Call for Papers: Neue Schreibformen – neue Denkformen – neue Lernformen? Bloggen in geisteswissenschaftlichen Lehrszenarios

von Jan Hecker-Stampehl, Humboldt-Universität zu Berlin Ein wesentlicher Teil der geisteswissenschaftlichen Forschungspraxis hat mit dem geschriebenen Wort zu tun basiert – seien es etwa historische Quellen oder die analysierte Primärliteratur. Das Schreiben selbst ist ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses. Das Schreiben wird aber zur einsamen Arbeit des Genies im stillen Kämmerlein stilisiert. Schreiben ist Kunst, aber eher monologischer Art. Der in den letzten Jahren zu beobachtende Zuwachs bei den geisteswissenschaftlichen Blogs und auch deren zunehmende Nutzung in Lehrzusammenhängen könnten hier eine Veränderung überkommener Selbstbilder mit sich bringen. Zudem bergen die wissenschaftlichen Blogs die Chance, auch Nischenthemen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich...

Call for Papers: Beyond Moodle

Blogging and Mobile Way, Way Beyond Blackboard, Moodle & Co von Bruce Spear I would like to talk about how the tremendous advances in web literacy and the consumerization of IT, modern sophisticated workplace communications, web design (over engineering), mobile and cloud services, and the outsourcing of IT departments are leading students and faculty way, way beyond the concept, design, and management of traditional learning management systems and e-learning strategies based on them. (mehr …)

Call for Papers: Lernvideos auch für Lehrende

von Oliver Tacke Momentan scheinen Lehrvideos im Internet auf einer kleinen Erfolgswelle zu surfen. Immer mehr Professoren zeichnen einzelne Vorlesungen auf, erstellen spezielle Videos und stellen diese frei ins Netz. Jeder Interessierte kann sich damit zu verschiedenen Themen weiterbilden; speziell für Studierende bieten solche Videos eine willkommene Ergänzung zu ihren Kursen. Eine mögliche Zielgruppe scheint allerdings bisher vergessen worden zu sein: die Lehrenden selbst! Ich denke, es besteht vielfach Interesse daran, an eingefahrenen Lehrveranstaltungen etwas zu verändern. Ebenso oft besteht aber eventuell die Furcht davor, sich mit anderen dazu auszutauschen und sich dadurch eine Blöße zu geben. Was liegt also...

Call for Papers: Auf den digitalen Spuren des Lernens

Wenn Google, Facebook & Co seit Jahren Daten sammeln und wirtschaftlichen Gewinn machen, dann müssen wir etwas Sinnvolles über das Lernen herausfinden…“ von Margarita Elkina Tagungsteilnehmer auf der GML 2012 Sie existieren seitdem der erste Lernende seinen digitalen Fuß in eine virtuelle Umgebung setzte; sie sind für Learning Analysten das, was eine unauffällige Fährte einem erfahrenen Scout bedeutet: Daten, die durch die Aktivität von Lernenden im digitalen Raum entstehen. Genau wie ein Fährtenleser Aussagen über Zukunft und Eigenschaften des verursachenden Geschöpfes machen kann, können Learning Analysten u.a. mit Data-Mining Methoden aus Nutzungsdaten Lernstile, Erfolgsprognosen und vieles mehr ablesen. (mehr …)

Call for Papers: Short-Text basierte Wissensvermittlung: ‘SMS learning’

von Norbert Hermann Sich aufs Wesentliche konzentrieren ist nicht nur eine Kunst sondern auch eine Notwendigkeit in Gegenden, wo der Zugang zu Information beschränkt ist. Mobile Endgeräte sind keinesfalls nur Smart-Phones, besonders in Entwicklungsländern herrschen „ganz normale“ GSM-Handys vor. Wie kann man diese Mobilgeräte sinnvoll nutzen? Der Autor entwickelt anhand seiner Erfahrung als Entwicklungshelfer in Südafrika in Verbindung mit seinem beruflichen Hintergrund als eLearning- und Knowledge Management-Fachmann seine Idee, die er kurz ‚SMS-learning‘ nennt. (mehr …)

Call for Papers: (Kooperative) Textgenerierung in Wikis und andere Web 2.0 Tools in der Lehre

von Claudia Bremer Im Rahmen eines Beitrags und ggf. Workshops soll diskutiert werden, in wie fern die (kooperative) Textgenerierung in Lehrveranstaltungen und anderen Bildungs-kontexten gelingt, wann sie sinnvoll ist und wie auch andere so genannte Web 2.0 Tools zum Einsatz kommen können. Grundlage ist eine Untersuchung an der Goethe-Universität Frankfurt, die von der Frage ausging, ob studentisch initiierte Wiki-Umgebungen zu größerer Partizipation und kollaborativen Schreibprozessen führen als TopDown von Lehrenden initiierten Wikis in Lehrveranstaltungen. (mehr …)

Call for Papers: Open Online Courses als Format für die Hochschullehre?

von Claudia Bremer Im Rahmen des Beitrags sollen die Chancen von Online Open Courses als Veranstaltungsformat an Hochschulen wie auch in der von Hochschulen organisierten Weiterbildung diskutiert werden. Welche Ansätze stehen hinter einem Online Open Courses und dem als Konnektivismus bekannten Konzept? Für welche Zielgruppen eignet sich ein solchen Kursformat, was sind Voraussetzungen auf Seiten der Lernenden und Lehrenden wie auch institutionelle Rahmenbedingungen? Auf Basis der bisherigen Erfahrungen mit der Durchführung und Betreuung zweier Online Open Courses und deren Auswertungsergeb- nissen, sollen die Ansätze kritisch als Zukunftskonzepte für Hochschulen diskutiert werden. (mehr …)

Call for Papers: Zwischen Rechtedschungel und App-Überfluss: Medienkompetenz für Studium und Lernen fördern

von Bianca Höfler-Hoang und Saskia Hehl Fragen Sie den reformgeplagten Studenten nach Synonymen für Studium. Sie werden hören: Organisation, Kollaboration, Fristeinhaltung, Zeitdruck. Es ist die Generation der Digital Natives – die Generation junger Erwachsener, welche mit digitalen Medien aufgewachsen sind – die gerade an den Hochschulen mit Reform und Bürokratie zu kämpfen hat. Schnell ist man dazu geneigt, diesem Personenkreis einen selbstverständlicheren Umgang mit den digitalen Medien sowie eine bewusste Nutzung von webbasierten Informations- und Kommunikationstechnologien zuzuschreiben. Da ist sie also, die Lösung für die hohen Ansprüche an Selbstorganisation, Teamwork, Flexibilität? Ja – und nein. (mehr …)

Call for Papers:Wikitechnologie als zentrale Chance für Open Educational Ressources

von Melanie Unbekannt Lernen im Team geht schneller und effizienter, wenn man Wikitechnologie einsetzt. Seit 2011 arbeiten Schüler der Medienklassen der Archenhold Oberschule fächerübergreifend mit semantischer Wikitechnologie. Mit dem Twoonix Ansatz lernen Schüler den Umgang mit technischen Medien, in einer Form, wie sie es von facebook oder Wikipedia her kennen. Dieses Beispiel lässt sich auch auf das gemeinsame Lernen in Studiengruppen oder der Erwachsenenbildung übertragen. Fazit: Jeder hat die Möglichkeit mittels der Wiki-Technologie, Wissen zu teilen und gemeinsam Lerninhalte zu erarbeiten, die frei zur Verfügung stehen, ganz nach dem Duktus der Open Educational Ressources.

Call for Papers: Anonymisierungsfunktion für das Forum-Modul der Lernplattform Moodle

Margarita Elkina, Ewgenij Starostin, Jonas Kipp Das Projekt „Software-Erweiterung der bereits existierenden Lernplattform „Moodle“ durch die Möglichkeit von anonymisierten Fragestellungen und Meinungsäußerungen“ war der Gewinner des HWR E-Learning Wettbewerbs 2010. Die interaktive Lernplattform „Moodle“ ist im Lernprozess tief verankert. Jeder Studierende darf dort online Fragen stellen und Meinungen austauschen. Da sie/er jedoch unter eigenem Namen sofort identifizierbar ist, trauen sich viele nicht sich an dem Kommunikationsprozess aktiv zu beteiligen. Im Rahmen des Projekts wurde das Forum-Modul dahingehend erweitert, dass die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer die Möglichkeit haben, ihre Beiträge wahlweise auch anonymisiert im Forum zu veröffentlichen, im Rahmen des Kurses anonym...