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Articles Archive for Oktober 2008

Veranstaltungen »

[ nazoar | 26 Okt 2008 | No Comment ]

Das EduCamp („Education Camp“)  ist eine neue Art von Veranstaltungsform die als „Unkonferenz“ gilt. Diese „Unkonferenz“ wird als eine Art offener Austausch unter den Teilnehmern verstanden, dessen Ablauf und Inhalt erst vor Ort von den Teilnehmern bestimmt wird. Abgeleitet ist die Veranstaltung vom BarCamp. BarCamp und EduCamp gleichen sich zwar vom Format, jedoch nicht vom Themenfokus. Während beim BarCamp alle Web 2.0 Themen behandelt werden, wird beim EduCamp nur der Bereich Bildung im Bereich Web 2.0 fokussiert.
Auf dem EduCamp treffen daher überwiegend Besucher mit Interesse am Schwerpunkt Bildung aufeinander. Hierzu gehören Wissenschaftler und Studenten, ebenso auch Startups oder Agenturen, die kleine Anwendungen und Tools zur Unterstützung der Lehre entwickelt haben. Durch diese Mischung sollen innovative Ansichten, Erfahrungen, Technologien und Strategien des mediengestützten Lernens ausgetauscht werden.

Das erste EduCamp fand in Illmenau statt und war ein großer Erfolg, daran sollte sich nun das EduCamp in Berlin anschließen. Bis Anfang Oktober konnten sich darum alle Teilnehmer auf der Plattform unter http://educamp2008.mixxt.de/ anmelden und wurden dann zum 10. Oktober nach Adlershof geladen.
Nach einer Vorstellungsrunde zu Veranstaltungsbeginn, folgte das Aufsetzen der Agenda. Jeder Teilnehmer der eine Session vorbereitet hatte, beschrieb diese in wenigen Worten und wurde im Kontext der Agenda passend in einen Zeitblock eingeteilt. Zusätzlich wurden von den Veranstaltern Live-Meetings mit internationalen Experten organisiert. Damit wurde erst vor Ort der komplette „Stundenplan“ erstellt, welcher der eigentlichen Agenda entsprach.

In den Sessions, die in Form von Präsentationen, Diskussionsrunden und Live-Meetings gehalten wurden, konnten individuelle und aktuelle Themen angesprochen werden. In einem kreativen Umfeld hatten so alle die Chance teilzunehmen und sich selbst einzubringen.
Hierbei wurden keinesfalls immer fertige Lösungen präsentiert. Teilweise wurden offene Diskussionsrunden geführt, in der die Meinung der vielen unterschiedlichen Teilnehmer einfließen konnte.
Themen wie die Steigerung der Medienkompetenz an Schulen oder auch die Integration von neuen Medien im Unterricht standen im primären Fokus. Demnach sollen Vorteile neuer Medien genutzt, der Unterricht erweitert und damit interessanter gestaltet werden. Die Qualität und die Öffnung des Wissens auch für Externe soll verbessert werden. Sei es durch die Einbeziehung von Experten in die Unterrichtsthemen mittels Live-Meeting-Lösungen oder durch neuartige Plattformen, die den Informations- und Wissensaustausch verbessern sollen.
Ergebnisse der Ausarbeitungen sind zum Teil im Forum des EduCamps einzusehen: http://www.educamp.mixxt.de/networks/forum/index
Unter anderem wurden im Rahmen des EduCamps 7 Forderungen für eine zeitgemäße Lehre beschrieben, die anschließend an die Presse weitergeleitet wurden. Die Forderungen sind hier veröffentlicht: http://educamp2008.mixxt.de/networks/wiki/index.10forderungen    
Bearbeitete Themen stehen nicht nur während der Veranstaltung zur Diskussion, in der Community werden Ziele und Vorgehen bis zum nächsten Treffen weiter verfolgt. Demnach bleibt es interessant welche Ergebnisse in Zukunft im EduCamp erarbeitet werden, bzw. welcher Erfolg noch mit den bisherigen Ergebnissen erzielt wird.

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Best practice, Didaktik, Werkzeuge »

[ susannemey | 17 Okt 2008 | No Comment ]

Zum 25-jährigen Jubiläum bietet TOPSIM die kostenlose Teilnahme an einem strategischen Unternehmensplanspiel an, das sich insbesondere an der Thematik „Globalisierung der Märkte“ ausrichtet. Für die Teilnehmer an diesem Planspiel ist vor allem die realistische Simulation der Wettbewerbssituation interessant.

 

An einigen Hochschulen (z.B. FU Berlin und FH Osnabrück) wird dieses Planspiel semesterbegleitend eingesetzt.

Allgemein, Technologie, Werkzeuge »

[ Bastian | 13 Okt 2008 | One Comment ]

Als das ILIAS-Team (heute eLearning-Team) der FHW Berlin Mitte 2006 den schrittweisen Umstieg auf die neue Version 3 des eLearning-Systems ILIAS wagte, stand aufgrund der neuen Möglichkeiten der Plattform die Frage nach dem zu wählenden Design im Raum. Da gleichzeitig an der FHW ein neues Corporate Design eingeführt wurde und die personellen Möglichkeiten wie auch Fähigkeiten im Team vorhanden waren, entschied das Team nicht das Standard-Template von ILIAS 3 („Delos“) zu benutzen, sondern ein eigenes Design zu entwerfen, auf Basis des Templates eines Dritt-Herstellers.

Die Einarbeitung in die verwendete Technik gestaltete sich als Herausforderung, führte aber dennoch im Ergebnis zu einer sehr ansehnlichen Oberfläche. Erfreulicherweise wurde die Gestaltung der überarbeiteten eLearning-Plattform mehr als positiv aufgenommen, was sicherlich auch an dem ungeheuren Kontrast zu der alten Version (ILIAS 2) lag. Doch mit den regelmäßigen Updates mehrten sich die Probleme mit dem angepassten Template. Es stellte sich heraus, dass einige der neuen Funktionen, die die Updates boten, zusammen mit den vom ILIAS-Team vorgenommenen Änderungen Probleme für die korrekte Funktionsweise der Plattform brachten. Dass nicht auf das Original-Template als Basis zurückgegriffen wurde, rächte sich nun: immer wieder musste nachgebessert werden. Dazu kam, dass nach und nach klar wurde, dass die fixe Fensterbreite des FHW-Templates die Benutzung weit mehr einschränkte als geahnt, bei großen wie auch bei kleinen Bildschirmauflösungen.

Den endgültigen Ausschlag, das Design komplett zu erneuern, gab schließlich Anfang Oktober 2008 das neueste Update ILIAS 3.10. Der Punkt war erreicht, an dem es mehr Aufwand bedeutet hätte, das alte Template anzupassen als ein komplett Neues zu gestalten. In einer aufwändigen Wochenendaktion – denn die neue Version war bereits installiert, konnte aber nicht in vollem Umfang genutzt werden – wurde diesmal auf Basis des Standard-Templates und unter Verwendung nur des geringst-möglichen Eingreifens in die Struktur des Systems, ein neues Design entwickelt, das gleichzeitig Funktionalität, Kompatibilität (für zukünftige Updates) und möglichst große Nähe zum FHW Corporate Design bieten sollte.

Sonntag Abend stand fest: die Aktion war erfolgreich. Und das Ergebnis kann sich – der Meinung des Autors nach – durchaus sehen lassen. Zwar ist eine gewisse Eingewöhnungsphase durchaus notwendig, aber die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Wir hoffen damit allen Anforderungen gerecht geworden zu sein.

An die ILIAS-Nutzer der FHW die Frage: Wie kommt das neue Design an? Kommentare erwünscht! 🙂