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Articles Archive for Dezember 2016

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[ Autorengemeinschaft | 19 Dez 2016 | One Comment ]

Unser Artikel „VG Wort – ein Wechselbad der Hoffnung“ ist nach nur einer Woche überholt, aus dem Büro des Vorsitzenden der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten heißt es nun im Schreiben vom 16.12.:

Bis zum 30. September 2017 können die Hochschulen ihre digitalen Semesterapparate wie bisher weiterverwenden, ohne dem Rahmenvertrag beitreten zu müssen oder ihren Beitritt verbindlich erklären zu müssen. Eine Abschaltung der entsprechenden Lernplattformen bis zum 31.12.16 ist damit nicht mehr erforderlich. In der Zeit bis zum 30. Septermber 2017 werden beide Parteien ein System entwickeln und modelhaft in einigen Hochschulen erproben, welches den Bedürfnissen beider Seiten Rechnung trägt. Dieses neue System soll dann ab dem 1. Oktober 2017 zum Einsatz kommen.

Für die Zeit vom 1. Januar bis zum 3o. September 2017 wird die VG Wort den Ländern wie in den Vorjahren eine pauschale Summe in Rechnung stellen.

Wir freuen uns über diese Entwicklung und danken den beteiligten Parteien für Ihren Einsatz.

 

Allerdings sind damit nicht alle Probleme vom Tisch. Alle Hochschulen wurden noch einmal darauf hingewiesen, dass der § 52a des UrhG sich ausschließlich auf die Zugänglichmachung „im Unterricht“ richtet und damit nach dem Abschluss der Veranstaltung (d.h. am Ende des Semesterns) ausläuft. Die Hochschulen sollen Sorge dafür tragen, dass die urheberrechtsgeschützten Lernmaterialen nach dem Ende des Semesters nicht mehr zugänglich sind.

Für die HWR Berlin bedeutet das leider, dass wir alle alten Kurse erst mal ausblenden müssen. Lehrende können die Kurse nach der Überprüfung und dem Entfernen der nach §52a UrhG relevanten Materialien wieder manuell freischalten. Sollten Sie dafür Unterstützung brauchen, kommen Sie gern auf uns zu.

Susanne Mey, Katja Drasdo
E-Learning Team der HWR Berlin
Nachtrag: Es gibt einen neuen Gesetzesentwurf. Gut beschrieben und kommentiert in diesem Blog: https://netzpolitik.org/2017/referentenentwurf-zum-wissenschaftsurheberrecht-keine-generalklausel-kein-grosser-wurf/?xing_share=news

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[ birkenkrahe | 18 Dez 2016 | One Comment ]

Bild: Scrum User Stories mit Post-Its.

In Startups fehlen typischerweise Mitarbeiter/innen. Gleichzeitig gibt es unheimlich viele Jobs zu erledigen. In der Lehre gibt es Studierende ohne Ende, aber die Aufgaben im Unterricht werden oft als trocken und realitätsfern empfunden. Was liegt näher, als beide Gruppen zusammenzubringen? Seit 2013 entwickeln deshalb Studierende des kooperativen Siemens-Studiengangs Prozessmodelle für Startups des Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der HWR Berlin.

Die Startups werden über die Vorteile des Verfahrens informiert und gemeinsam mit dem Dozenten werden Prozesse ausgewählt, die von Teams von 4-5 Studierenden im Verlauf von 6-8 Wochen bearbeitet werden können. Für das Projektmanagement wird die agile Methode Scrum benutzt, die aus der Softwareentwicklung stammt.

Wir präsentieren spannende Beispiele dieser Kollaborationen von einer Reihe verschiedener Startups der letzten Jahre. Wir erläutern die Vorteile für die Teilnehmenden und stellen den Prozess dar – zum Nach- und Mitmachen. Ein ausführlicher wissenschaftlicher Artikel über dieses Lehr-Experiment ist in Vorbereitung (mit Julia Gunnoltz).
Weiterlesen?

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[ Autorengemeinschaft | 12 Dez 2016 | One Comment ]

Zurück zum analogen Semsesterapperat (eigenes Bild)

…keine Hoffnung auf Einigung…“, „Aufschub bis 1.4….“; „…Sperrung aller Kurse ab 1.1.2017 empfohlen…“, „…Ergebnis wird erwartet…“, „einvernehmlich … Lösungsvorschlag“

Täglich gibt es neue Gerüchte, Informationen und Pressemitteilungen zu den schwierigen Verhandlungen mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort). Die gute Nachricht: Die Verhandlungen laufen und nach dem derzeitigen Stand hat der Aufschub der ab 2017 geplanten Einzelfallerfassung gute Chancen.

Der Hintergrund:

Bisher regelte der §52a des Urhebergesetzes die Zugänglichmachung von urheberrechtlich geschützten Werken zur Veranschaulichung im Unterricht an Hochschulen. Demnach durften „kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften […] für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen…“ zugänglich gemacht werden. Read more »