontokratie bezeichnen. Der Begriff entstammt den altgriechischen Ausdrücken „geron“ (Alter) sowie „kratos“ (Herrschaft) und bedeutet schlicht: Herrschaft der Alten. [24] Sowohl Demokratie, Herrschaft des Volkes nach griechischem Wortursprung, als auch Gerontokratie scheinen damit auf politische Theorien im antiken Griechenland zurückzugehen. Tatsächlich handelt es sich bei Gerontokratie aber um einen neuzeitlichen Begriff, basierend auf einem antiken Konzept. Ursprünglich war er zur Geißelung der Regierung im Kontext der französischen Revolution geprägt worden. [25] Seinen historischen Charakter erlangte der Begriff erst viele Jahre später. Max Weber verstand Gerontokratie als einen Zustand, in welchem, soweit überhaupt Herrschaft im Verband geübt wird, den (ursprünglich im wörtlichen Sinn: an Jahren) Ältesten, als Kenner der heiligen Tradition, obliegt sie ausüben“. Sein Konzept zur Gerontokratie basiert im Wesentlichen auf den Ältestenräten in antiken Hochkulturen, wie den Römern. Hier spielten sie zu allen Zeiten eine wichtige Rolle im politischen Alltag. [26]

Wahlen in Deutschland: Jugend zählt nicht!

Abb. 7: Entwicklung der Wahlberechtigung in Deutschland (eigene Darstellung)

Kabarettist und Kolumnist, Schauspieler und Schrift-steller: Harald Schmidt vereint viele Talente in sich. Zur Bundestagswahl im Jahr 2013 brachte der Entertainer eine Handreichung zur Politik-karriere heraus und empfahl darin, auf welche Wählergruppe sich Politiker am sinnvollsten zu konzentrieren hätten: Rentner. [27] Genauer betrachtet handelt es sich um die deutsche Baby-Boomer-Generation, die Frank Schirrmacher zwischen den Jahrgängen 1950 und 1964 ansiedelt und die in den kommenden Jahren in Rente gehen. [28] 

Seit Jahren ist zu konstatieren, dass sich die etablierten Parteien mit ihren Wahlprogrammen verstärkt auf diese Wählergruppe konzentrieren. Für den Politologen Wolfgang Gründinger gilt sie als wichtigste Zielgruppe. Waren in den Wahljahren 1972 und 1990 etwa 26 Prozent aller Wahlberechtigten älter als 60 Jahre, betrug ihr Anteil im Wahljahr 2013 rund 35 Prozent. Dementsprechend fielen auch die Wahlprogramme und Wahlgeschenke der Parteien aus. Während die Christdemokraten mit ihrer sogenannten „Mütterrente“ nicht nur bei Frauenverbänden und Familientraditionalisten sondern vor allem bei den weiblichen Baby-Boomern punkteten, konnten die Sozialdemokraten bei den Gewerkschaften wieder lieb Kind machen, indem sie eine abschlagsfreie Altersrente, die sich vornehmlich von männlichen Industriefacharbeitern und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes mit nahezu lückenlosen Erwerbsbiographien in Anspruch nehmen lässt, durchsetzten. [29] Vier Jahre danach verschärfte sich die Sachlage noch einmal. 2017 waren etwa 36 Prozent aller Wahlberechtigten älter als 60 Jahre. Die Altersgruppe der unter 30-Jährigen machte lediglich 15 Prozent aus. Nach Wolfgang Gründinger ist die Machtfrage zwischen den Jungen und den Alten deshalb schon rein zahlenmäßig entschieden. [30]

Wahlen in Deutschland: Jugend wählt nicht!

Zu den quantitativen Diskrepanzen zwischen jungen und alten Wahlberechtigten kommt auch noch erschwe-rend hinzu, dass sich die Jugend selbst ins Abseits schiebt. Seit Jahren wird ihr Politikverdrossenheit bescheinigt. Dagegen nehmen Rentner ihre staatsbürgerlichen Pflichten sehr viel ernster. Im Tagesspiegel hieß es schon im Vorfeld zur Bundestagswahl 2017, dass die hohe Wahlbeteiligung unter den Senioren einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahlergebnisse haben würde. [31] Die Prognose sollte sich bewahrheiten, rund 76 Prozent der über 70-Jährigen, rund 81 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und rund 79 Prozent der 45- bis 59-Jährigen gaben ihre Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung von jüngeren Menschen war deutlich niedriger, so betrug sie für die Altersgruppe von 21 bis 24 lediglich 67 Prozent. [32] Auch in anderen Ländern, wie etwa Großbritannien, stimmen junge Wahlberechtigte deutlich seltener ab. Im Anschluss beschweren sie sich dann über die Wahlergebnisse und dass ihnen von den Alten ihre europäische Zukunft genommen wird. Doch warum gehen sie seltener wählen? Warum sind sie so wahlmüde?

Abb. 8: Zielgruppe im Wahlkampfjahr 2017

Politik- und Sozialwissenschaftler wie Wolfgang Gründinger vermuten, dass sich Genration Y (geboren in den Jahren von 1981 bis 1995) weniger in den alteingesessenen Parteien sieht, weil sie sich weniger von ihren Themen angesprochen fühlt. Tatsächlich setzten CDU und SPD auch im Wahlkampfjahr 2017 wieder verstärkt auf Kampagnen ohne Substanz. Klar fokussierten sich Christdemokraten und vor allem Sozialdemokraten auf die älteren Wähler. Wer die SPD-Webseite besuchte, wurde neben einem „knutschen Rentnerpärchen“ auch von ihrem klassischen Werbespruch begrüßt. [33] Im Grunde hat sich die „klare Kante“ längst zum sozialdemo-kratischen Markenzeichen etabliert und wann immer es möglich ist, geben sich SPD-Politiker die klare Kante, so auch 2017: „Klare Kante bei der Rente“.

Vielen Jungen fehlt schlichtweg die Nähe zur Politik und die Studie „GENERATION WHAT“Europas größte Jugendstudie, kam zum Ergebnis, dass die Mehrheit weder Vertrauen in die Politik noch in die demokratischen Institutionen hat. Politikverdrossenheit bedeutet aber nicht gleich Desinteresse. Grundsätzlich ist die deutsche Jugend politisch interessiert. Laut Studie wären viele von ihnen bereit selbst die Initiative zu ergreifen. [34] Doch selbst wenn alle jungen Wahlberechtigten in Scharen zur letzten Bundestagswahl gegangen wären, hätte sich nur wenig an den Wahlergebnissen geändert, da Stimmen von jungen Wählern von Jahr zu Jahr weniger ins Gewicht fallen. [35]

Zukunftsszenario: Kampf zwischen den Generationen

In aller Munde ist die demographische Krise und manche prophezeien schon regelrechte Verteilungskämpfe unter den Generationen. Frank Schirrmacher galt wohl als der größte Feuilletonist in Deutschland und mit seinen alarmistischen Texten zum „Methusalem-Komplott“, welche sich vor allem an die deutsche Baby-Boomer-Generation richten, versetzte er seine eigenen Altersgenossen regelrecht in Schrecken. Kritiker wie Ernst Kistler werfen ihm vor, er würde den demographischen Wandel missbrauchen, um unbewusste Ängste zu schüren. [36] Ob die demographische Last u.a. nun schuld an den leeren Kassen ist oder Politiker jeder Couleur die Defizite im Sozialsystem nur damit zu entschuldigen versuchen, gilt es hier jedoch nicht zu verifizieren bzw. zu falsifizieren. Die Rentnerdemokratie, wie sie uns auch Roman Herzog bescheinigte ist inzwischen aber Realität. Doch wie verhält es sich damit, dass die Älteren zunehmend die Jüngeren ausbeuten, wie er es befürchtete? Drohen Gräben zwischen den Generationen?

Bisher weist jedenfalls wenig darauf hin. Laut Politbarometer zur Relevanz von gesellschaftlichen Konflikten vom Januar 2016 rangierten Machtspiele zwischen den Generationen eher auf den hinteren Rängen. Deutlich mehr Konfliktpotenzial bestand im Verhältnis zwischen Armen und Reichen (etwa 69 Prozent) oder Arbeitneh-mern und Arbeitgebern (etwa 37 Prozent). Nur 19 Prozent sahen sehr starke oder starke Konflikte zwischen den Generationen. [37]

Die Forschungsgruppe „Wahlen“ kam darüber hinaus zum Ergebnis, dass es bei den wichtigen politischen Themen kaum Unterschiede zwischen den Generationen gibt. Zuwanderung gilt für alle Generationen als Top-Thema, gefolgt von den Themenkomplexen „Terror“ oder „Kriminalität“. Ältere interessieren sich natürlich mehr für Themen rund um die Rente als Jüngere, während sie wiederum Bildung als wichtiger erachten. Andrea Wolf, Vorstandsmitglied der Forschungsgruppe „Wahlen“, stellt jedoch fest, dass es sich hierbei nur um geringfügige altersspezifische Unterschiede handelt. „Auch [Ältere] haben Kinder, deren Wohlergehen ihnen am Herzen liegt.“ [38]

Fazit: Jung sorgt für Alt und Alt sorgt für Jung

Unumstritten ist, dass Deutschland altert, da wir immer älter werden. Die demographische Entwicklung wirkt sich auf alle Bereiche aus und stellt uns alle vor große Herausforderungen. Die Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler auf dem 8. Seniorentag am 16. Mai 2006 in Köln veranschaulicht, dass sich die Politik durchaus sorgen um die Zukunft der Alten und der Jungen macht und an den gesellschaftlichen Zusammenhalt appelliert. Nur gemeinsam können wir den demographischen Wandel bewältigen und müssen dafür über Generationen hinweg miteinander reden.

Anzahl der Wörter: 3.566

Fußnoten:

[1] Gee, Henry: Die Wissenschaft bei Tolkien. Weinheim 2009, S. 187

[2] von Goethe, Johann Wolfgang: Goethe’s Werke. Stuttgart und Tübingen 1833, S. 5

[3] Schirrmacher, Frank: Das Methusalem-Komplott. München 2004, S. 142 

[4] de Grey, Aybrey; Rae, Michael: Niemals alt!. Bielefeld 2010, S. 28

[5] Lastet, Peter: Das Dritte Alter. Weinheim und München 1995, S. 31

[6] Schirrmacher, Frank: Das Methusalem-Komplott. München 2004, S. 148 

[7] Dong, Xiao; Milholland, Brandon; Vijg, Jan: Evidence for a limit of human lifespan.

in: Nature 538. London 2016, S. 257 – 259

[8] Thieme, Frank: Alter(n) in der alternden Gesellschaft. Wiesbaden 2008, S. 77 ff.

[9] Bahnsen, Ulrich: Bis hierhin und nicht weiter!.

in: Zeit Online. Hamburg 2016, S. 1

URL: http://www.zeit.de/2016/43/demografie-lebenserwartung-biologie (Abruf am 23.12.2017)

[10] Ellermann, Renata: Aktiv Altern. Hamburg 2014, S. 7

[11] Kalache, Alexandr; Keller, Ingrid: The greying world: a challenge for the twenty-first century. 

in: Science Progress 83 (1). London 2000, S. 33 – 54

[12] Holstein, Karl-Heinz: FAKT – Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung. Berlin 2005, S. 126 – 127

[13] Wegener, Basil: „Besser als alle Konkurrenz-Modelle“.

in: Saarbrücker Zeitung (Hrsg.). Saarbrücken 2014, o. S.

URL: https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/berliner_buero/besser-als-alle-konkurrenz-modelle_aid-1399239

(Abruf am 02.01.2018)

[14] Bofinger, Peter: Wie zukunftsfähig ist das Alterssicherungssystem in Deutschland?.

in: Wirtschaftsdienst – Zeitschrift für Wirtschaftspolitik. Hamburg 1999, S. 590 – 597

[15] Eubel, Cordula; Woratschka, Rainer: Welche Partei rettet die Rente?.

in: Der Tagesspiegel (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: http://www.tagesspiegel.de/politik/konzepte-zur-alterssicherung-welche-partei-rettet-die-rente/19897758.html

(Abruf am 10.01.2018)

[16] Sarbok, Werner: Wer Rentner quält, wird nicht gewählt.

in: Unsere Zeit (Hrsg.). Essen 2016, o. S.

URL: https://www.unsere-zeit.de/de/4849/wirtschaft_soziales/4246/Wer-Rentner-quält-wird-nicht-gewählt!.htm 

(Abruf am 08.01.2018)

[17] Eubel, Cordula; Woratschka, Rainer: Welche Partei rettet die Rente?.

in: Der Tagesspiegel (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: http://www.tagesspiegel.de/politik/konzepte-zur-alterssicherung-welche-partei-rettet-die-rente/19897758.html

(Abruf am 10.01.2018)

[18] Menkens, Sabine: Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen.

in: WELT (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: https://www.welt.de/politik/deutschland/article161942218/Rentnerrepublik-Deutschland-Alte-entscheiden-die-Wahlen.html 

(Abruf am 13.01.2018)

[19] Straubhaar, Thomas: Raffgier-Herrschaft der Alten muss gestoppt werden.

in: WELT (Hrsg.). Berlin 2014, o. S.

URL: https://www.welt.de/wirtschaft/article134454250/Raffgier-Herrschaft-der-Alten-muss-gestoppt-werden.html 

(Abruf am 10.01.2018)

[20] Siems, Dorothea: Die Älteren wollen jetzt Kasse machen.

in: WELT (Hrsg.). Berlin 2008, o. S.

URL: https://www.welt.de/politik/article1891916/Die-Aelteren-wollen-jetzt-Kasse-machen.html 

(Abruf am 13.01.2018)

[21] Schirrmacher, Frank: Das Methusalem-Komplott. München 2004, S. 54

[22] Heimann, Peter: Herzog warnt vor Rentnerrepublik.

in: Sächsische Zeitung (Hrsg.). Dresden 2008, o. S.

URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/herzog-warnt-vor-rentnerrepublik-2127468.html 

(Abruf am 12.01.2018)

[23] Schulz, Fabian: Die homerischen Räte und die spartanische Gerusie. Düsseldorf 2011, S. 1

[24] Schulz, Fabian: Gerontokratie avant la lettre?. Platon und Aristoteles über die Herrschaft der Alten. 

in: Schuol, Monika; Wendt, Christian; Wilker, Julia (Hrsg.).: exemplia imitanda. Mit der Vergangenheit die Gegenwart bewältigen?. Göttingen 2016, S. 173

[25] Schulz, Fabian: Die homerischen Räte und die spartanische Gerusie. Düsseldorf 2011, S. 1

[26] Fitzi, Gregor: Max Weber. Frankfurt am Main 2008, S. 81

[27] Gründinger, Wolfgang: Alte-Säcke-Politik. Wie wir unsere Zukunft verspielen. München 2016, S. 7

[28] Schirrmacher, Frank: Das Methusalem-Komplott. München 2004, S. 18

[29] Eubel, Cordula; Woratschka, Rainer: Welche Partei rettet die Rente?.

in: Der Tagesspiegel (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: http://www.tagesspiegel.de/politik/konzepte-zur-alterssicherung-welche-partei-rettet-die-rente/19897758.html

(Abruf am 10.01.2018)

[30] Menkens, Sabine: Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen.

in: WELT (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: https://www.welt.de/politik/deutschland/article161942218/Rentnerrepublik-Deutschland-Alte-entscheiden-die-Wahlen.html 

(Abruf am 13.01.2018)

[31] Zawatka-Gerlach, Ulrich: Wähler über 60 auch in Berlin in der Mehrheit

in: Der Tagesspiegel (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: http://www.tagesspiegel.de/berlin/zahlen-und-fakten-zur-bundestagswahl-2017-waehler-ueber-60-auch-in-berlin-in-der-mehrheit/20353838.html

(Abruf am 10.01.2018)

[32] Demografieportal (Hrsg.): Ältere Wähler beeinflussen im stärker den Wahlausgang. Wiesbaden 2018, o. S.

URL: https://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/ZahlenFakten/Wahlbeteiligung_Alter.html

(Abruf am 12.01.2018)

[33] Probst, Maximilian: Die Jugend zählt nicht.

in: ZEIT Online (Hrsg.). Hamburg 2017, o. S.

URL: http://www.zeit.de/2017/33/wahlkampf-jugend-parteien-bundestagswahl/komplettansicht

(Abruf am 09.01.2018)

[34] Bönte, Tobias; Eisenbichler, Ernst: Politikverdrossen, kirchenmüde, medienkritisch.

in: Bayrischer Rundfunk (Hrsg.). München 2016, o. S.

URL: https://www.br.de/nachrichten/generation-what-kein-vertrauen-institutionen-100.html

(Abruf am 12.01.2018)

[35] Probst, Maximilian: Die Jugend zählt nicht.

in: ZEIT Online (Hrsg.). Hamburg 2017, o. S.

URL: http://www.zeit.de/2017/33/wahlkampf-jugend-parteien-bundestagswahl/komplettansicht

(Abruf am 09.01.2018)

[36] Kistler, Ernst: Die Methusalem-Lüge. München 2006, S. 22

[37] Menkens, Sabine: Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen.

in: WELT (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: https://www.welt.de/politik/deutschland/article161942218/Rentnerrepublik-Deutschland-Alte-entscheiden-die-Wahlen.html 

(Abruf am 13.01.2018)

[38] Menkens, Sabine: Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen.

in: WELT (Hrsg.). Berlin 2017, o. S.

URL: https://www.welt.de/politik/deutschland/article161942218/Rentnerrepublik-Deutschland-Alte-entscheiden-die-Wahlen.html 

(Abruf am 13.01.2018)

Literatur- und Quellenverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

  • Abb. 1: Elefant als Sinnbild (Quelle: Johan Swanepoel Stock Images and Prints)
  • Abb. 2: Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland
  • Abb. 3: Forscher streiten um die maximale Lebenszeit (Quelle: Focus Online)
  • Abb. 4: Entwicklung der Altersstruktur in Deutschland
  • Abb. 5: Verhältnis von Leistungsempfängern zu Beitragserbringern in der GRV, 1962 – 2015
  • Abb. 6: Norbert Blüm (CDU) im Wahlkampfjahr 1986 (Quelle: Spiegel Online)
  • Abb. 7: Entwicklung der Wahlberechtigung in Deutschland
  • Abb. 8: Zielgruppe im Wahlkampfjahr 2017 (Quelle: Berliner Spitzen)
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