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[ Gast Beitrag | 18 Jan 2017 | 3 Comments ]

WI 16A FB2

Am Fachbereich Duales Studium verfassen die Studierenden im Bereich Wirtschaft als Abschluss ihrer Praxisphasen sogenannte Praxistransferberichte (PTBs). Diese PTBs haben einen Umfang von ca. 10 Seiten und stellen eigenständige wissenschaftliche Arbeiten dar, die neben einer Literaturdiskussion auch die Praxis mithilfe wissenschaftlicher Methoden integrieren sollen. Im weiteren Sinne zählen auch die später zu schreibenden Arbeiten, die Studienarbeit und die Bachelorthesis zu den PTBs, da an diese dieselben Anforderungen – Wissenschaftlichkeit, Literaturdiskussion, Praxisintegration – gestellt werden und sie lediglich einen größeren Umfang aufweisen.

Die Studierenden müssen sich am FB 2 schon sehr früh in ihrer wissenschaftlichen Karriere mit der strukturierten Verzahnung von akademischem und praktischem Wissen und daher auch mit den gängigen empirischen Methoden auseinandersetzen. Das scheint auf den ersten Blick sowohl reizvoll zu sein als auch eine Überforderung darzustellen.

Geht das überhaupt? Sind PTBs ein sinnvolles Mittel für den Theorie-Praxis-Transfer oder doch eher eine nervige Fleißaufgabe? Die Studierenden aus dem Wirtschaftsinformatik Kurs WI16A wollten es genauer wissen und fragten ihre Arbeitgeber und Lehrenden, was sie wirklich über PTBs denken, welche Erfahrungen sie gemacht haben und welche Tipps sie geben können. […] Read more »

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[ Kristina Kuznetcova | 17 Jan 2017 | No Comment ]

Die schwierige Verhandlungen der Hochschulen mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben uns zum Ende des Jahres auf die Relevanz des Themas „Urheberrechte im Internet“ aufmerksam gemacht.

Das ist leider nur die Spitze des Eisbergs. Dieses brisante Thema umfasst viel mehr und betrifft nicht nur die Hochschulen und deren Angehörige, sondern alle Internet-Nutzer/Innen. Heutzutage gibt es keinen Mangel an Informationen und über das Suchfeld lässt sich fast alles finden: Bilder, Bücher, Musik etc. Nie zuvor war für so viele Menschen verlustfreie Nachnutzung zu so geringen Kosten möglich wie heute. Alles ist verfügbar, jedoch nicht alles ist verwendbar, da viele Informationen urheberrechtlich geschützt sind. Das bedeutet, es bestehen gewisse Reglementierungen zur Bearbeitung, Verwertung und öffentliche Widergabe dieser geschützten Informationen. Der automatische gesetzliche Vollschutz für solche Werke heißt also „Alle Rechte vorbehalten“. […] Read more »

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[ Autorengemeinschaft | 19 Dez 2016 | One Comment ]

Unser Artikel „VG Wort – ein Wechselbad der Hoffnung“ ist nach nur einer Woche überholt, aus dem Büro des Vorsitzenden der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten heißt es nun im Schreiben vom 16.12.:

Bis zum 30. September 2017 können die Hochschulen ihre digitalen Semesterapparate wie bisher weiterverwenden, ohne dem Rahmenvertrag beitreten zu müssen oder ihren Beitritt verbindlich erklären zu müssen. Eine Abschaltung der entsprechenden Lernplattformen bis zum 31.12.16 ist damit nicht mehr erforderlich. In der Zeit bis zum 30. Septermber 2017 werden beide Parteien ein System entwickeln und modelhaft in einigen Hochschulen erproben, welches den Bedürfnissen beider Seiten Rechnung trägt. Dieses neue System soll dann ab dem 1. Oktober 2017 zum Einsatz kommen.

Für die Zeit vom 1. Januar bis zum 3o. September 2017 wird die VG Wort den Ländern wie in den Vorjahren eine pauschale Summe in Rechnung stellen.

Wir freuen uns über diese Entwicklung und danken den beteiligten Parteien für Ihren Einsatz.

 

Allerdings sind damit nicht alle Probleme vom Tisch. Alle Hochschulen wurden noch einmal darauf hingewiesen, dass der § 52a des UrhG sich ausschließlich auf die Zugänglichmachung „im Unterricht“ richtet und damit nach dem Abschluss der Veranstaltung (d.h. am Ende des Semesterns) ausläuft. Die Hochschulen sollen Sorge dafür tragen, dass die urheberrechtsgeschützten Lernmaterialen nach dem Ende des Semesters nicht mehr zugänglich sind.

Für die HWR Berlin bedeutet das leider, dass wir alle alten Kurse erst mal ausblenden müssen. Lehrende können die Kurse nach der Überprüfung und dem Entfernen der nach §52a UrhG relevanten Materialien wieder manuell freischalten. Sollten Sie dafür Unterstützung brauchen, kommen Sie gern auf uns zu.

Susanne Mey, Katja Drasdo
E-Learning Team der HWR Berlin
Nachtrag: Es gibt einen neuen Gesetzesentwurf. Gut beschrieben und kommentiert in diesem Blog: https://netzpolitik.org/2017/referentenentwurf-zum-wissenschaftsurheberrecht-keine-generalklausel-kein-grosser-wurf/?xing_share=news

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[ birkenkrahe | 18 Dez 2016 | No Comment ]

Bild: Scrum User Stories mit Post-Its.

In Startups fehlen typischerweise Mitarbeiter/innen. Gleichzeitig gibt es unheimlich viele Jobs zu erledigen. In der Lehre gibt es Studierende ohne Ende, aber die Aufgaben im Unterricht werden oft als trocken und realitätsfern empfunden. Was liegt näher, als beide Gruppen zusammenzubringen? Seit 2013 entwickeln deshalb Studierende des kooperativen Siemens-Studiengangs Prozessmodelle für Startups des Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der HWR Berlin.

Die Startups werden über die Vorteile des Verfahrens informiert und gemeinsam mit dem Dozenten werden Prozesse ausgewählt, die von Teams von 4-5 Studierenden im Verlauf von 6-8 Wochen bearbeitet werden können. Für das Projektmanagement wird die agile Methode Scrum benutzt, die aus der Softwareentwicklung stammt.

Wir präsentieren spannende Beispiele dieser Kollaborationen von einer Reihe verschiedener Startups der letzten Jahre. Wir erläutern die Vorteile für die Teilnehmenden und stellen den Prozess dar – zum Nach- und Mitmachen. Ein ausführlicher wissenschaftlicher Artikel über dieses Lehr-Experiment ist in Vorbereitung (mit Julia Gunnoltz).
Weiterlesen?

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[ Autorengemeinschaft | 12 Dez 2016 | One Comment ]

Zurück zum analogen Semsesterapperat (eigenes Bild)

…keine Hoffnung auf Einigung…“, „Aufschub bis 1.4….“; „…Sperrung aller Kurse ab 1.1.2017 empfohlen…“, „…Ergebnis wird erwartet…“, „einvernehmlich … Lösungsvorschlag“

Täglich gibt es neue Gerüchte, Informationen und Pressemitteilungen zu den schwierigen Verhandlungen mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort). Die gute Nachricht: Die Verhandlungen laufen und nach dem derzeitigen Stand hat der Aufschub der ab 2017 geplanten Einzelfallerfassung gute Chancen.

Der Hintergrund:

Bisher regelte der §52a des Urhebergesetzes die Zugänglichmachung von urheberrechtlich geschützten Werken zur Veranschaulichung im Unterricht an Hochschulen. Demnach durften „kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften […] für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen…“ zugänglich gemacht werden. […] Read more »