Optimierung einer (virtuellen) Lehrveranstaltung mit Nina Bach

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe

Online Event – Lehre: digital, medial, planen, durchführen

konnten wir mit Nina Bach eine kompetente, sympathische Expertin zum Thema der Lehrveranstaltungsgestaltung gewinnen. Frau Bach verfügt über langjährige Erfahrung in der Hochschul- und Bibliotheksdidaktik. Als Instructional Designer  bei Hanke Teachertraining und für Lehraufträge an der Uni Freiburg beschäftigt sie sich mit neuen Ansätzen zum effektiveren Lernen und Lehren. Ihre Seminare umfassen ein breites Themenspektrum und behalten im Blick, in welche Richtung sich die hochschuldidaktische Weiterbildung entwickelt und welche Trends zukünftig wichtig sind.

„Von Anfang bis Ende gut dabei“ – Studentische Lernprozesse fördern

In ihrem Vortrag bei uns führte sie aus, wie man eine Lehrveranstaltung optimal gestalten kann, damit die Studierenden von Anfang bis zum Ende dabei bleiben. Ihr Vortrag wurde vom Buddhismus inspiriert. Es geht im Kern darum, wie man einen Prozess – oder in dem Fall eine Lehrveranstaltung – nachhaltig planen kann.

Die Empfehlungen lassen sich sowohl in der Präsenzlehre als auch in den Online-Veranstaltungen umsetzen.

Am Anfang einer Lehrveranstaltung sollte neben den vorgegebenen Lernzielen eine persönliche Intention der Studierenden gesetzt werden. In dieser Hinsicht lohnt es sich auch, sich über die Ziele und Werte im allgemeinen Gedanken zu machen. Was die Tipps für die Mitte angeht, geht es um die grammatikalischen Unterschiede beim Sprechen und Schreiben. Laut vielen Forschenden führt die Verwendung einer konditionalen Sprache zu einem besseren Lernergebnis, d.h. man sollte solche Wörter wie „immer“ oder „bestimmt“ wenn möglich vermeiden. Eine andere Empfehlung für die Mitte ist, die Studierenden Lerntagebücher schreiben zu lassen. Die können nicht nur Flexibilität und Kreativität der Studierenden fördern, sondern helfen dem Lehrenden zudem zu erkennen, wo Wissenslücken bestehen oder Lerninhalte falsch angekommen sind. Eine ähnliche Methode ist „Think-Pair-Share“, die während der Veranstaltung anwendbar ist. Für den Schluss empfiehlt Frau Bach, die Lernergebnisse gezielt weiterzugeben (Anderen zu “widmen”).


Während und nach dem Vortrag gab es einen lebendigen Austausch. Die Teilnehmenden stellten Ihre Konzepte zur aktiven Teilnahme der Studienden vor und überlegten gemeinsam, wie sich die Impulse aus dem Vortrag umsetzen lassen. Und welche Software bei Online- und Offlineveranstaltungen dabei hilfreich sein könnte. Frau Bach erläuterte den Vorteil, mit Gruppenmethoden die Aktivität anzuregen um dadurch individuelle aktive Beteiligung zu fördern.

Wir bedanken und bei Nina Bach und allen Beteiligten für die schöne Veranstaltung.

Weiterführende Informationen/Anregungen:

Print Friendly, PDF & Email

Bildquellen

  • bach: Twitter

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


CAPTCHA-Bild
Bild neu laden