Das Leben eine Casting-Show – Ein kritischer Blick auf Social Media

Social Media: „Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften sind Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen.
Eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den ideologischen und technologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen, und die die Herstellung und den Austausch von User Generated Contend ermöglichen.“ (Wikipedia)

Um ein paar Beispiele aufzuzählen: Facebook, Youtube, StudiVZ, Lokalisten, MySpace, allgemein: Bewertungsportale, Wikis, Blogs, etc.

Ob im Fernsehen oder im Internet. In der Schule, in der Uni, im Berufsleben. Das Leben ist zu einer Casting-Show geworden, in der man sich 24/7 unter Beweis stellen muss.
Noch vor ein paar Jahren kannte man dieses Gefühl nur, wenn man sich in einem Bewerbungsgespräch befand oder das ganze Wochenende bei einem Assessment Center verbrachte. Die Unternehmensberatungen erweiterte das Ganze auf eine gesamte Urlaubswoche, in welcher der Kandidat 24/7 unter Beobachtung stand und beurteilt wurde.
Im Fernsehen ging es weiter mit „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Popstar“. Aber auch in Sendungen wie „Mitbewohner gesucht“ wurde uns langsam klar, dass auch die Wohnungssuche als Casting-Show endet.
Weiter geht’s im Internet mit Social Media: Hier macht auf einmal jeder mit.

Soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook sind die besten Beispiele. In einem aktuellen Status gibt man an, was man gerade macht. Hier gibt man sich möglichst busy und interessant. Fotos werden hochgeladen. Natürlich nur die coolsten Pics von den tollsten Orten. Alles dient dazu einen Ausschnitt aus seinem Leben zu präsentieren und von anderen als erfolgreich beurteilt zu werden. Einen Status wie „Hänge faul auf dem Sofa, gucke Fernsehen und fresse Chips“ findet man kaum.
Andere Social Media wie Blogs ermöglichen es Urlaubsreisen und Auslandsaufenthalte zu dokumentieren. Artikel, Fotos und Videos werden hochgeladen und auch hier versucht man ein Bild von sich zu vermitteln
Warum?
Das Leben ist zu einem andauernden Casting geworden. 24/7 steht man unter Druck seine Zeit so effizient wie möglich zu nutzen, immer on Tour zu sein, immer gut gelaunt.
Wie war das früher, als man noch Zeit verschwendet hat, seine Gedanken schweifen lassen konnte? Hat das nicht auch zur persönlichen Weiterentwicklung beigetragen?
Gerade zu Weihnachten: Einfach mal entspannen, sich nicht dem Druck stellen, sich so geben wie man ist und nicht nur ein Business-Ich erzeugen….Social Media: „Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften sind Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen.
Eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den ideologischen und technologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen, und die die Herstellung und den Austausch von User Generated Contend ermöglichen.“ (Wikipedia)

Um ein paar Beispiele aufzuzählen: Facebook, Youtube, StudiVZ, Lokalisten, MySpace, allgemein: Bewertungsportale, Wikis, Blogs, etc.

Ob im Fernsehen oder im Internet. In der Schule, in der Uni, im Berufsleben. Das Leben ist zu einer Casting-Show geworden, in der man sich 24/7 unter Beweis stellen muss.
Noch vor ein paar Jahren kannte man dieses Gefühl nur, wenn man sich in einem Bewerbungsgespräch befand oder das ganze Wochenende bei einem Assesment Center verbrachte. Die Unternehmensberatungen erweiterte das Ganze auf eine gesamte Urlaubswoche, in welcher der Kandidat 24/7 unter Beobachtung stand und beurteilt wurde.
Im Fernsehen ging es weiter mit „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Popstar“. Aber auch in Sendungen wie „Mitbewohner gesucht“ wurde uns langsam klar, dass auch die Wohnungssuche als Casting-Show endet.
Weiter geht’s im Internet mit Social Media: Hier macht auf einmal jeder mit.
Soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook sind die besten Beispiele. In einem aktuellen Status gibt man an, was man gerade macht. Hier gibt man sich möglichst busy und interessant. Fotos werden hochgeladen. Natürlich nur die coolsten Pics von den tollsten Orten. Alles dient dazu einen Ausschnitt aus seinem Leben zu präsentieren und von anderen als erfolgreich beurteilt zu werden. Einen Status wie „Hänge faul auf dem Sofa, gucke Fernsehen und fresse Chips“ findet man kaum.
Andere Social Media wie Blogs ermöglichen es Urlaubsreisen und Auslandsaufenthalte zu dokumentieren. Artikel, Fotos und Videos werden hochgeladen und auch hier versucht man ein Bild von sich zu vermitteln
Warum?
Das Leben ist zu einem andauernden Casting geworden. 24/7 steht man unter Druck seine Zeit so effizient wie möglich zu nutzen, immer on Tour zu sein, immer gut gelaunt.
Wie war das früher, als man noch Zeit verschwendet hat, seine Gedanken schweifen lassen konnte? Hat das nicht auch zur persönlichen Weiterentwicklung beigetragen?
Gerade zu Weihnachten: Einfach mal entspannen, sich nicht dem Druck stellen, sich so geben wie man ist und nicht nur ein Business-Ich erzeugen….

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