Digitaler Graben in der Chefetage

Eine neue Umfrage der Hochschule St. Gallen unter 200 Managern zum Lernverhalten von Führungskräften hat ergeben, dass die Manager hohe Kompetenz bei der Aneignung von Wissen haben, aber digitalen Lernmedien mehrheitlich noch sehr kritisch gegenüber stehen. Und dies, obwohl der Zeitmangel als eine der wichtigsten Ursachen für “Lernschwächen” angegeben wird – eLearning kann nach anfänglich höherem Aufwand zu deutlicher Zeitersparnis führen. Die Studie kommt weiterhin zu dem Schluss, dass “informelle Lernmethoden noch stärker mit Präsenzformen des Lernens” verzahnt werden müssen – d.h. “die weithin akzeptierte und geschätzte Form des Seminars intensiver mit informellen Lernformen zu verbinden.” Digitale Lernmedien aka eLearning...

Schöne Studien zum Thema

Wenn Ihr viel Zeit und wenig zum Lesen habt finden sich auf den Seiten von e-teaching.org sehr interessante Studien zum Thema E-Learning in Hochschulen. Unter anderem gibt es einen Ausblick, welche Trends zukünftig zu erwarten sind und gute Fallbeispiele. Außerdem findet man Referenzbeispiele, Links zu relevanten Portalen und Zeitschriften, Literaturhinweise u.v.a.

Der Email-Knigge

Während ein Geschäftsbrief zwei- bis dreimal Korrektur gelesen wird und sowohl auf die Rechtschreibung als auch auf die richtige Ausdrucksweise geachtet wird, verhält es sich bei den meisten Emails anders. Sie sind schnell getippt. Das Gedachte wird ungefiltert niedergeschrieben. Dabei sind ein sehr legerer Ton und Kleinschreibung aus Faulheit keine Seltenheit. Das macht keinen guten Eindruck auf den Empfänger. Insbesondere wenn es sich um Geschäftspartner, Kollegen oder Dozenten handelt, sollte sich beim Verfassen von Emails mehr Mühe gegeben werden. Insbesondere wenn es um den ersten Kontakt mit einem Dozenten bezüglich der Betreuung der Diplomarbeit geht, ist jedem Studenten geraten auf...

Bist du ein "eLearner"?

“eLearner advisor” bietet Test und Portal für Online-Zertifikate, -Studium und -Ausbildung im bedeutenden USA-Markt für Online-Module. Der Test ist recht detailliert, und könnte von uns u.U. ebenfalls verwendet werden, in angepasster Form, um Teilnehmer selbst auch über das zu informieren, was sie noch brauchen könnten, um an einer online-basierten oder online-beeinflussten Lernwelt teilnehmen zu können, in Abhängigkeit von ihren Lernbedürfnissen. So ein “Orakel” gibt es auch auf Deutsch, für einen leicht abgewandelten Zweck: das “Borakel” der Ruhr-Universität Bochum ist ein Online-Beratungstool, das einen Karriere-, einen Studiengangs-Test und Marketing-Filme der Uni anbietet.

Die Grenzen verschwimmen

In einem neuen Artikel in Knowledge@Wharton werden die verschwimmenden Grenzen zwischen bisher (fast) ausschließlich privaten, und industriell genutzten Anwendungen diskutiert –  sog. “social networking software”, wie facebook, gehört ebenso dazu, wie kollaborative plattformen, z.B. wiki. Player in diesem weltweiten Prozess sind vor allem Apple (via iPhone), Microsoft, aber auch die Open Source Bewegung. Dieser Prozess wird als “consumerisation” beschrieben, und er erfasst auch E-Learning – denn obwohl E-Learning didaktisch motiviert sein “sollte”, besteht natürlich eine lebendige Wechselwirkung zwischen der Technologie (“was möglich ist”) und der Didaktik (“was wir machen wollen”).

Studenten machen Lernmodule

Bin sehr auf die Ergebnisse eines Experiments in diesem Semester: in einem (englischsprachigen) Kurs im Grundstudium des Bachelorstudiengangs “Int. Business Management”, sollen die Studis eigene Lerneinheiten auf der Basis ihrer themenbezogenen Projektarbeit erstellen. Bisher sind alle mit großem Eifer dabei, obwohl wir noch in der Trainingphase stecken. Meine Hoffnung ist, dass daraus der Beginn eines “Modulbaukastens” wird, den auch andere Dozenten verwenden können. Zumindest könnte es auch ein Ansporn sein: wenn Studenten im 2. Semesters so etwas tun können (mit erheblicher paraleller Arbeitsbelastung), dann können die Dozenten das vielleicht auch … und vielleicht können wir in 2 Jahren ein “Learning...

Didaktische Modelle

Im ILIAS User Forum habe ich einen Diskussionsbeitrag zu unserer Situation an der FHW eingestellt, auf den es eine interessante Antwort gibt, mit ziemlich detaillierten Hinweisen, was es zu tun und zu lassen gilt. Unser neues Teammitglied Susanne wird zu diesem Thema – schon aufgrund ihrer Mastersarbeit über Blended Learning – sicher noch Einiges zu sagen haben!