Green Lobby – Nachhaltigkeit im Fokus

Talk-Runde im Forum für Nachhaltigkeit | ITB Berlin 2026

Unter dem Titel „Der Rotstift regiert – wird ESG zu teuer?“ diskutiert die Green Lobby auf der ITB Berlin 2026, wie sich Nachhaltigkeits- und ESG-Ziele in der Tourismus- und Hospitality-Branche umsetzen lassen – trotz steigender Kosten und wirtschaftlicher Herausforderungen.

  • ITB Lighthouse Stage, Halle 4.1
  • 05.03.2026 | 12:30 Uhr

👉 Mehr Hintergründe zur Green Lobby, zu ESG und zur Diskussion finden Sie weiter unten im Beitrag.

 

Was bedeutet eigentlich ESG?

ESG steht für:

  • Environmental (Umwelt)
  • Social (Soziales)
  • Governance (Unternehmensführung)

Diese drei Kriterien dienen als Rahmenwerk, um nachhaltige und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken zu messen und zu bewerten. ESG geht über klassische Umweltschutzfragen hinaus: Es umfasst etwa CO₂-Emissionen, Ressourceneffizienz, faire Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit, Diversität, Transparenz und ethische Unternehmensführung. ESG-Leistungsindikatoren werden heute zunehmend von Investoren, Kund:innen und Regulierungsbehörden verlangt, um die langfristige Nachhaltigkeit und Resilienz eines Unternehmens zu beurteilen.

Im Tourismussektor bedeutet das konkret: Hotels, Reiseveranstalter, Destinationen und Plattformen müssen zeigen, wie sie ökologische Verantwortung übernehmen (z. B. Klimaschutz oder Ressourceneffizienz), wie sie sozialverträglich handeln (z. B. faire Arbeitsbedingungen, Inklusion) und wie ihre Governance-Strukturen transparent und zukunftsfähig sind. ESG wird damit zum zentralen Maßstab der Wettbewerbsfähigkeit.

Nachhaltigkeit zwischen Anspruch und Realität

So klar die ESG-Kriterien als Orientierungsrahmen für nachhaltiges Wirtschaften definiert sind, so herausfordernd ist ihre Umsetzung im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld. Gerade im Tourismussektor verschärfen steigende Kostenfaktoren, etwa höhere Mindestlöhne, Energiepreise und allgemeine betriebliche Belastungen, den Handlungsdruck auf Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine zentrale Leitfrage: Geraten Nachhaltigkeits- und ESG-Themen zunehmend in den Schatten kurzfristiger Kosten- und Effizienzfragen? Oder gelingt es der Branche, ökologische und soziale Verantwortung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen langfristig zu verankern?

Genau an dieser Stelle setzt die „Green Lobby“ an – eine inspirierende Talk-Runde rund um die Frage, wie Nachhaltigkeit in der Tourismus- und Hospitality-Branche heute gedacht und umgesetzt werden kann. Unter dem pointierten Titel „Der Rotstift regiert – wird ESG zu teuer?“ bringt das Format Entscheider:innen und Expert:innen zusammen, um offen darüber zu diskutieren, wie ESG-Ziele strategisch verfolgt werden können, ohne dabei die wirtschaftliche Realität aus dem Blick zu verlieren. Auch in diesem Jahr ist die Green Lobby wieder Teil des Forums für Nachhaltigkeit der ITB Berlin und bietet Raum für ehrlichen Austausch, unterschiedliche Perspektiven und praxisnahe Einblicke.

Wo & Wann:

  • ITB Lighthouse Stage, Halle 4.1
  • 05.03.2026 | 12:30 Uhr

Durch die Runde führt Prof. Dr. Sandra Rochnowski, Leiterin des Fachbereichs BWL/Tourismus an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Gemeinsam mit ihr diskutieren Luisa Pietschmann, Manager Openings & Sustainability bei der tristar GmbH, Ragnar Werler, Prokuristin der Fliegel Textilservice GmbH, Uta von Dietze, VP Commercial Performance EMEA bei Wyndham Hotels & Resorts, sowie Hakan Ardic, VP Hospitality & Mobility bei der Wirelane GmbH, über Chancen, Grenzen und Kosten von ESG in der Praxis.

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