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Articles Archive for Mai 2014

Best practice, Didaktik, HWR intern, Technologie »

[ Stefanie Quade | 28 Mai 2014 | 5 Comments ]

Course description_stefanie_HWRboard

Während des Praktikums Supervision und Coaching zu erhalten, über den eigenen Arbeitsplatz zu berichten und den Kommilitonen Feedback zu geben – das passiert im International Business Management Kurs der HWR Berlin (IBMAN Practice Supervision). Dieser Kurs ist mit Semesterbeginn von der Second Life Insel auf die Unity 3D Umgebung LibertasU (http://www.libertasu.com) umgezogen. Ich berichte hier von meinen Erfahrungen von  der 3D Lehre mit Avataren und meinen neuen Eindrücken inhaltlich zu dem Kurs als Dozentin. Parallel habe ich die Gelegenheit gehabt, an der FH des bfi Wien einen 4-wöchigen Virtual Collaboration Kurs im Master-Studiengang Projektmanagement und Organisation (PORG) zu unterrichten, der zwar nicht 3D, aber trotzdem rein virtuell statt fand – auch diese Eindrücke fließen hier mit ein.

Als Marcus Birkenkrahe mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, den 3D Kurs zu übernehmen, den er vor einigen Semestern für die Studierenden des IBMAN zur Supervision während ihres Praktikums, das vielfach im Ausland absolviert wird, entwickelt hat – hatte ich sofort schwupps zwei laute Gedanken in meinem Kopf: Dein erster Lehrauftrag an der HWR Berlin – Yeah! Chacka! Der andere Gedanke bereitete mir Stirnrunzeln: Oh je, wie funktioniert denn Lehre mit Avataren eigentlich? Beide Gedanken waren völlig unnötig – denn es kam – wie so oft im Leben – noch viel Ungeahntes hinzu! Und davon möchte ich berichten:

Zu meiner allergrößten Freude habe ich den absolut besten technical Tutor an meiner Seite, den man sich als Lehrende wünschen kann – Lennart Bolduan. Ein Cyber-Engel, der alle technischen Hürden zu Sound und Bild und User-PC-Problemen vorbildlich meistert und zudem Anwesenheit und Präsentations-Zeitplan checkt. „Please call me on skype“ ist einer der Sätze, die ich dezent von Lennart höre oder lese, wenn ein Studie das virtuelle Klassenzimmer betritt und wir im Chat lesen, dass der Studi ein technisches Problem hat und nicht ganz mit dem Avatar zurecht kommt. Lennart ist zudem der einzige von unserem 3D-E-Learning Team, der sowohl in Second Life als auch in LibertasU den Unterricht begleitet hat und wirklich objektiv beurteilen kann, was denn nun besser oder schlechter läuft, sowohl inhaltlich als auch technisch. Und genau hierzu tauschen wir uns regelmäßig nach jedem Kurs aus.

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Technologie, Uncategorized, Werkzeuge »

[ Tom Rudelt | 27 Mai 2014 | One Comment ]

Abb.1 Tor-Logo

Wie die NSA-Affäre und der Whistleblower Edward Snowden gezeigt haben, ist totale Überwachung schon lange keine bloße Utopie mehr sondern bittere Realität. Mit dieser Erkenntnis hat man nun verschiedener Maßen umzugehen. Entweder man beweint das Ende der Demokratie und ergibt sich letztendlich seinem Schicksal, oder man macht sich unsichtbar. In diesem Artikel möchte ich euch aus diesem Grund eine kurze Einführung in das Tor-Netzwerk geben.

Eine der vielen Möglichkeiten seinen digitalen Fußabdruck beim Surfen zu verringern, stellt das Tor-Netzwerk dar, welches von Freiwilligen rund um die Welt betrieben wird. Das Tor-Netzwerk basiert auf der Idee des Onion-Routings, das bei Tor folgendermaßen implementiert ist.

Der Tor Client (Onion-Proxy) verbindet sich mit dem Tornetzwerk und lädt sich eine Liste aller nutzbaren Tor-Server (Knoten) herunter. Sobald die Liste empfangen wurde, wählt der Onion-Proxy eine zufällige Route über das Netzwerk. Dabei werden die Datenpakete vom Eintrittsserver in der Kette verschlüsselt und über die Route an den Austrittsknoten weitergegeben. Weiterlesen

Best practice, Blogging, Didaktik, GoogleDocs, HWR intern, Moodle, Werkzeuge »

[ Jerome Duelger | 11 Mai 2014 | 3 Comments ]

Nach dem ich in meinem letzten Blogbeitrag über das Feldexperiment „Supervision von Hausarbeiten“ an der HWR Berlin in der Vorlesung „Betriebliche Informationssysteme mit Übungen“ berichtet habe, möchte ich in meinem heutigen Beitrag die Resultate meiner Untersuchung vorstellen.

Abb. 1: Prozessablaufplan, Eigene Darstellung

Abb. 1: Prozessablaufplan, Eigene Darstellung (Klicken zum Vergrößern)

Der Prozessablaufplan in Abb. 1 bietet eine Übersicht über die einzelnen Prozesse. Die Supervision durch den Dozenten erstreckte sich über den gesamten Zeitraum der Lehrveranstaltung. Das in der Präsenzphase angeeignete Wissen wurde anschließend in wöchentlichen Hausaufgaben, die nach dem IMRAD Struktur-Prinzip aufgebaut waren, von den Kursteilnehmern angewandt.

Nach Beendigung der letzten Hausaufgabe mussten die Kursteilnehmer die über das Semester angefertigten Teilaufgaben zu einem zusammengehörigen Text ergänzen. Für diesen Vorgang stand eine 14-tägige Abgabefrist zur Verfügung. Während des gesamten Prozesses erhielten die Kursteilnehmer kontinuierlich formatives Feedback in Form von Kommentaren bei Moodle und Google Docs. Am Ende des Semesters stellte der Dozent den Kursteilnehmern ein ausführliches Gutachten über die eingereichte Hausarbeit aus.
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