Nach der Tagung ist vor der Tagung

Ich habe jetzt, eine Woche nach der Tagung an der HWR, bereits ein bisschen Abstand gewonnen. Daran kann ich häufig die Güte eines Ereignisses erkennen: wenn es gut war, erinnere ich mich gern. Wenn nicht, dann weiß ich gar nicht, wovon du eigentlich sprichst…

An diese 2 Tage im September erinnere ich mich gern! Obwohl ich, meinen eigenen inhaltlichen Arbeiten geschuldet, nicht bei allem immer dabei war, glaube ich dass unser Gesamtkonzept aufging: wir wollten eine Arbeitstagung, keine Selbstbespiegelung. Wir wollten interessante Prozesse vorher und nachher, und nicht nur einen einzigen Zeigerausschlag. Und, für unsere Hochschule vielleicht am wichtigsten, wir wollten Impulse für die Aufgaben der nächsten 5 Jahre.
Bei allen Aspekten kann ich dank Ihrer tollen Mitarbeit, der Hilfe der Hochschule, Ihrer Mitarbeiter und des Einsatzes vieler fleißiger Studenten, jetzt Häkchen machen:

  • Christian Spannagel und ein Aktives Plenum setzten gleich am Anfang per Titanpad ein Zeichen für Aktion statt Reaktion; man kann/konnte sogar mitschreiben; und ich durfte mich mit ‘nem Vortrag einklinken;
  • wir hörten viele kurze Vorträge, die wir blog-mäßig & demo-kratisch organisierten;
  • die Twitter Wand barst zwischenzeitlich vor Beiträgen; wir waren sogar in der deutschen Presselandschaft elfenbeinturmhoch präsent;
  • über 50 Teilnehmer/innen tummelten sich in 5 Workshops, deren Ergebnisse die Leiter/innen in den nächsten Wochen auf diesem Blog vorstellen werden;
  • in verschiedene Workshop guckte die Welt nicht bloß hinein, sondern Experten kamen auch direkt zur Sprache via Twitter, Skype, Adobe Connect: Öffnung ist die Parole—so macht Lehr/Wissenschaft Spaß!
  • und schließlich gab uns Andreas Hebbel-Seeger mit seinem Abschlussvortrag Hinweise, wie man das Medien-Meer mehr oder weniger sicher navigieren kann (wenn man nur einen Plan hat).
Eigene Darstellung

Die Atmosphäre der Tagung wechselte zwischen Konferenz, Schul Raum, Avatar-Ansammlung und Educamp hin und her, und das war gut so, denn wenn es einen gemeinsamen Nenner für unser Hauptthema, “Blended Learning” gibt, dann ist es die erfrischende Abwesenheit des Dogmas. In diesem Sinne, wie der Direktor meiner alten Schule abschlüssig gesagt hätte, wenn er nichts mehr zu sagen hatte, freue ich mich mit der Hochschule und mit ihnen auf die Arbeit der nächsten Jahre. Das Schönste kommt immer noch.

Bleiben Sie dem Blog treu: hier gibt es auch weiterhin Spannendes zu lesen. Ab nächste Woche beginnt unsere Workshop-Blog-Nachlese. Gleichzeitig begibt sich unsere Moodle-Lernplattform, unser verlässlicher E-Arbeitselefant, mit der neuen Version 2.3 (ab 14.09.) auf eine neue Umlaufbahn.

Marcus Speh Birkenkrahe

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6 thoughts on “Nach der Tagung ist vor der Tagung

  1. Susanne

    Hallo Marcus,
    Ich kann mich Deinen Worten nur anschließen. Toll waren auch die vielen konstruktiven Beiträge der Teilnehmer. Es waren wirklich 2 intensive lehrreiche Tage.

  2. Im Dunkeln war gut munkeln? :-))

    War eine klasse Tagung! Ich bin mit vielen Gedanken nach Hause gefahren… Insbesondere die Sache mit den Identitäten beschäftigt mich noch, du weißt schon. 🙂

  3. Julia

    Lieber Marcus,

    vielen Dank für die tolle Tagung. Am meisten beschäftigt mich immer noch das Thema Digital Storytelling, was ich nun als Teaser für meine Trainings benutzen möchte.

    Auch sehr schön die Sprechblase (oben) über meinen Kopf. Du kannst tatsächlich Gedanken lesen 🙂

    Ein großes Dankeschön auch an die Teilnehmer. Vortrag halten und Workshop leiten hat viel Inspiration gebracht.

    Bis bald hier im Blog oder in Real Life an der HWR.

    Julia

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