E-Learning an der INHOLLAND University in Haarlem

Liebe E-Learning Interessierte,

ich verbringe gerade mein Auslandssemester an der INHOLLAND University of Applied Sciences in Haarlem, Niederlande (etwa 30km vor Amsterdam). Für einen (mittlerweile langjährigen) E-Learning Mitarbeiter wie mich ist es natürlich interessant zu sehen, wie mit diesem Thema in Holland umgegangen wird. Dieser Artikel soll einen Überblick geben. Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Technik

Die Voraussetzung für E-Learning ist natürlich das Vorhandensein von entsprechender Technik – gerade an der HWR gibt es hie und da das ein oder andere Problemchen. 😉

Bei der Hogeschool Inholland gibt es jedoch kaum Grund um sich zu beschweren. Besonders komfortabel: es gibt den Single User Login für alle Systeme! Und da gibt es eine Menge.

Zur Verdeutlichung:

 

Unter Anderem gibt es ein allgemeines Portal mit News und allen weiteren Links, Online Bibliothek, Webmail (mit Online-Outlook), Webdata (quasi ein Online-Datenspeicher), Webprinting (Drucken über WLAN im ganzen Hochschulegebäude über dutzende Drucker)…

Außerdem kann man seine Student-Card (ja, eine richtige Chipkarte!) mit Geld aufladen und damit ausdrucken, kopieren etc. Mit dieser Chipkarte kann man z.B. auch Laptops, Videokameras und viele weitere Spielereien kostenlos ausleihen.

Und dann gibt es natürlich das E-Learning System: Blackboard!

Blackboard

Blackboard ist wohl das bekannteste E-Learning System und wird von vielen Hochschulen eingesetzt – so auch bei INHOLLAND. Über das User-Design kann man streiten – für mich ist es definitiv nicht mehr state-of-the art. Man hat etwas das Gefühl, dass das System hauptsächlich auf Funktionalität, nicht aber auf Usability optimiert wurde. Hinzu kommt, dass meine Dozenten das System nur als Dateiablage nutzen. Online Tests, Wikis etc. werden – jedenfalls in meinem Fall – nicht angeboten. Hier ist es wahrscheinlich überall gleich, egal ob Deutschland oder Holland: es gibt Dozenten, die sich gern an den vielen Funktionen austoben, andere jedoch beschränken sich auf die Kernfunktion(en) (Dateien hochladen).

Und sonst?

Doch neben der eher basic Nutzung von Blackboard gibt es auch Lichtblicke: so muss ich zum Beispiel im Kurs “Music Management” über unsere Erfahrungen und Gedanken zum Kurs bloggen. Na immerhin!

Einen Twitter Account gibt es auch: http://twitter.com/inholland – leider sind die News alle auf Niederländisch. [Tipp: Google Chrome bzw. SWare Iron (= Chrome ohne Google) übersetzt die Seiten automatisch in DE/Eng, sehr hilfreich!]

Beeindruckend auch der YouTube Channel – mit Videos über die Hochschule, aber auch Arbeiten von Studenten. Dazu noch aktuell und in tollem Design. Und so ein Partnerkanal mit komplett eigenem Design ist nicht gerade günstig…

Fazit

An der INHOLLAND University Haarlem gibt es beeindruckende Möglichkeiten, computergestützt zu lernen. Dennoch beschränkt sich die Nutzung eher auf die Basics.

Eine SecondLife Präsenz gibt es übrigens nicht. Vielleicht ein Schritt für die Zukunft?

next…

Print Friendly, PDF & Email

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


CAPTCHA-Bild
Bild neu laden