Gute Vorsätze, schlechte Vorsätze: 10 Tipps für Eure Neujahrsvorsätze 2013

Meistens überleben sie nicht länger als die erste Januarwoche. Ist das schlechte Gewissen der Weihnachtsbraten, Sektpyramiden und Feiertagsträgheit erst einmal verflogen, verfangen wir uns erneut in der Routine des Alltags und die Neujahrsvorsätze rücken allmählich in den Schatten. Andere setzen sich erst gar keine Neujahrsvorsätze. Zu langweilig, zu aufwändig, zu spießig, zu einschränkend? Die allgemeine Motivation für Neujahrsvorsätze hält sich in Grenzen und doch ist das Neue Jahr der perfekte Anlass, um sich Ziele für 2013 zu setzen. Damit Ihr Eure nächsten Neujahrsvorsätze nicht gleich wieder über Bord werft, sondern in zwölf Monaten zurückblicken könnt auf ein Jahr voller Erlebnisse und Erfolge, gibt es hier die zehn Tipps für Eure Neujahrsvorsätze 2013!

Neujahrsvorsätze für Studenten 2013: So setzt Ihr sie in die Tat um

„Definiere Deine Ziele für 2013 anhand der SMART-Formel“ könnte eine typisch gezwungene Aufgabenstellung lauten. Also nehme ich mir vor, meine Anwesenheit um zwanzig Prozent zu verbessern, täglich zehn Minuten den Vorlesungsstoff zu wiederholen und meinen Notendurchschnitt zu verbessern. Und genau das ist die Art von Vorsätzen die niemals funktioniert. Darum haltet Euch bei Euren diesjährigen Neujahrsvorsätzen einfach an die folgenden zehn Tipps:

1. Think Big

Die Verbesserung des Notendurchschnitts mag der SMART-Formel gemäß zwar rational attraktiv sein, doch ist sie keinesfalls aufregend, inspirierend oder spannend genug, um euch das gesamte Jahr über mit genügend Antrieb und Motivation zu versorgen. Setzt Euch darum Ziele, die Euch begeistern und schon jetzt das Blut durch Eure Adern strömen lassen!

2. Planung

Gute Neujahrsvorsätze benötigen ein gewisses Maß an Planung, was nicht heißt, dass es keinen Raum für Spontanität gibt. Überlegt Euch darum, wie Ihr Eure Ziele erreichen wollt! Ein Trick, um allgemeine Ziele wie beispielsweise „mehr Bewegung“ umzusetzen, ist konkrete Maßnahmen in Eure Tagesroutine zu integrieren. Als Gewohnheitstiere fällt es uns so leichter, den täglichen TREPPENweg zur Mensa auf uns zu nehmen. Außerdem erweist es sich als hilfreich, Deadlines für Stipendien, Wettbewerbe und Praktikumsbewerbungen schon jetzt in Eure Kalender einzutragen, damit Ihr organisiert ins Neue Jahr startet und späteres Chaos umgeht!

3. Verantwortung
Die Form der Neujahrsvorsätze für Studenten ist frei wählbar. Kommuniziert Ihr sie jedoch öffentlich in Eurem Bekanntenkreis, ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Ihr ihnen treu bleibt, um ein Vielfaches höher!

4. Lest
Die empfohlene Kursliteratur spricht nicht jeden an, doch sollte Euch dies den Spaß am Lesen nicht verderben. Werdet Experte auf einem Gebiet, das Euch interessiert. Schnell werdet Ihr feststellen, wie sich das neu erworbene Wissen wie von selbst mit den Kursinhalten verknüpft, und zwanghafte Bibliotheksaufenthalte überflüssig macht. Also füllt jetzt Eure Kindle-Bibliothek für die nächsten Monate auf und abonniert die Feeds von themenrelevanten Blogs! Wenn Ihr absolut nichts findet, was Euch begeistert, studiert Ihr das Falsche!

5. Wartet nicht auf Perfektion
Ich beginne mit der Jobsuche, sobald ich eine neue Wohnung gefunden habe. Solange wie ich noch Präsentationen halten muss, esse ich weiterhin Pizza. Wartet nicht damit, Eure Vorsätze umzusetzen bis eine bestimmte Gegebenheit eintritt, sondern handelt sofort! Die perfekte Startsituation existiert nicht!

6. Fokus
Setzt Euch nicht zu viele Ziele, das verwirrt und ermüdet. Eure Ziele müssen aber keine monströsen Ziele sein, deren Erfolg Ihr erst am Ende des Jahres erlebt. Denn selbst kleine Ziele, die Ihr während des Jahres erreichen könnt, motivieren und lösen unter Umständen eine Kettenreaktion für das Erreichen weiterer Ziele aus!

7. Keine Angst vor Versagen
Seid selbstbewusst und nehmt die Angst, Eure Ziele nicht zu erreichen, auf keinen Fall als Ausrede, Eure Neujahrsvorsätze nicht in die Tat umzusetzen.

8. Jobs und Praktika
In manchen Jobs verdient man leichter Geld als in anderen und manche Jobs lassen sich selbst nach exzessiven Partynächten ausführen. Trotzdem: Macht Euch die Mühe und sucht Euch einen Job, der Euch fordert!

9. Balance
Der interessante Job ist nur ein Beispiel für Lernen und Weiterentwicklung außerhalb der Uni. Doch auch Reisen können dazu beitragen, Euren Horizont zu erweitern und richtungsweisende Erkenntnisse zu erwerben. Mindestens genauso wichtig ist Euer Zeitmanagement. Gutes Zeitmanagement erlaubt Euch, stressfrei Zeit mit den Menschen und Aktivitäten zu verbringen, die Euch Freude bereiten, und sollte deshalb in Euren Neujahrsvorsätzen nicht vernachlässigt werden!

10. Engagiert Euch
Studentische Organisationen, Vereine und sonstige Programme bieten Euch nicht nur die Möglichkeit, Euren Lebenslauf auszuschmücken, sondern halten auch weitere Vorteile bereit: Kontakte knüpfen, Praxiserfahrung sammeln, Fähigkeiten ausbauen. Auch an der HWR stehen Euch viele Optionen zur Auswahl: Während die einen sich gern in den Hochschulgremien engagieren oder beim ASTA tätig werden, bewerben sich andere für einen Mentor über das Cross Cultural Mentoring Programm. Dann wäre da noch ANALYSE PLUS, die studentische Unternehmensberatung an der HWR: Hier probieren sich Studenten aus, indem sie theoretische Kenntnisse in Praxisprojekten für Unternehmen anwenden, Workshops organisieren und im dynamischen Team Erfahrungen im Projektmanagement sammeln. Oder Ihr werdet Teil des allseits beliebten Café Geschmacklos und setzt Euch dafür ein, dass die glühweinlose Zeit in Zukunft noch kürzer wird;-)

Nehmt auf jeden Fall alles mit, was Ihr könnt, findet Euren Platz und verliert im Neuen Jahr keine Zeit, Eure Neujahrsvorsätze in die Tat umzusetzen!

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5 Gedanken zu „Gute Vorsätze, schlechte Vorsätze: 10 Tipps für Eure Neujahrsvorsätze 2013

  1. Wow! Dieser Artikel hat mich sogar inspiriert und ich bin gar kein Student mehr (allerhöchstens „Student des Lebens“)—sehr schön und vor allem sehr zeitgemäß.

  2. Cool Larissa. Sehr schön geschrieben und gut strukturiert. Aber vor allem motivierend 🙂
    Weiter so!

  3. my blog

    I love the efforts you have put in this, thanks for all the great blog posts.

  4. Pingback: Amedar
  5. Hi Larissa.
    Toll geschriebener Artikel. Mal sehen, ob ich einige Punkte davon in die Tat umsetzten kann.

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