Moodle Quick&Easy – Wie Studierende im Kurs Dateien hochladen können

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@EdwardSamuel - Fotolia.com

Die Dateienverwaltung (wie das Hochladen von Dokumenten) für Studierende erlauben

Sie möchten wissen, wie Sie den Teilnehmenden des Kurses die Möglichkeit geben, selbstständig Dokumente in den Kurs hochzuladen?
Diese Anleitung erklärt Ihnen im Detail die Freigabe eines Ordners für Studierende. Weiter unten erhalten Sie außerdem eine Übersicht über weitere Moodle-Aktivitäten, die Sie bzw. Ihre Studierenden für den Upload von Dateien verwenden können.

 

 

Das Verzeichnis

Unsere bisherige Empfehlung ist die Verwendung eines Verzeichnisses im Kurs. Schalten Sie in Ihrem Kurs zunächst das Bearbeiten ein. Wenn Sie auf „Aktivität oder Material hinzufügen“ klicken, finden Sie in der Auflistung unter „Arbeitsmaterial“ das Verzeichnis. Wählen Sie dieses Verzeichnis aus, tragen Sie einen Namen dafür ein (z.B. Verzeichnis mit Zugriffsrechten für Studierende) und klicken auf 'Speichern und Anzeigen'.

Das Ergebnis sollte dann ungefähr so hier aussehen

Die Verzeichnis-Administration

Wenn Sie innerhalb Ihres Verzeichnisses sind, klicken Sie hier auf das kleine Rädchen rechts. Sie gelangen in die Verzeichnis-Administration. Wählen Sie hier "Rechte ändern" aus.
Es öffnet sich eine lange Auflistung. Dort suchen Sie den Punkt "Aktivität: Verzeichnis". Unmittelbar darunter steht "Dateien im Verzeichnis verwalten" und rechts daneben stehen alle Rollen, die in diesem Ordner Dateien verwalten dürfen. Sie klicken dort auf das kleine + unterhalb der Rollen. Es öffnet sich ein weiteres Fenster mit einer Übersicht aller Rollen. Dort wählen Sie "Teilnehmer/-in/Student/.in" aus.

Über diesen Weg können Sie natürlich auch die Zugriffsrechte für Studierende wieder löschen, indem Sie auf die kleine Mülltonne neben der Rolle „Teilnehmer/-in/Student/-in“ klicken.

Folgen Sie diesen Schritten, um die Rechte anzupassen

Das Verzeichnis aus Studierendensicht

Sie haben damit den Teilnehmenden Ihres Kurses erfolgreich Rechte auf dieses Verzeichnis gegeben. Nun können diese etwas ins Verzeichnis hochladen. Die Studierenden können hier entweder das Verzeichnis mit den Inhalten herunterladen oder auf Bearbeiten klicken. Das sieht aus Studierendensicht wie folgt aus:

 

Ein Verzeichnis mit Zugriffsrechten für Studierende

Hochladen von Dokumenten

Hier können Sie mit einem Klick auf das kleine Dokumentensymbol eine Datei auswählen und in das Verzeichnis hochladen. Im Anschluss müssen sie noch auf Änderungen speichern klicken und das Dokument wurde erfolgreich in den Ordner geladen. Nun können alle Studierende des Kurses auf diesen Ordner zugreifen und die Inhalte anpassen.

Dokument hochladen

Ein Vergleich verschiedener Moodle-Aktivitäten zur Nutzung des Dateiuploads

Möglichkeiten des Dateiuploads im Vergleich

In dieser Übersicht sehen Sie, welche Aktivitäten noch zur Verwendung von Dateiuploads genutzt werden können. Passen Sie das je nach Bedarf an und probieren Sie am besten ganz einfach aus, mit welcher Aktivität Sie, aber auch die Studierenden am besten umgehen können.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Bildquellen

  • Moodle, sign series for computers, education, internet and techn: @EdwardSamuel - Fotolia.com
  • moodle_aktivitaetenwahl2: Katja Drasdo

3 thoughts on “Moodle Quick&Easy – Wie Studierende im Kurs Dateien hochladen können

  1. Marcus Birkenkrahe

    Vielen Dank! Für Text- oder Bilddokumente, oder auch Audio-Dateien, die meist sehr klein sind), ist die Anleitung hier Spitze. Man sollte vielleicht darauf hinweisen, dass Moodle nicht für das Hochladen von richtig fetten Files, von Dateien im Bereich > 100MB geeignet ist (so ist auch das Forum gedeckelt – maximal Anhänge von 100MB), also z.B. Videos oder dgl. Dafür ist der Medienserver der HWR da (https://media.hwr-berlin.de). Für Studierende natürlich keine Lösung (die Studis kriegen keinen Hochlade-Zugriff) – d.h. hier gibt es aktuell keine Lösung, soweit ich sehen kann, oder irre ich mich?

  2. susannemey

    Liebe Vanessa, danke für den Artikel.
    Und Marcus: leider nicht. Der Medienserver hat derzeit schon mit dem Upload der Videodateien der Lehrenden gut zu tun (also nicht wundern, wenn es mal etwas länger dauert – jeder neue Auftrag stellt sich hinten an). Hier sind wir etwas auf die Kreativität der Studierenden und Lernenden angewiesen.
    Aber vielleicht ist es auch Zeit für neue Wege. Warum muss es immer ein Dokument oder eine Präsentation sein? Du und einige andere Lehrende haben – beim Lernen durch Lehren – von Studierenden eigene Lerneinheiten zu verschiedenen Themen entwickeln lassen. Kleine Lernhäppchen, wie H5P oder Moodlelektionen landen nicht in der Ablage sondern dienen vielleicht als Grundlage für spätere Semester. Als offene Lernressorce erstellt, können sie im Kurs verlinkt, als Lernpaket oder Lerneinheit eingebettet und später weiterentwickelt/wiederverwendet werden. Die Spannbreite ist groß. Von Mikrolerneinheiten bei Learningsnacks oder Arbeitsblättern mit Tutory (Aufwand gering), über Infografiken mit Visme oder Canvas, Erklärfilmchen auf mysimpleshow (Aufwand mittel) bis zu komplexen Kursen gibt es viel. Nur Vorsicht mit dem Angebot der vielen (tollen) Freemiumwerkzeuge: Vorgaben muss man vermeiden – deren Nutzung kann nur freiwillig sein und nicht davon abhängig ein Kursziel zu erreichen. Aber vielleicht wären genau dadurch manche Dozenten von den eingereichten Ergebnissen überrascht.

  3. susannemey

    hier noch weitere Möglichkeiten:
    – Das Einstellen einer Aufgabe zum Dateienupload ist die “klassische” Form. Sie haben einen schnellen Überblick und können einfach bewerten und kommentieren, eine Reflexion gemeinsam mit anderen Studierenden ist nicht möglich
    – Der Upload als Dateianhang in einem speziellen Forum – ist leicht einzustellen, die Studierenden haben hier z.B. die Möglichkeit eine Präsentation noch abschließend auszuwerten und Fragen zu stellen, die Übersichtlichkeit geht dabei leicht verloren
    – Der Upload im Glossar – wird eher selten verwendet – kann aber bei klar abgrenzbaren Themen Sinn machen
    – Die Nutzung der gegenseitigen Beurteilung – ist nicht ganz einfach einzurichten, ist jedoch ein tolles Instrument um die Studierenden zu konstruktiven Feedback zu bewegen. Jeder Studierende kontrolliert dabei anhand vorgegebener Richtlinien fremde Arbeiten, vergibt Punkte und bekommt (autoomatisch ermittelte) Punkte für die Bewertung

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