“A fool with a tool is still a fool”

  Mit kurzem Abstand fanden in Berlin 2 Tagungen statt. Ich besuchte am 3. November das Educamp und am 8. November die Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung “Von Moodle bis MOOC“. In beiden Veranstaltungen ging es um E-Learning, um Entwicklungsperspektiven und den Erfahrungsaustausch – die Formate konnten unterschiedlicher kaum sein. Welche Veranstaltung mir besser gefiel? Das ist die Frage, die ich nicht beantworten kann. (mehr …)

Workshop “Aktives Plenum” (LdL)

Mit Lange Inkubation, plötzliche Emergenz betitelte Jean-Pol Martin einen Vortrag zu seinem Konzept LdL . Er wollte damit deutlich machen, dass Inhalte und Methoden sowohl auf kurze Sicht als auch auf lange Sicht wirken können und ein Gelingen nicht zwangsläufig unmittelbar ersichtlich wird. Mit LdL scheint es sich ebenso zu verhalten. Seit nunmehr fast dreißig Jahren existiert der Ansatz, zu dem auch seine Abwandlung in Form des Aktiven Plenums zählt – und in meiner Wahrnehmung scheint er an Hochschulen gerade jetzt vermehrt wahrgenommen. Das Aktive Plenum hat sich am Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen  fast schon zu einer festen Größe im Programm entwickelt....

EduCamp Workshop: „Anforderungen an ein zukünftiges E-Learning im Kontext Hochschule“

  E-Learning findet nun schon seit einigen Jahren an Hochschulen statt. Wer kennt nicht „Moodle“, „ILIAS“ oder „Skype“. Doch wie sieht die Zukunft des E-Learning an der Hochschule aus? Welchen neuen Anforderungen der Nutzer gilt es sich zu stellen? Genau mit diesen Fragen beschäftigte sich der EduCamp-Workshop „Anforderungen an ein zukünftiges E-Learning im Kontext Hochschule“. Das Format des “EduCamps” basiert auf dem des “BarCamps”, welches im weitesten Sinne einen “Mitmach-Workshop” beschreibt. Wikipedia sagt dazu: “Ein EduCamp ist eine offene Tagung, auf der hauptsächlich medienpädagogische Fragen sowie generell auch Formen und Methoden des Lehren und Lernens behandelt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt ist...

EduCamp Workshop “Anwendungsszenarien für die Nutzung von Online-Kollaborationstools”

Zum besonderen Reiz des EduCamp-Workshop Formats gehört die anfängliche Offenheit der Thematik. Da sich die Vorträge am ersten Tag der eLearning-Tagung der HWR Berlin vorrangig mit eLearning-Tools und deren kollaborativen Einsatz auseinander setzten, stellten sich die Teilnehmer des Workshops die Frage, was vor allem die Tools Etherpad (inkl. Derivate wie TitanPad), Google Docs und Wiki’s ausmacht, in welchem Kontext sie jeweils am Besten einsetzbar sind und wie konkrete Anwendungszenarios aussehen können. Das Ergebnis war zunächst eine tabellarische Darstellung der Besonderheiten, Vor- und Nachteile der Tools: (mehr …)

Educamp Hamburg 2010

Für den schnellen Überblick dieser Veranstaltung lohnt sich, auf JeanPol Martins Blog nachzuschlagen. Da findet sich eine lebendige, lustige und frustige Debatte dieser Veranstaltung (inkl. meines Klein-Kommentars), die ich so genossen habe wie lange nix mehr im akademischen Betrieb. Dabei war es meine erste Konferenz seit 15 Jahren, bei der ich “bloß” Teilnehmer war – ansonsten immer Sprecher. Und ich empfehle jedem Kollegen, der sich (wie ich) gerne auf dem Podium räkelt, sich mal ein Educamp anzutun. Meine persönlichen Highlights, in dieser Reihenfolge: Lies weiter…

EduCamp Berlin

Das EduCamp („Education Camp“)  ist eine neue Art von Veranstaltungsform die als „Unkonferenz“ gilt. Diese „Unkonferenz“ wird als eine Art offener Austausch unter den Teilnehmern verstanden, dessen Ablauf und Inhalt erst vor Ort von den Teilnehmern bestimmt wird. Abgeleitet ist die Veranstaltung vom BarCamp. BarCamp und EduCamp gleichen sich zwar vom Format, jedoch nicht vom Themenfokus. Während beim BarCamp alle Web 2.0 Themen behandelt werden, wird beim EduCamp nur der Bereich Bildung im Bereich Web 2.0 fokussiert. Auf dem EduCamp treffen daher überwiegend Besucher mit Interesse am Schwerpunkt Bildung aufeinander. Hierzu gehören Wissenschaftler und Studenten, ebenso auch Startups oder Agenturen,...